Sunday, 20. September 2026
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Ashley Hinson

MAGA-Kult: Republikaner zweifeln an Trump

Vor den US-Midterms wächst bei Republikanern die Skepsis gegenüber Trump. Der MAGA-Kult bröckelt – erste Kandidaten distanzieren sich vom Präsidenten.

Redaktion · 20. September 2026, 13:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Vor den anstehenden Midterm-Wahlen in den USA wächst unter Republikanern die Nervosität: Umfragen zeigen einen klaren Abwärtstrend für die Partei, erste treue Trump-Anhänger vollziehen Absetzbewegungen, und selbst langjährige Parteifreunde schalten öffentlich gegen den Präsidenten. Der MAGA-Kult um Donald Trump, der sich in sektenartigen Treueschwüren auf den „größten Präsidenten aller Zeiten” äußert, bekommt sichtbare Risse – ausgerechnet dort, wo er am festesten verankert schien.

Sinkende Umfragewerte alarmieren die Republikanische Partei

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In einer aktuellen Umfrage wollen lediglich 43 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz bei den Republikanern setzen. Die Demokraten hingegen können sich über 51 Prozent Zustimmung freuen – ein Vorsprung, der die Grand Old Party in echte Bedrängnis bringt.

In Virginia und South Dakota hat bereits das Early Voting begonnen. Die ersten Ergebnisse deuten darauf hin, dass bisher treue Trump-Anhänger ihre Loyalität überdenken. Für eine Partei, die stark auf die Mobilisierung ihrer Basis setzt, ist das ein Warnsignal.

Besonders auffällig: In mehr als 500 Wahlkampfspots republikanischer Kandidaten wird Trump gerade einmal 12-mal namentlich erwähnt. Das strategische Schweigen über den Präsidenten ist selbst eine politische Aussage.

Kandidaten distanzieren sich vom großen Boss

Die Absetzbewegungen sind nicht mehr zu übersehen. Republikanerin Maria Salazar schaltete TV-Spots, in denen sie dem Präsidenten direkt widersprach – in der Migrationsfrage. „Herr Präsident, Sie gehen zu weit”, erklärte sie öffentlich und verwies darauf, dass 50 Prozent der verhafteten Migranten keine Kriminellen seien. Zudem warnte sie, dass Latinos in Scharen die Partei verlassen.

Aktuelle Bilder einer brutalen Festnahme eines minderjährigen Migranten verstärken die Verunsicherung in der Bevölkerung zusätzlich und liefern den Demokraten wirksames Angriffsmaterial.

Auch Senatskandidatin Ashley Hinson betont in ihren Auftritten die überparteiliche Zusammenarbeit, ohne Trump zu erwähnen. Ihre Botschaft richtet sich gezielt an die politische Mitte – ein klares Signal der Distanzierung vom MAGA-Lager.

Sektenartiger Personenkult auf republikanischen Veranstaltungen

Auf der republikanischen Convention präsentierte Trump sich dennoch unerschütterlich. Mit Blick auf die Midterms forderte er seine Anhänger auf, so zu wählen, als stünde er selbst auf dem Wahlzettel. „Ihr müsst vorgeben, dass ich auf dem Wahlzettel stehe”, rief er der jubelnden Menge zu.

Was folgte, erinnerte Beobachter an einen Personenkult: Die Teilnehmenden hoben die rechte Hand und leisteten einen kollektiven Treueschwur auf den „größten Präsidenten aller Zeiten”. Solche Szenen befeuern die Debatte darüber, ob die Republikanische Partei noch eine eigenständige politische Kraft ist – oder längst zum Vehikel eines einzelnen Mannes geworden ist.

  • Nur 43 % der Wähler wollen Republikaner wählen, 51 % bevorzugen Demokraten
  • In über 500 GOP-Wahlkampfspots wird Trump nur 12-mal erwähnt
  • Early Voting in Virginia und South Dakota zeigt Abwanderung treuer Trump-Wähler
  • Kandidatin Maria Salazar widerspricht Trump öffentlich in der Migrationspolitik
  • Senatskandidatin Ashley Hinson positioniert sich bewusst zur politischen Mitte

Ausblick: Trumps Strahlkraft auf dem Prüfstand

Die Midterm-Wahlen werden zur Nagelprobe für den MAGA-Bewegung. Ob Trumps politische Agenda auch ohne seinen Namen auf dem Wahlzettel mobilisierungsstark genug ist, bleibt offen. Die Republikanische Partei steht vor einem Dilemma: Zu enge Bindung an Trump kostet Wähler in der Mitte, zu viel Distanz verärgert die treue Basis.

Sollten die Demokraten bei den Midterms tatsächlich zulegen, dürfte die innerparteiliche Debatte über die Abhängigkeit der Partei von Donald Trump erheblich an Schärfe gewinnen. Erste Risse im MAGA-Kult sind bereits sichtbar – wie tief sie gehen, werden die Wahlergebnisse zeigen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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