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Anschlagsplan auf Kirche in Bremen: IS-Verdächtiger festgenommen

Ein 24-jähriger Iraker soll einen Anschlagsplan auf eine Kirche in Bremen entwickelt haben. Der mutmaßliche IS-Anhänger wurde in Brandenburg festgenommen.

Redaktion · 19. September 2026, 16:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 19.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein mutmaßlicher Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ist am Donnerstag im Landkreis Barnim in Brandenburg festgenommen worden. Der 24-jährige Iraker soll einen Anschlagsplan auf eine Kirche in Bremen entwickelt und sich zu diesem Zweck bereits eine Schusswaffe beschafft haben. Die Festnahme markiert einen weiteren Fall islamistisch motivierter Terrorplanung auf deutschem Boden.

Anschlagsplan auf Kirche: Was bisher bekannt ist

Nach aktuellen Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden soll der Tatverdächtige seit dem Frühjahr 2025 konkrete Anschlagspläne verfolgt haben. Ziel war demnach eine Kirche in der Hansestadt Bremen. Als Motiv gilt die extremistische Ideologie des IS, der Angriffe auf Personen propagiert, die aus Sicht der Terrororganisation als „Ungläubige” gelten.

Besonders alarmierend: Der Mann hatte sich zum Zeitpunkt seiner Festnahme bereits eine Schusswaffe beschafft. Dies deutet auf eine fortgeschrittene Planung hin und unterstreicht die unmittelbare Gefährdungslage, die von dem Verdächtigen ausging.

Die Festnahme erfolgte offenbar aufgrund gezielter Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden, bevor es zu einem tatsächlichen Anschlag kommen konnte.

Hintergrund: Einreise und Aufenthaltsstatus

Der irakische Staatsangehörige war im Jahr 2021 im Rahmen eines humanitären Aufnahmeprogramms aus Jordanien nach Deutschland eingereist. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme besaß er nach aktuellen Informationen eine gültige Aufenthaltserlaubnis.

Der Fall wirft erneut Fragen über die Sicherheitsüberprüfung von Personen auf, die über humanitäre Programme nach Deutschland kommen. Gleichzeitig zeigen solche Fälle, dass Radikalisierungsprozesse oft erst nach der Einreise stattfinden oder sich verschärfen.

  • Einreise: 2021 über ein humanitäres Aufnahmeprogramm aus Jordanien
  • Nationalität: irakisch, Alter: 24 Jahre
  • Aufenthaltsstatus zum Festnahmezeitpunkt: gültige Aufenthaltserlaubnis
  • Festnahmeort: Landkreis Barnim, Brandenburg
  • Geplantes Anschlagsziel: Kirche in Bremen

Islamistischer Terror in Deutschland: Anhaltende Bedrohungslage

Der Fall reiht sich in eine Serie islamistisch motivierter Anschlagsplanungen und -versuche in Deutschland ein. Die deutschen Sicherheitsbehörden stufen die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus seit Jahren als hoch ein. Besonders Gotteshäuser, Veranstaltungen mit vielen Menschen sowie staatliche Einrichtungen gelten als potenzielle Ziele.

Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt (BKA) beobachten eine wachsende Zahl von Personen, die der IS-Ideologie nahestehen oder aktiv für die Terrororganisation tätig sind. Die rechtzeitige Festnahme in Brandenburg zeigt, dass präventive Ermittlungen greifen können – und zugleich, wie dringend notwendig sie sind.

Ermittlungen und weiterer Verlauf

Gegen den 24-Jährigen wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Die zuständigen Behörden prüfen derzeit, ob der Verdächtige Kontakte zu weiteren Personen oder Netzwerken unterhielt, die ebenfalls in Anschlagsplanungen involviert sein könnten.

Die Ermittlungen dürften in den kommenden Wochen weitreichende Einblicke in die Strukturen liefern, innerhalb derer sich der Mann radikalisiert haben soll. Für Bremen und die zuständigen Sicherheitsbehörden bedeutet die Festnahme vorerst eine Entschärfung der unmittelbaren Bedrohung – das grundsätzliche Gefährdungspotenzial durch islamistischen Extremismus in Deutschland bleibt jedoch unverändert hoch.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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