Dieses Video wurde am 19.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ein winziges Affenbaby sorgt im Brookfield Zoo in Chicago für Begeisterung: Am 30. Juli 2026 kam dort ein Totenkopfäffchen-Nachwuchs zur Welt. Das Jungtier klammert sich unermüdlich an seine Mutter und begleitet sie auf Schritt und Tritt — ob beim Klettern übers Seil oder bei der Fresspause. Der süße Neuzugang ist ab sofort für Besucher im Tropenhaus des Zoos live zu erleben.
Mama Gismo: Eine erfahrene Mutter übernimmt das Kommando
Die Mutter des Jungtiers heißt Gismo und gilt als erfahrene Affenmutter. Für sie ist die Aufzucht von Nachwuchs keine Neuheit — sie weiß genau, worauf es ankommt. Ihr Baby verbringt die meiste Zeit fest an ihr geklammert und reist auf ihrem Rücken durch das Tropengehege.
Ob beim Balancieren über Seile oder beim gemächlichen Schaukeln durch das Gehege: Der kleine Passagier ist stets dabei. Selbst wenn Gismo eine Pause einlegt und frisst, bleibt das Jungtier brav an Bord und beobachtet die Welt aus sicherer Höhe.
Für Papa Handy hingegen ist es eine ganz besondere Premiere: Es ist sein erstes Kind. Das Elternpaar ergänzt sich damit ideal — die Routine der Mutter und die Neuheit der Vaterschaft machen die kleine Familie zu einem besonderen Highlight des Zoos.
Totenkopfäffchen: Kleine Tiere mit großer Präsenz
Totenkopfäffchen (lat. Saimiri) gehören zu den kleinsten Primaten Südamerikas und sind vor allem für ihre auffälligen, maskenartigen Gesichtsmuster bekannt, die ihnen ihren Namen eingebracht haben. In freier Wildbahn leben sie in großen sozialen Gruppen im tropischen Regenwald.
Im Zoo sind sie für ihr lebhaftes, neugieriges Verhalten beliebt. Einige charakteristische Merkmale der Art:
- Körpergröße von etwa 25–35 Zentimetern, dazu ein langer Schwanz
- Sehr soziale Tiere, die in Gruppen von bis zu 500 Individuen leben können
- Jungtiere werden in den ersten Lebensmonaten fast ausschließlich auf dem Rücken der Mutter getragen
- Hochgradig aktiv und kletterfreudig — ideal für ein Leben im Tropenhaus
Der Nachwuchs im Brookfield Zoo zeigt bereits jetzt deutlich das typische Verhalten seiner Art: neugierig, wendig und eng an die Mutter gebunden.
Erster Ausflug an der Liane: Der Nachwuchs übt fleißig
Wenige Wochen nach der Geburt wagt sich das Jungtier bereits an erste eigene Kletterversuche. Im Tropenhaus des Brookfield Zoos übt es sich schon vorsichtig an der Liane — ein vielversprechender Start für den kleinen Primaten.
Besucher des Zoos haben nun die Möglichkeit, das Affenbaby live zu beobachten. Die Tierpfleger des Zoos begleiten die Entwicklung des Jungtiers engmaschig und sind zuversichtlich, dass sich der Nachwuchs prächtig entwickelt.
Der Brookfield Zoo, offiziell bekannt als Chicago Zoological Park, gehört zu den bedeutendsten Zoos der USA und beherbergt über 450 Tierarten. Die Geburt des Totenkopfäffchens ist ein weiterer Erfolg für die Zuchtprogramme des Hauses, die zum Erhalt seltener und schutzbedürftiger Primatenarten beitragen.
Ein Publikumsmagnet für den Chicagoer Zoo
Affenbabys zählen zu den beliebtesten Attraktionen in zoologischen Gärten weltweit — und der Nachwuchs im Brookfield Zoo bildet da keine Ausnahme. Schon jetzt zieht der kleine Springaffe zahlreiche Besucher ins Tropenhaus.
Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, wie schnell das Jungtier an Selbstständigkeit gewinnt und wann es beginnt, Mama Gismo auf eigenen Pfoten zu erkunden. Für den Zoo und seine Tierpfleger ist jede Entwicklungsstufe ein Grund zur Freude — und für die Besucher ein unvergessliches Erlebnis.
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