Inside Links: Neuer Podcast zur Linken in Deutschland
Der neue Podcast „Inside Links" von WELT beleuchtet SPD, Grüne und Linke – und fragt, ob die Berliner Koalitionsgespräche noch scheitern könnten.
Dieses Video wurde am 05.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Mit dem neuen Podcast „Inside Links” starten WELT und Politiko ein gemeinsames politisches Format, das den Blick gezielt auf die linke Seite des deutschen Parteiensystems richtet. Moderiert wird das wöchentliche Format von Philippa Vöging und Gerit Rogler. Jede der rund 45 Minuten langen Folgen ist sowohl als Audio-Podcast als auch als Video auf YouTube abrufbar. Im Mittelpunkt der ersten Ausgabe steht die angespannte Lage der Berliner Koalitionsverhandlungen – und die Frage, ob sie tatsächlich noch scheitern könnten.
Inside Links: Warum jetzt der Fokus auf links?
Lange dominierten Debatten über die AfD und das rechte Lager die politische Berichterstattung. Doch inzwischen gerät die linke Seite des Spektrums zunehmend in den Fokus – und das aus gutem Grund. Bei SPD, Grünen und der Linken sind laut den Podcast-Hosts gerade intensive Machtkämpfe im Gange. Alle drei Parteien suchen ihren Kurs neu, teils unter erheblichem internen Druck.
Gerit Rogler, der sich bislang vor allem mit der AfD beschäftigt hat, sieht darin eine folgenreiche Verschiebung: Wenn sich SPD und Grüne weiter nach links orientieren, könnte das Konsequenzen für die gesamte Parteienlandschaft haben – bis hin zur Frage, welche Mehrheiten bei künftigen Wahlen, etwa der Bundestagswahl, möglich werden.
Berlin als Brennpunkt: Gespaltene Linke, wackelnde Koalition
Die erste Folge des Inside Links Podcast widmet sich ausführlich der Situation in Berlin. Gemeinsam mit Politiko-Redakteur Cedrick Loh, der die Linke-Partei intensiv beobachtet, analysieren die Hosts den aktuellen Stand der Koalitionsgespräche in der Hauptstadt.
Im Zentrum steht dabei die schwierige Lage der Berliner Linken-Vorsitzenden Elif Eralp, die laut Podcast ein politisches Drahtseilakt meistern muss – denn die Partei ist intern tief gespalten. Thematisiert werden unter anderem:
- Der jüngste Sonderparteitag der Berliner Linken
- Berichte über Kontakte in das sogenannte Clan-Milieu
- Die umstrittenen Verbindungen zu Ibrahim Al-Khalisi
- Die Frage, ob die Koalitionsverhandlungen in Berlin noch platzen könnten
Ziel der Folge ist laut Philippa Vöging eine fundierte Bestandsaufnahme, die Hörerinnen und Hörer auf die kommenden Wochen vorbereitet – denn in Berlin könnte sich in der Koalitionsfrage schnell noch einiges entscheiden.
Format und Erscheinungsweise
„Inside Links” erscheint regulär einmal pro Woche, immer donnerstags. Bei aktuellen politischen Entwicklungen – etwa einem Abbruch der Koalitionsgespräche – sind spontane Sonderfolgen geplant, die kürzer und nachrichtenorientiert aufbereitet sein sollen.
Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar, darunter Spotify und Apple Podcasts. Zusätzlich erscheinen Video-Clips auf YouTube und Instagram, in denen die wichtigsten Aussagen der jeweiligen Folge kompakt zusammengefasst werden.
Einordnung: Was der Podcast-Start über den politischen Moment verrät
Die Lancierung von „Inside Links” ist kein Zufall. Sie fällt in eine Phase, in der die politische Mitte unter Druck gerät und Parteien links der Mitte nach neuer Kontur suchen. Der Podcast setzt genau dort an, wo viele Medien bislang weniger hingeschaut haben: in das Innenleben von SPD, Grünen und Linker.
Ob die Berliner Koalition hält, welche Folgen interne Kämpfe für das Bundesgeschehen haben und wie sich das linke Spektrum vor der nächsten Bundestagswahl neu aufstellt – „Inside Links” will diese Fragen wöchentlich begleiten und analysieren. Für politisch Interessierte dürfte das Format damit zu einer festen Anlaufstelle werden.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.