Wednesday, 23. September 2026
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Trump bei UN-Vollversammlung: Iran und Grönland

Bei der UN-Vollversammlung in New York fordert Trump den Iran zu einem Deal auf – und droht offen mit Vernichtung. Zugleich kündigt er Militärstützpunkte in Grönland an.

Redaktion · 23. September 2026, 00:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 22.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bei der UN-Vollversammlung in New York hat US-Präsident Donald Trump eine vielbeachtete Rede gehalten, die zwischen Eigenlob, scharfer Iran-Rhetorik und Ankündigungen zur Arktispolitik oszillierte. Trump nutzte den globalen Rahmen für klare Botschaften an Teheran und unterstrich gleichzeitig den strategischen Anspruch der USA auf Grönland – kurz nachdem ein entsprechendes Sicherheitsabkommen unterzeichnet worden war.

Scharfe Töne gegen den Iran – Deal oder Vernichtung

Im Zentrum von Trumps Auftritt vor den Vereinten Nationen stand der Konflikt mit dem Iran. Der US-Präsident präsentierte Teheran zwei Optionen: entweder ein Abkommen zu akzeptieren oder militärische Konsequenzen zu riskieren. Trump formulierte diese Alternative in ungewohnt drastischen Worten – er stellte offen die Frage, ob er die Islamische Republik vernichten solle, „schnell und ohne Überlebenschance”.

Zugleich zeigte sich Trump optimistisch, dass eine Einigung möglich sei. Er spekulierte, der Iran warte möglicherweise auf das Ergebnis der US-Zwischenwahlen – ein Kalkül, das er als verfehlt bezeichnete, da er selbst nicht mehr kandidiere und bereits gewählt sei.

Der iranische UN-Vertreter verfolgte die Rede sichtlich unbewegt und mit versteinerter Miene – ein nonverbales Signal, das die diplomatische Eiszeit zwischen Washington und Teheran widerspiegelt.

Trumps Selbstdarstellung auf der Weltbühne

Neben dem Iran-Thema widmete Trump einen erheblichen Teil seiner Rede den eigenen politischen Errungenschaften. Eigenlob gehörte erkennbar zur Dramaturgie des Auftritts. Bereits vor Betreten des UN-Saals sorgte Trump für Aufsehen, als er eine Attacke gegen den US-Sender CNN startete – ein Medienkanal, den er seit Jahren offen befeindet.

Dieser Einstieg verdeutlichte, dass Trump auch auf internationalem Parkett seinen innenpolitischen Kommunikationsstil beibehält. Kritiker werteten die Mischung aus diplomatischen Ankündigungen und medialer Polemik als charakteristisch für seinen Regierungsstil.

Grönland: Militärstützpunkte angekündigt

Ein weiteres zentrales Thema war die Arktispolitik. Trump kündigte an, die USA würden „unverzüglich” damit beginnen, eine umfangreiche militärische Präsenz in Grönland aufzubauen – konkret zwei große Militärstützpunkte. Dies geschah vor dem Hintergrund eines Durchbruchs in den Verhandlungen zwischen den USA, Dänemark und Grönland über die Sicherheit der Arktisregion.

Die wichtigsten Eckpunkte des Grönland-Deals im Überblick:

  • Einigung zwischen den USA, Dänemark und Grönland über Sicherheitskooperation in der Arktis
  • Geplanter Bau von zwei großen US-Militärstützpunkten auf Grönland
  • Unterzeichnung des Abkommens durch die Regierungschefs unmittelbar nach Trumps Rede
  • Beginn des Aufbaus militärischer Infrastruktur soll zeitnah erfolgen

Das Sicherheitsabkommen wurde direkt im Anschluss an Trumps Auftritt von den beteiligten Regierungschefs unterzeichnet – ein bewusst gewählter Zeitpunkt, der Trumps Ankündigungen unmittelbare politische Substanz verleihen sollte.

Einordnung: Trumps globale Agenda

Trumps Auftritt bei der UN-Vollversammlung zeigt, wie der US-Präsident internationale Foren als Bühne für eine Mischung aus Diplomatie und Abschreckung nutzt. Die harte Rhetorik gegenüber Teheran birgt Eskalationspotenzial, während das Grönland-Abkommen als konkreter außenpolitischer Erfolg verbucht werden kann.

Ob der Iran auf Trumps Gesprächsangebot eingeht oder die Konfrontation sucht, bleibt offen. Ebenso wird die internationale Gemeinschaft die geplante US-Militärpräsenz in der Arktis aufmerksam beobachten – ein geopolitisch hochsensibles Gebiet, in dem auch Russland und China strategische Interessen verfolgen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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