Tuesday, 3. November 2026
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Midterms 2026: Demokraten hoffen auf Zugewinne

Bei den Midterms 2026 kämpfen die Demokraten um die Mehrheit im Kongress. Experten rechnen mit Zugewinnen – 54 Millionen Amerikaner stimmten bereits vorab ab.

Redaktion · 3. November 2026, 16:34 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 03.11.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Midterms 2026 sind in vollem Gange: Am Dienstag, den 3. November, strömen US-Bürger an der Ostküste in die Wahllokale – unter anderem in New Hampshire, wo der Wahltag durch die Zeitverschiebung mehrere Stunden früher begann als etwa in Kalifornien. Bei diesen Zwischenwahlen zum Kongress geht es um die Mehrheitsverhältnisse im amerikanischen Parlament und damit um den politischen Handlungsspielraum von US-Präsident Donald Trump in der zweiten Hälfte seiner zweiten Amtszeit. Experten rechnen mit deutlichen Zugewinnen für die oppositionellen Demokraten.

Was bei den Midterms auf dem Spiel steht

Zur Abstimmung stehen sämtliche 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 der insgesamt 100 Sitze im Senat. In beiden Kammern halten die Republikaner derzeit eine hauchdünne Mehrheit. Die Demokraten streben danach, genau diese Mehrheiten zurückzuerobern.

Gelingt ihnen das, hätten sie weitreichende Möglichkeiten, Trumps Agenda zu bremsen:

  • Blockade neuer Finanzmittel im Parlament
  • Einsetzung von Untersuchungsausschüssen
  • Politischer Druck auf die Regierung durch parlamentarische Kontrolle

Trump seinerseits könnte demokratischen Gesetzesvorhaben mit seinem Vetorecht entgegentreten, sodass bei einem geteilten Kongress eine politische Pattsituation droht.

Hohe Lebenshaltungskosten und Krieg als Wahlthemen

Zwei Themen dominieren den Wahlkampf in besonderer Weise. Zum einen der anhaltende Ärger über die hohen Lebenshaltungskosten, die viele Haushalte in den USA stark belasten. Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit haben das Vertrauen vieler Wählerinnen und Wähler in die Regierungspartei geschwächt.

Zum anderen spielt der Krieg gegen den Iran eine zentrale Rolle. Das militärische Engagement hat breite Debatten über außenpolitische Prioritäten und die damit verbundenen Kosten ausgelöst. Beide Themen könnten die Stimmung gegen die Republikaner befeuern und den Demokraten zusätzlichen Rückenwind geben.

Rekordhohe Wahlbeteiligung in der Early-Voting-Phase

Besonders auffällig ist die außergewöhnlich hohe Beteiligung in der sogenannten Early-Voting-Phase: Bereits rund 54 Millionen Amerikaner hatten ihre Stimme vor dem eigentlichen Wahltag abgegeben. Insgesamt sind rund 250 Millionen US-Bürger wahlberechtigt.

Die hohe Vorabstimmungsquote wird von Beobachtern als Zeichen einer stark mobilisierten Wählerschaft gewertet. Viele sehen die Midterms als direkte Abstimmung über die Politik von Präsident Trump – ein Muster, das sich in der amerikanischen Geschichte bei Zwischenwahlen regelmäßig zeigt.

Erste Prognosen am frühen Mittwochmorgen

Mit ersten belastbaren Prognosen und Hochrechnungen wird am frühen Mittwochmorgen deutscher Zeit gerechnet, wenn die Wahllokale an der US-Westküste schließen. Politische Analysten und Wahlforscher gehen überwiegend von Zugewinnen für die Demokraten aus – ob diese jedoch für eine Mehrheit in einer oder sogar beiden Kongresskammern reichen, bleibt bis zur Auszählung offen.

Das Ergebnis der Midterms 2026 dürfte die innenpolitische Dynamik der USA grundlegend prägen und zeigen, wie groß der Rückhalt für Trumps Kurs in der Bevölkerung tatsächlich noch ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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