Unwetter auf Rhodos: Überflutungen verwüsten Insel
Schwere Unwetter treffen die griechische Urlaubsinsel Rhodos: Schlammmassen überfluten Häuser und Straßen – weitere Gewitter sind in Sicht.
Dieses Video wurde am 03.11.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ein verheerendes Unwetter auf Rhodos hat in der Nacht auf Montag die griechische Urlaubsinsel erschüttert. Gewaltige Schlamm- und Wassermassen überfluteten Straßen, rissen geparkte Fahrzeuge mit sich und drangen in Wohnhäuser sowie Geschäfte ein. Besonders hart traf es die Küstenortschaft Archangelos an der Ostküste der Insel. Dort verwandelten sich Straßen innerhalb kürzester Zeit in reißende Ströme. Die Aufräumarbeiten haben begonnen – doch eine Entwarnung ist vorerst nicht in Sicht.
Schlammmassen verwüsten Archangelos
Die Lage in Archangelos war in der Unwetternacht besonders dramatisch. Braune Schlammmassen wälzten sich mit enormer Kraft durch die Ortschaft und rissen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellte. Geparkte Autos wurden wie Spielzeug davongetrieben, während Anwohner von ihren Balkonen aus ohnmächtig zusehen mussten, wie die Fluten stiegen.
Schlamm und Geröll drangen tief in Wohngebäude ein und hinterließen schwere Verwüstungen. Dutzende Häuser und Betriebe wurden durch die Wassermassen beschädigt oder standen vollständig unter Wasser. Die braune Flut näherte sich bedrohlich den Außenwänden vieler Gebäude und machte eine schnelle Evakuierung oder Sicherung von Hab und Gut kaum möglich.
Das volle Ausmaß der Schäden wird nun schrittweise erfasst. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass die Zerstörungen erheblich sind und umfangreiche Sanierungsarbeiten erfordern werden.
Ausmaß der Überschwemmung auf Rhodos
Die Bilanz der Unwetternacht ist erschreckend. Zu den gravierendsten Folgen des Extremregens zählen:
- Dutzende überflutete Wohnhäuser in Archangelos und umliegenden Gebieten
- Zahlreiche zerstörte oder beschädigte Geschäfte und Gewerbebetriebe
- Weggespülte und beschädigte Fahrzeuge in mehreren Straßenzügen
- Straßen, die durch Schlamm und Geröll teilweise unpassierbar wurden
- Tief in Gebäude eingedrungener Schlamm mit erheblichem Sachschaden
Am Montagmorgen ließ der Starkregen zwar spürbar nach, doch die Verwüstung in den betroffenen Straßen blieb immens. Aufräumtrupps begannen mit der mühsamen Beseitigung von Schlamm und Schutt.
Weitere Unwetter drohen – Meteorologen warnen
Trotz einer leichten Entspannung am Morgen bleibt die Lage auf Rhodos angespannt. Meteorologen warnen ausdrücklich vor weiteren schweren Schauern und Gewittern in den kommenden Tagen. Die Unwettergefahr auf der beliebten Urlaubsinsel bleibt damit auf einem hohen Niveau.
Für Bewohner und eventuelle Reisende bedeutet das: weitere Vorsicht ist geboten. Behörden und Einsatzkräfte bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft, um bei erneuten Überflutungen schnell reagieren zu können.
Rhodos ist nicht zum ersten Mal von extremen Wetterereignissen betroffen. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Insel mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen – von verheerenden Waldbränden im Sommer bis hin zu heftigen Herbstunwettern. Experten sehen in der Häufung solcher Extremereignisse ein klares Muster, das auf veränderte klimatische Bedingungen im Mittelmeerraum hinweist. Die aktuellen Ereignisse dürften die politische Diskussion über besseren Hochwasserschutz und Katastrophenvorsorge auf griechischen Inseln erneut befeuern.
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