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Drohnenangriff

Merz in Kiew: Drohnenangriff und Rüstungsdeals

Während des Ukraine-Besuchs von Bundeskanzler Merz traf ein russischer Drohnenangriff die Kiewer Nordbrücke. Deutschland sicherte Rüstungskooperationen im Wert von 6,6 Mrd. Euro zu.

Redaktion · 5. October 2026, 16:41 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.10.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Während des Ukraine-Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntag wurde die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut Ziel eines russischen Angriffs. Eine russische Drohne traf die Kiewer Nordbrücke – der Angriff ereignete sich mitten in die Stippvisite des deutschen Regierungschefs hinein. Mehrfach wurde während des Besuchs Luftalarm ausgelöst. Die russische Regierung bekannte sich ausdrücklich zu dem Angriff. Bereits am Vortag hatte Moskau ausländische Politiker ausdrücklich vor Reisen in die Ukraine gewarnt.

Drohnenangriff auf Kiewer Nordbrücke während Merz-Besuch

Ein Augenzeugenvideo dokumentierte den Einschlag der russischen Drohne auf die Kiewer Nordbrücke, während sich Merz in der ukrainischen Hauptstadt aufhielt. Der zeitliche Zusammenhang mit dem hochrangigen Staatsbesuch war unübersehbar. Die russische Regierung hatte ausländische Politiker bereits am Samstag – also einen Tag vor der Reise – vor Besuchen in der Ukraine gewarnt, was im Nachhinein wie eine direkte Drohung wirkte.

Trotz der angespannten Sicherheitslage und des mehrfach ausgelösten Luftalarms hielt Merz an seinem Programm fest. Die Entschlossenheit, den Besuch nicht abzubrechen, sendete ein deutliches politisches Signal der Solidarität an die ukrainische Bevölkerung und Regierung.

Selenski dankt Deutschland als größtem Unterstützer

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenski empfing den Bundeskanzler mit ausdrücklichem Dank. Er bezeichnete Deutschland als größten Unterstützer der Ukraine und würdigte Merz persönlich für die geleistete Hilfe. Die Worte Selenskis unterstrichen die strategische Bedeutung, die Kiew der bilateralen Beziehung zu Berlin beimisst.

Merz war für den Besuch nicht allein angereist. An seiner Seite befand sich Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, begleitet von einer hochrangigen deutschen Wirtschaftsdelegation – ein Zeichen dafür, dass es bei dem Besuch nicht nur um politische Symbolik, sondern um konkrete wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit ging.

Rüstungskooperationen im Wert von 6,6 Milliarden Euro vereinbart

Das zentrale Ergebnis des Besuchs waren weitreichende Vereinbarungen zwischen der ukrainischen Regierung sowie ukrainischen Unternehmen und deutschen Rüstungskonzernen. Laut Bundesregierung wurden insgesamt 14 Kooperationen beschlossen, die ein Gesamtvolumen von rund 6,6 Milliarden Euro umfassen sollen.

Die wichtigsten Punkte der vereinbarten Zusammenarbeit umfassen:

  • Gemeinsame Herstellung sogenannter Antijetdrohnen als zentrales Element
  • 14 einzelne Kooperationsvereinbarungen zwischen ukrainischen und deutschen Partnern
  • Gesamtinvestitionsvolumen von rund 6,6 Milliarden Euro
  • Beteiligung einer hochrangigen deutschen Wirtschaftsdelegation an den Verhandlungen

Merz hob die Vereinbarung zur gemeinsamen Produktion von Antijetdrohnen als besonders bedeutsam hervor. Diese Drohnen sollen dazu beitragen, feindliche Flugkörper abzufangen – ein Bereich, der angesichts des anhaltenden russischen Beschusses ukrainischer Städte und Infrastruktur militärisch von hoher Relevanz ist.

Politische Einordnung: Deutschland festigt seine Rolle

Der Besuch von Merz in Kiew unter Beschuss sendet eine klare Botschaft: Deutschland bekennt sich trotz der Kriegsrisiken zur engen Partnerschaft mit der Ukraine. Mit dem vereinbarten Rüstungspaket unterstreicht Berlin seinen Anspruch, nicht nur politischer, sondern auch industrieller und militärischer Partner Kiews zu sein.

Die Drohnenangriffe während des Besuchs verdeutlichen gleichzeitig, dass Russland die diplomatische Isolation nicht akzeptiert und bereit ist, militärischen Druck auch dann auszuüben, wenn hochrangige westliche Politiker vor Ort sind. Die Kooperationsvereinbarungen dürften die deutsch-ukrainische Rüstungspartnerschaft langfristig auf eine neue Grundlage stellen – mit weitreichenden Konsequenzen für die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und die Rolle der deutschen Rüstungsindustrie in diesem Konflikt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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