Saturday, 19. September 2026
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Berliner Wahl: CDU-Kandidat warnt vor Linken

Vor der Berliner Wahl warnt CDU-Kandidat Bernd Ziegelkoff vor einem Einzug der Linken ins Rote Rathaus – wegen Antisemitismus und Enteignungsplänen.

Redaktion · 19. September 2026, 11:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 19.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Wenige Wochen vor der Berliner Wahl spitzt sich der Wahlkampf in der Hauptstadt zu. Bernd Ziegelkoff, Gründer der Arche und CDU-Direktkandidat für den Wahlkreis Marzahn-Mitte, sieht die Stadt an einem Scheideweg: Zwischen einer schwarz-rot-grünen Koalition und einem rot-rot-grünen Bündnis unter Führung der Linken. Er warnt eindringlich vor letzterem – und nennt Antisemitismus, Enteignungspläne und mangelnde innere Sicherheit als zentrale Konfliktlinien.

Wohnkosten und Sicherheit brennen den Berlinern unter den Nägeln

Im direkten Kontakt mit den Wählerinnen und Wählern in Marzahn-Mitte begegnen Ziegelkoff vor allem zwei Themenblöcke: die Wohnungspolitik und die Sicherheit auf den Straßen. Dazu kommt eine spürbare Unzufriedenheit mit der Bundespolitik. Aussagen des Bundeskanzlers, die im Nachhinein korrigiert werden müssen, hinterlassen in seinem Wahlkreis Spuren.

Dass der Kanzler gemeinsam mit dem SPD-Spitzenkandidaten Stefan Efers aufgetreten ist, bewertet Ziegelkoff mit Skepsis. Viele Menschen in Marzahn-Mitte fühlten sich durch Formulierungen wie „Nörgler” oder „faule Leute” nicht abgeholt. In solchen Momenten, so Ziegelkoff, sei persönliche Glaubwürdigkeit wichtiger als prominente Unterstützung aus Berlin-Mitte.

Linke im Roten Rathaus: Antisemitismus und Enteignung als Warnsignale

Besonders scharf fällt Ziegelkoffs Urteil über die Linke aus. Er bezeichnet sie als antisemitische Partei und warnt vor den Folgen einer Regierungsbeteiligung für Berlin. Laut Ziegelkoff rufen einige jüdische Berliner bereits dazu auf, die Stadt zu verlassen, sollte die Linke an die Regierung kommen.

Auch wirtschaftlich hält er das Programm der Linken für riskant. Die geplanten Enteignungen von Wohnraum würden Berlin teuer zu stehen kommen:

  • Geschätzte Kosten für Enteignungen: 38 Milliarden Euro
  • Rückzahlungszeitraum: rund 40 Jahre
  • Keine gesicherte Sanierung der enteigneten Gebäude in dieser Zeit

Ziegelkoff sieht in der Linken eine Partei, die mit Parolen Zulauf gewinne – ähnlich wie die extreme Rechte. Die demokratische Mitte hingegen leide an einem Mangel an klaren, glaubwürdigen Stimmen.

Koalitionsdilemma: Schwarz-Rot-Grün oder Rot-Rot-Grün?

Die Umfragen zeigen ein enges Rennen zwischen CDU und Linken in Berlin. Ziegelkoff räumt ein, dass auch die CDU unter Kai Wegner früher hätte klarer handeln müssen. Die aktuelle schwarz-rote Koalition habe Probleme nicht entschieden genug angegangen.

Nach der Wahl zeichnen sich zwei Szenarien ab:

  • Eine schwarz-rot-grüne Koalition unter CDU-Führung
  • Ein rot-rot-grünes Bündnis unter Beteiligung der Linken

Ziegelkoff plädiert klar für ersteres. Er kritisiert zudem, dass Ministerpräsidenten der CDU öffentlich hinter dem Bundeskanzler stünden, ohne Friedrich Merz namentlich zu nennen – ein Zeichen, das für ihn politisch viel aussagt.

Müll, Polizei und Moral: Berlins Alltagsprobleme brauchen echte Lösungen

Ein weiteres Thema, das den Wahlkampf prägt, ist die Sauberkeit im öffentlichen Raum. Dass der Linken-Spitzenkandidat mit Müllwegräumen für die Kameras posiert, empfindet Ziegelkoff als Symptom, nicht als Lösung. Berlin habe zwar das seiner Ansicht nach beste Polizeigesetz in Deutschland, scheitere aber an der Umsetzung.

Der Grund: fehlende Polizeikräfte und mangelnde Ausstattung. Für Ziegelkoff braucht es eine Kombination aus:

  • Konsequenter Strafverfolgung mit höheren Bußgeldern
  • Stärkerer Prävention im öffentlichen Raum
  • Mehr Polizei und besserer Ausstattung
  • Einer Gesellschaft, die wieder mehr Eigenverantwortung übernimmt

Moral, so Ziegelkoff, lasse sich nicht verordnen – sie entstehe, wenn die Menschen mit ihrer Regierung zufrieden seien. Die Berliner Wahl entscheidet damit nicht nur über Koalitionsarithmetik, sondern über die Grundrichtung der Stadtpolitik für die kommenden Jahre.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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