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REM-Schlaf und Träumen: Was eine neue Studie zeigt

Eine britische Langzeitstudie mit 95.000 Teilnehmern zeigt: Wer viel REM-Schlaf bekommt, ist seltener krank. Was dahintersteckt und wie man mehr träumt.

Redaktion · 28. September 2026, 10:50 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 28.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Wer nachts viel träumt, ist offenbar gesünder – das legt eine aktuelle britische Langzeitstudie nahe. Im Mittelpunkt steht der REM-Schlaf, also jene Schlafphase, in der das Träumen besonders intensiv ist. Die Ergebnisse liefern neue Hinweise darauf, wie eng Schlafqualität und körperliche Gesundheit zusammenhängen.

Großangelegte Studie mit 95.000 Teilnehmern

Für die Studie wurden in Großbritannien 95.000 Probanden über einen Zeitraum von sieben Tagen mit einem Bewegungssensor am Handgelenk überwacht. Das Gerät erfasste, wie viel Zeit die Teilnehmenden in den verschiedenen Schlafphasen verbrachten – Tiefschlaf, Leichtschlaf und REM-Schlaf.

Anschließend wurden die Teilnehmer über neun weitere Jahre beobachtet. Das Ergebnis: Menschen, die seinerzeit besonders viel REM-Schlaf gehabt hatten, waren statistisch gesehen seltener von Krankheiten betroffen.

Konkret zeigte sich eine geringere Anfälligkeit für 83 verschiedene Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologische Leiden. Die Studie stellt dabei einen Zusammenhang her, beweist aber keine direkte Kausalität – ausreichend und tiefer Schlaf bleibt dennoch ein zentraler Gesundheitsfaktor.

Warum der REM-Schlaf so wichtig ist

Die REM-Phase ist für das seelische und nervliche Gleichgewicht des Menschen besonders bedeutsam. In dieser Zeit verarbeitet das Gehirn intensiv Emotionen, Eindrücke und Stress. Wer diese Phase regelmäßig auslässt oder verkürzt, raubt dem Gehirn die Möglichkeit zur Regeneration.

Fehlt die ausreichende Verarbeitung, kann sich ein anhaltender innerer Dauerstress entwickeln. Das Gehirn bleibt gleichsam im Ausnahmezustand, was langfristig die Gesundheit belastet. Empfohlen werden 90 bis 120 Minuten REM-Schlaf pro Nacht als optimale Menge.

Experten empfehlen eine Gesamtschlafdauer von 6 bis 8 Stunden. Wer dauerhaft darunter liegt oder unter Schlafproblemen leidet, sollte ärztlichen Rat einholen.

Tipps für mehr und besseren REM-Schlaf

Den REM-Schlaf lässt sich nicht direkt erzwingen, aber durch gezielte Schlafhygiene fördern. Folgende Maßnahmen können helfen:

  • Regelmäßige Schlafenszeiten einhalten – jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen
  • Koffein am Nachmittag und Alkohol am Abend meiden
  • Das Schlafzimmer dunkel halten und auf eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad achten
  • Tagsüber ausreichend körperliche Bewegung einplanen
  • Kalte Füße vermeiden – Wärmekissen oder spezielle Körnersocken können das Einschlafen erleichtern

Moderne Schlaf-Tracker wie Smartwatches oder Ringe ermöglichen es heute, die eigenen Schlafphasen zuverlässig zu messen und den REM-Anteil im Blick zu behalten.

Luzides Träumen und wiederkehrende Träume

Ein besonderes Phänomen im Traumschlaf ist das sogenannte luzide Träumen: Der Träumende wird sich bewusst, dass er träumt, und kann den Traum aktiv mitgestalten. Schlafforscher bestätigen, dass diese Fähigkeit erlernbar ist.

Eine einfache Technik sind sogenannte Realitätschecks: Fünf- bis zehnmal täglich überprüft man bewusst, ob die Umgebung den Gesetzen der Wirklichkeit entspricht. Dieses Muster überträgt sich mit der Zeit auf den Traumzustand – und ermöglicht das Erkennen und Lenken von Träumen.

Auch wiederkehrende Träume sind psychologisch bedeutsam. Sie spiegeln häufig Emotionen wider, die im Wachleben noch nicht vollständig verarbeitet wurden – etwa Kontrollverlustängste, Verfolgungsszenarien oder soziale Konflikte. Das Bewusstmachen dieser Muster kann helfen, die dahinterliegenden Gefühle gezielt aufzuarbeiten.

Die neue Studie unterstreicht eindrucksvoll, wie entscheidend guter Schlaf für die Gesundheit ist. Ob als Schutz vor Krankheiten, zur emotionalen Verarbeitung oder für mentale Stabilität – dem REM-Schlaf kommt eine Schlüsselrolle zu. Für die Forschung bleibt die genaue Wirkungsweise noch zu klären; doch der Befund ist eindeutig: Wer auf seine Schlafqualität achtet, investiert in seine Gesundheit.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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