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Abu Dhabi

Ukraine-Krieg: Gespräche in Abu Dhabi und die Angst vor dem APEC-Gipfel

Russland, Ukraine und USA treffen sich in Abu Dhabi. Doch die eigentliche Sorge gilt dem APEC-Gipfel – und Entscheidungen über den Ukraine-Krieg ohne Kyjiw.

Redaktion · 7. November 2026, 14:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 07.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Unterhändler Russlands und der Ukraine bereiten sich auf direkte Gespräche in Abu Dhabi vor, die ab kommenden Dienstag auf Arbeitsebene stattfinden sollen. Die Ukraine war dazu vorab in Brüssel mit der EU zur Abstimmung, Russland traf sich intern mit seiner Delegation. US-Präsident Donald Trump kündigte derweil ein „sehr großes Abkommen” zur Beendigung des Ukraine-Kriegs an – ohne konkrete Einzelheiten zu nennen. Experten und Konfliktbeobachter warnen jedoch davor, in Abu Dhabi zu viel zu erwarten. Die eigentliche geopolitische Brisanz liegt möglicherweise anderswo.

Friedensgespräche in Abu Dhabi: Erster Schritt, kaum mehr

Beide Kriegsparteien haben im Vorfeld des Treffens in den Vereinigten Arabischen Emiraten gedämpfte Erwartungen formuliert. Nach langer Gesprächspause handelt es sich zunächst um ein vorsichtiges Abtasten – ein erster Schritt in Richtung Verhandlungen, nicht mehr.

Das Format ist bewusst niedrigschwellig gehalten: Es geht um Gespräche auf Arbeitsebene, nicht um ein Gipfeltreffen der Staatschefs. Angesichts der festgefahrenen Fronten und des tiefen gegenseitigen Misstrauens gilt schon das Zustandekommen des Treffens als kleiner Erfolg. Ein substanzieller Durchbruch wird von Beobachtern für unwahrscheinlich gehalten.

APEC-Gipfel: Selenskyjs Horrorvorstellung

Weitaus bedeutsamer könnte der APEC-Gipfel am 18. und 19. November in China werden. Dort könnten erstmals Xi Jinping, Donald Trump und Wladimir Putin gemeinsam über eine neue weltweite Sicherheitsarchitektur verhandeln – und damit möglicherweise auch über die Zukunft der Ukraine.

Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist dieses Szenario eine offene Bedrohung. Er spricht öffentlich darüber, dass über den Kopf der Ukraine hinweg Entscheidungen getroffen werden könnten, die Kyjiw dann akzeptieren müsste. Einfluss auf die Gespräche zwischen den Staatschefs Russlands, Chinas und der USA hat er jedoch nicht.

  • APEC-Gipfel: 18./19. November in China
  • Mögliche Teilnehmer: Trump, Putin, Xi Jinping
  • Thema: Neue globale Sicherheitsarchitektur
  • Ukrainische Sorge: Entscheidungen ohne ukrainische Beteiligung

Ukrainische Angriffe im russischen Hinterland zeigen Wirkung

Militärisch greift die Ukraine weiterhin gezielt russische Raffinerien und Logistikinfrastruktur im russischen Kernland an. Täglich werden neue Treffer gemeldet. Die Strategie zielt darauf ab, die russische Versorgungslage zu schwächen und Raketenabschussanlagen auszuschalten, die täglich ukrainische Städte beschießen.

Allerdings haben sich die Russen auf diese Angriffe eingestellt: Beschädigte Raffinerien werden schnell repariert, zudem hat Russland auf dem internationalen Markt große Mengen Benzin und Diesel eingekauft, um Engpässe abzufedern. Größere Versorgungsausfälle sind bislang nicht bekannt.

Lage in Kyjiw: Infrastruktur unter schwerem Beschuss

Russland seinerseits attackiert täglich die Energieinfrastruktur der Ukraine – Kraftwerke, Stromnetze und Wasserversorgung in Kyjiw und anderen Städten. Die Versorgungslage in der Hauptstadt wird als katastrophal beschrieben.

Medizinische Experten warnen: Anhaltende Wasserausfälle im Winter könnten Infektionskrankheiten begünstigen. Krankheiten wie Typhus, Cholera oder Ruhr sind bei einem weiteren Ausfall der Trinkwasserversorgung nicht auszuschließen.

Zuletzt wurde die Nordbrücke in Kyjiw mit ballistischen Kurzstreckenraketen angegriffen. Die wichtige Schrägseilbrücke über den Dnepr verbindet den Osten und Westen der Hauptstadt. Die massiven Sowjetzeit-Bauwerke halten den Treffern bislang stand, doch die Schäden summieren sich und zeigen die Präzision russischer Waffensysteme.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Gespräche in Abu Dhabi tatsächlich eine diplomatische Dynamik entfalten – oder ob der APEC-Gipfel in China das eigentliche Schicksal des Ukraine-Kriegs bestimmt, weitgehend ohne ukrainische Mitsprache.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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