612 Millionen Euro für Genderprojekte im Ausland

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Dieses Video wurde am 16.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das deutsche Entwicklungsministerium hat im Jahr 2025 rund 612 Millionen Euro Steuergeld für sogenannte Genderprojekte im Ausland ausgegeben. Das geht aus einer Anfrage der AfD hervor, die konkrete Förderprojekte ans Licht brachte. Die Ausgaben stoßen auf scharfe Kritik – besonders vor dem Hintergrund, dass gleichzeitig das Elterngeld für Familien in Deutschland gekürzt wird und Sozialleistungen unter Druck stehen.

Was wird mit dem Geld gefördert?

Die Neue Zürcher Zeitung hat die Mittelabflüsse des Ministeriums im Bereich Gleichstellung der Geschlechter untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein breites Spektrum geförderter Projekte in aller Welt. Darunter fallen unter anderem:

  • 392.000 Euro für die „systematische Einbindung ökofeministischer Ansätze in lokale Politiken” in Indonesien
  • 2.000 Euro der deutschen Botschaft für ein Theaterstück in Skopje, Nordmazedonien
  • 10 Millionen Euro bis 2027 für feministische Entwicklungspolitik in Armenien, Kolumbien, Ruanda und Tunesien
  • 20 Millionen Euro bis 2028 zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Akteure für „feministische Transformation in Afrika”

Das Theaterstück aus Nordmazedonien sorgte dabei für besonderes Aufsehen: Es zeigt laut Beschreibung einen aidskranken Mann mit prophetischen Visionen. Das Projekt gilt vielen Kritikern als Paradebeispiel für den Vorwurf der ideologischen Mittelvergabe.

Kritik: Ideologie statt Bedarf

Sozialarbeiter und Familienexperten kritisieren, dass die Förderpolitik des Ministeriums an den realen Bedürfnissen der Menschen vorbeigehe. In Deutschland verlassen jedes Jahr rund 65.000 Kinder die Schule ohne Abschluss – viele von ihnen rutschen in den Bezug von Bürgergeld. Gleichzeitig fehlt es an Schulen vielerorts an Lernmaterial, Lehrpersonal und ausreichender Infrastruktur.

Fachleute betonen, dass Investitionen in frühkindliche Bildung und Familienunterstützung langfristig die Steuerbasis stärken. Kinder, die heute nicht ausreichend gefördert werden, könnten später als Erwachsene nicht vollständig am Arbeitsmarkt teilnehmen – eine Entwicklung, die gesellschaftliche Folgekosten produziert.

Die Prioritätensetzung des Ministeriums wird als Signal gewertet, das bei vielen Bürgern Vertrauensverlust auslöst. Die Wahrnehmung, dass der Staat für abstrakte Auslandsprojekte Geld bereitstellt, während inländische Grundleistungen gestrichen werden, verstärkt nach Ansicht von Sozialexperten die Distanz zwischen Bevölkerung und etablierten Parteien.

Elterngeld-Kürzung trifft Familien hart

Besonders brisant erscheint die Debatte im Kontext der jüngsten Elterngeld-Kürzungen. Müttern, die nach der Geburt ihres Kindes nicht arbeiten können, wurden zuletzt zwei Monate Elterngeld gestrichen. Der Einschnitt bewegt sich laut Berichten im hohen dreistelligen Millionenbereich – einer Größenordnung, die die 612 Millionen Euro für Auslandsprojekte direkt vergleichbar macht.

Kritiker argumentieren, das Geld stamme aus demselben Haushalt, aus dem auch Rente, Elterngeld und Schulfinanzierung gespeist werden. Der Grundsatz, wonach kein Euro aus Sozialleistungen gestrichen werden sollte, solange vergleichbare Summen ins Ausland fließen, wird zunehmend laut artikuliert – parteiübergreifend und in der Zivilgesellschaft.

Politische Einordnung und Ausblick

Die Debatte offenbart einen tieferen Riss in der deutschen Förderpolitik: Zwischen dem Anspruch, als feministische Entwicklungspolitik international Zeichen zu setzen, und dem Bedürfnis der eigenen Bevölkerung nach sozialer Absicherung klafft eine wachsende Lücke. Politische Stimmen – auch aus der FDP – fordern eine grundlegende Überprüfung der Ausgabenstruktur des Entwicklungsministeriums.

Ob die Bundesregierung die Mittelverteilung neu justiert, bleibt abzuwarten. Die öffentliche Diskussion dürfte jedoch anhalten – zumal weitere konkrete Förderfälle bekannt werden könnten. Die Frage, wie Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll und nachvollziehbar gestaltet werden kann, ohne an den Bedürfnissen der eigenen Bürgerinnen und Bürger vorbeizugehen, steht damit politisch auf der Tagesordnung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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