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Elektrostrategie

Porsche Sportwagenschmiede 35: Zurück zum Verbrenner

Mit der Strategie Sportwagenschmiede 35 setzt Porsche auf Verbrenner, höhere Preise und weniger Volumen – ähnlich wie Ferrari. Was das für Käufer bedeutet.

Redaktion · 8. October 2026, 16:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 08.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Porsche vollzieht eine strategische Kehrtwende: Unter dem Programm Sportwagenschmiede 35 richtet sich der Stuttgarter Autobauer bis 2035 konsequent auf das absolute Luxussegment aus, verabschiedet sich weitgehend von der reinen Elektrostrategie und setzt erneut auf den klassischen Verbrennungsmotor. Höhere Durchschnittspreise, ein deutlicher Stellenabbau und ein schmaleres Modellportfolio sollen die Umsatzrendite des Unternehmens nahezu verdoppeln.

Ferrari als Vorbild: Weniger Volumen, mehr Exklusivität

Das erklärte Ziel von Porsche ist es, dem Erfolgsmodell von Ferrari näherzukommen. Der italienische Sportwagenhersteller produziert im Vergleich zu Porsche rund zwanzigmal weniger Fahrzeuge – und erzielt dabei deutlich höhere Durchschnittspreise pro Einheit. Dieses Prinzip der künstlichen Verknappung schafft Begehrlichkeit und sichert hohe Margen.

Porsche will künftig ausschließlich die absolute Spitzenklasse bedienen. In dieser Preisregion lässt sich aus einem Fahrzeug mit einem Basispreis von 200.000 Euro durch Sonderlackierungen, exklusive Ausstattungspakete und individuelle Extras schnell ein Fahrzeug im Wert von 300.000 Euro oder mehr machen. Die Marge entsteht dabei nicht allein durch den Grundpreis, sondern vor allem durch das lukrative Geschäft mit Personalisierungsoptionen.

Porsche Sportwagenschmiede 35: Die wichtigsten Eckpunkte

Die neue Konzernstrategie umfasst mehrere konkrete Maßnahmen, die Porsche bis 2035 umsetzen will:

  • Durchschnittlich 20 Prozent höhere Fahrzeugpreise im gesamten Modellportfolio
  • Abbau von rund 9.000 Stellen zur Senkung der Fixkosten
  • Steigerung der Umsatzrendite von aktuell 7,8 Prozent auf 15 Prozent bis 2035
  • Abkehr von der bisherigen Elektrostrategie zugunsten des Verbrennungsmotors
  • Einführung neuer Verbrenner-Modelle, darunter ein neuer SUV und der Supersportler Mission S

Der Sechszylinder-Boxer als Markenidentität

Ein zentrales Element der Neuausrichtung ist die Rückbesinnung auf das, was Porsche-Kunden seit Jahrzehnten schätzen: den ikonischen Sechszylinder-Boxermotor. Dieses Aggregat gilt als klanglich und technisch unverwechselbar und ist eng mit der DNA der Marke verknüpft. Für viele Enthusiasten ist er der eigentliche Kern eines echten Porsche.

Mit dem neu angekündigten Supersportler Mission S unterstreicht Porsche diesen Anspruch eindrucksvoll. Das Fahrzeug soll an die puristischen Wurzeln der Marke anknüpfen und gleichzeitig modernste Technologie vereinen. Auch ein neues SUV-Modell mit Verbrennungsantrieb ist in Planung – ein Segment, das für Porsche nach wie vor ein wichtiger Umsatzträger ist.

Verbrenner-Comeback im politischen Spannungsfeld

Porsches Schwenk zurück zum Verbrenner fällt in eine Zeit, in der die politische Debatte über das EU-weite Verbrennerverbot ab 2035 noch längst nicht abgeschlossen ist. In Brüssel wird weiterhin über Ausnahmen und Fristen gestritten, was großen Herstellern gewisse strategische Spielräume eröffnet.

Porsche nutzt dieses Zeitfenster bewusst: Solange der Verbrenner rechtlich zulässig und bei zahlungskräftigen Kunden gefragt ist, soll mit ihm so viel Gewinn wie möglich erwirtschaftet werden. Die Kombination aus Preiserhöhungen, Stellenabbau und einer Fokussierung auf hochmargige Nischenmodelle ist dabei keine Notlösung, sondern eine langfristig angelegte Premiumstrategie.

Ob Porsche mit der Sportwagenschmiede 35 tatsächlich zum Ferrari des deutschen Automobilbaus aufsteigt, wird sich zeigen. Die Vorzeichen stehen jedoch nicht schlecht: Eine treue, wohlhabende Kundschaft, ein legendärer Antrieb und ein klares Bekenntnis zur Exklusivität bilden eine solide Grundlage für den eingeschlagenen Kurs.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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