Dieses Video wurde am 06.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Eine Regenfront sorgt aktuell für unbeständiges Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Zwei gegensätzliche Luftmassen kämpfen dieser Tage um die Vorherrschaft über dem Land – mit spürbaren Folgen für Temperaturen und Niederschlag. Der Donnerstag gilt als der kühlste Tag der Woche, doch ab Freitag zeichnet sich eine deutliche Wetterbesserung ab, pünktlich zum Wochenende.
Luftmassen im Clinch: Woher kommt der Regen?
Der Grund für das wechselhafte Wetter liegt in einem klassischen Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Luftmassen. Auf der einen Seite lenken Hochdruckgebiete über Schottland und der Ostsee relativ trockene Luft in den Norden Deutschlands. Auf der anderen Seite transportieren Tiefdruckgebiete über Polen und dem Benelux-Raum feuchte und milde Luft aus Südeuropa nach Mitteleuropa.
Genau dort, wo diese beiden Luftmassen aufeinandertreffen, entsteht eine ausgeprägte Luftmassengrenze – und damit das Niederschlagsgebiet. Diese Grenzzone liegt zwischen Nordrhein-Westfalen und der Region Berlin-Brandenburg und kann lokal für kräftige Regenfälle sorgen.
Regenfront trifft weite Landesteile – Norden bleibt trocken
Im Tagesverlauf verlagert sich das Niederschlagsgeschehen weiter. Am späten Vormittag erfasst der Regen auch das südliche Vorpommern. In der Mitte des Landes lockern die Wolken zwischenzeitlich auf, am Nachmittag bilden sich jedoch im Südwesten und der Mitte einzelne Schauer.
Besonders betroffen ist ein Streifen von der Schwäbischen Alb über die Fränkische Alb bis ins Alpenvorland, wo starker Regen durchzieht. Unter den kräftigsten Schauern sind auch einzelne Gewitter möglich.
Trocken und vergleichsweise freundlich bleibt es hingegen im Küstenumfeld der Nordsee – dort ist das Wetter heute am angenehmsten.
Temperaturen: Bis zu 22 Grad im Süden, kaum 8 Grad im Regen
Die Temperaturverteilung spiegelt die Lage der Luftmassengrenze deutlich wider:
- Unter den dichten Wolken und im Regengebiet: nur 8 bis 13 Grad
- Im Küstenumfeld: 10 bis 16 Grad
- Südlich des Regengebiets: 16 bis 22 Grad
Der Donnerstag bringt nochmals einen Rückgang der Temperaturen und gilt als kältester Tag der laufenden Woche. Wer Kälte und Regen nicht mag, sollte sich bis zum Ende der Woche gedulden.
Lichtblick: Freundlicheres Wetter ab Freitag
Ab Freitag dreht sich das Wettergeschehen spürbar zum Besseren. Die Luftmassengrenze zieht sich zurück, mildere Luft setzt sich durch und die Temperaturen steigen wieder an. Am Wochenende sind dann gebietsweise sogar sommerliche Werte möglich.
Das Timing kommt vielen zugute: Gartenbesitzer, die sich über den Regen dieser Tage freuen durften – der Boden bekommt dringend benötigte Feuchtigkeit –, können sich anschließend auf sonnigere Bedingungen einstellen. Die Wetterentwicklung der kommenden Tage folgt damit einem klassischen Muster: kurze Schlechtwetterphase, gefolgt von einer freundlichen Wochenendperspektive.
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