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Geologie

Kīlauea-Ausbruch: Lavafontänen bis 200 Meter hoch

Beim jüngsten Kīlauea-Ausbruch auf Hawaii schossen Lavafontänen bis zu 200 Meter in die Höhe. Fast sechs Stunden dauerte die Eruption – bereits die 56. seit Dezember 2024.

Redaktion · 7. November 2026, 01:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 07.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Vulkan Kīlauea auf Hawaii hat erneut für ein spektakuläres Naturschauspiel gesorgt: Bei einem neuen Kīlauea-Ausbruch schossen Lavafontänen bis zu 200 Meter in den Abendhimmel und erleuchteten die Berghänge des US-Bundesstaats Hawaii. Die Eruption dauerte fast sechs Stunden und ist bereits die 56. Episode seit Beginn der aktuellen Ausbruchsserie im Dezember 2024. Vulkanologen rechnen in den kommenden Wochen mit weiteren Ausbrüchen.

Ablauf des Ausbruchs: Sechs Stunden glühende Lava

Der Schlot öffnete sich am 7. November 2026 um genau 12:10 Uhr Ortszeit. Glühende Lavaströme wälzten sich unmittelbar nach dem Ausbruch talwärts, über das bereits erstarrte Basaltgestein der Hänge. Die Aktivität hielt fast sechs Stunden an, bevor sie kurz nach 18 Uhr Ortszeit merklich abflaute und schließlich vollständig zum Erliegen kam.

Die US-Geologiebehörde USGS dokumentierte das Ereignis lückenlos mit automatischen Überwachungskameras, die rund um die Uhr auf den Krater ausgerichtet sind. Die Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie flüssiges Gestein in bis zu 200 Meter hohen Fontänen aus dem Schlot schoss.

Teil einer langen Ausbruchsserie seit Dezember 2024

Für Vulkanologen auf Hawaii kommt der aktuelle Ausbruch nicht überraschend. Der Kīlauea befindet sich seit dem 23. Dezember 2024 in einer anhaltenden Aktivitätsphase. Der jüngste Ausbruch ist bereits die 56. Lavafontänen-Episode innerhalb dieses Zeitraums – ein Zeichen dafür, dass sich unter dem Vulkan nach wie vor große Mengen an Magma ansammeln und periodisch entladen.

  • Beginn der aktuellen Ausbruchsserie: 23. Dezember 2024
  • Anzahl der Episoden bisher: 56 Lavafontänen-Episoden
  • Höhe der Fontänen beim jüngsten Ausbruch: bis zu 200 Meter
  • Dauer des jüngsten Ausbruchs: knapp 6 Stunden
  • Überwachung: automatische Kameras der US-Geologiebehörde

Wie gefährlich ist der Kīlauea für die Bevölkerung?

Der Kīlauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seine Ausbrüche verlaufen in der Regel effusiv, das heißt, die Lava fließt langsam und gibt Bewohnern sowie Behörden Zeit zur Reaktion. Dennoch stellen giftige Vulkangase und die unkontrollierbare Ausbreitung der Lavaströme eine ernste Gefahr für Infrastruktur und Naturräume dar.

Dank des dichten Netzwerks an Sensoren, Kameras und Messstationen können die Behörden Ausbrüche frühzeitig ankündigen und bei Bedarf Evakuierungen einleiten. Die Bevölkerung auf der hawaiianischen Hauptinsel Big Island ist an die Aktivität des Vulkans gewöhnt, verfolgt die Ereignisse jedoch mit großer Aufmerksamkeit.

Weitere Ausbrüche in den kommenden Wochen erwartet

Die zuständigen Vulkanologen gehen davon aus, dass die aktuelle Aktivitätsphase noch nicht abgeschlossen ist. Die Häufigkeit der Episoden und die anhaltende Magmazufuhr deuten darauf hin, dass der Kīlauea auch in den kommenden Wochen regelmäßig ausbrechen wird. Die Behörden halten die Warnstufen aufrecht und beobachten den Vulkan kontinuierlich.

Der Kīlauea bleibt damit nicht nur ein wissenschaftlich faszinierendes Phänomen, sondern auch eine ernsthafte Herausforderung für das Krisenmanagement auf Hawaii. Die Kombination aus spektakulären Naturbildern und realer Gefahr macht den Vulkan zu einem der meistbeobachteten geologischen Hotspots der Welt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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