Goldschatz in Belgien: Fund im Wert von 9 Millionen Euro

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Dieses Video wurde am 16.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein spektakulärer Zufallsfund hat die belgische Stadt Dendermonde in Ostflandern in die Schlagzeilen gebracht: Bei Renovierungsarbeiten in einem historischen Gebäude stießen Bauarbeiter hinter einer Wand auf 49 Goldbarren sowie eine große Anzahl von Goldmünzen – der Gesamtwert des Goldschatzes in Belgien wird auf rund 9 Millionen Euro geschätzt. Der außergewöhnliche Fund wirft Fragen nach dem rechtmäßigen Eigentümer auf und versetzt die Region in Aufruhr.

Student entdeckt Goldbarren am Bohrhammer

Der Entdecker des Schatzes ist Student Kobe Philips, der während der Bauarbeiten mit einem Bohrhammer auf die verborgenen Schätze traf. Zunächst hielt er die glänzenden Scheiben für gewöhnliche 1-Euro-Münzen, ordentlich aufgereiht hinter der Mauer. Erst als die Arbeiter begannen, die Gegenstände herauszuziehen, wurde das wahre Ausmaß des Fundes deutlich.

„Er hing am Bohrer fest”, beschreibt Philips den Moment, als er den ersten kleinen Goldbarren erblickte. „Am Ende war das alles viel mehr, als wir hätten erwarten können.” Die 49 Barren wiegen jeweils ein Kilogramm – hinzu kommt eine beachtliche Anzahl historischer Goldmünzen.

Woher stammt der Schatz? Historiker verweisen auf die 1930er-Jahre

Das Gebäude, in dem der Goldschatz entdeckt wurde, ist ein ehemaliges Zentrum für allgemeine Sozialarbeit. Historiker vermuten, dass das Gold während der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre hinter der Wand versteckt wurde. Damals brachen massenhaft Banken zusammen, weshalb viele wohlhabende Bürger ihr Vermögen lieber in den eigenen vier Wänden sicherten als einem Bankschließfach anzuvertrauen.

Die Geschichte des Grundstücks ist dabei besonders interessant:

  • Das Anwesen gehörte ursprünglich einer wohlhabenden Brauereifamilie.
  • Die Familie überließ es der Kirche unter der Bedingung, es für wohltätige Zwecke zu nutzen.
  • Diese Nutzungsauflage wurde offenbar nie erfüllt.
  • Das Gold blieb über viele Jahrzehnte unentdeckt in der Wand.

Wer das Gold dort versteckte und ob Erben einen Anspruch darauf geltend machen können, ist bislang ungeklärt. Die belgischen Behörden haben die Ermittlungen zur Eigentümerfrage aufgenommen.

Ehrliche Finder übergeben alles an die Behörden

Trotz des verlockenden Wertes des Fundes handelten die Bauarbeiter vorbildlich: Sie übergaben den gesamten Goldschatz umgehend an die belgischen Behörden. „Man beginnt natürlich ein wenig zu träumen”, räumte Kobe Philips ein, „aber wir wussten alle, dass wir realistisch bleiben müssen und alles vollständig abgeben mussten. Und genau das haben wir dann auch sofort getan.”

Die belgische Polizei appellierte inzwischen an alle, die sich von dem Fund inspiriert fühlen, nicht zur Baustelle in Dendermonde zu reisen. Weitere Goldverstecke seien dort nicht zu erwarten.

Rechtliche Lage und Ausblick

Der Fall zeigt exemplarisch, wie komplex die Eigentumsrechtsfragen bei historischen Schatzfunden sein können. In Belgien gilt – ähnlich wie in vielen anderen europäischen Ländern – dass Fundgegenstände von erheblichem Wert den Behörden gemeldet werden müssen. Ob die Finder eine Finderlöhnung erhalten und wer am Ende rechtmäßiger Eigentümer des Goldes wird – der Staat, die Kirche oder mögliche Erben der Brauereifamilie –, dürfte die belgische Justiz noch geraume Zeit beschäftigen. Der Goldschatz von Dendermonde ist jedenfalls bereits jetzt ein Fall, der weit über die Grenzen Belgiens hinaus für Aufsehen sorgt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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