Thursday, 8. October 2026
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Drohnenangriff

Klitschko warnt: Putins Jetdrohnen bedrohen Kiew

Russland setzt im Ukraine-Krieg auf neue Jetdrohnen mit bis zu 600 km/h. Kyjiws Bürgermeister Klitschko erklärt, warum Kiew kaum noch Reaktionszeit hat.

Redaktion · 8. October 2026, 15:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 08.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Kiew steht unter Dauerbeschuss – und die russischen Angriffe haben eine neue, bedrohliche Qualität erreicht. Vitali Klitschko, Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, schlägt Alarm: Russlands Streitkräfte setzen zunehmend auf moderne Jetdrohnen, die mit bis zu 600 Kilometern pro Stunde auf Kiew zurasen. Die Bevölkerung bleibt damit kaum noch Zeit zur Reaktion. Klitschkos Botschaft ist eindeutig: Moskau will die Stadt nicht nur militärisch treffen, sondern die Menschen aus Kiew und der gesamten Ukraine vertreiben.

Jetdrohnen: Eine neue Dimension des Angriffskriegs

Die neu entwickelten russischen Jetdrohnen stellen nach Einschätzung Klitschkos eine qualitative Eskalation dar. Er vergleicht sie mit Flugkörperraketen – ihr entscheidender Vorteil ist die enorme Geschwindigkeit.

Bei Tempo von 500 bis 600 Kilometern pro Stunde benötigen die Drohnen nur zehn bis fünfzehn Minuten, um Kiew zu erreichen. Das bedeutet für die Zivilbevölkerung: Warnsysteme greifen kaum noch rechtzeitig, Schutzräume können oft nicht mehr aufgesucht werden.

Für die Einwohner der Hauptstadt ist das Leben im Rhythmus russischer Angriffe längst Alltag geworden – doch die neue Drohnengeneration verschärft die Lage erheblich.

Kiews Infrastruktur im Visier: Putins Strategie der Vertreibung

Russland richtet seine Angriffe gezielt auf die kritische Infrastruktur der Hauptstadt. Brücken, Energieversorgung und andere Lebensadern der Stadt geraten immer stärker unter Beschuss.

Klitschko beschreibt das dahintersteckende Ziel Moskaus unmissverständlich: Wladimir Putin wolle die Menschen nicht nur aus Kiew, sondern aus der gesamten Ukraine vertreiben – nach Europa – um so Territorium zu gewinnen. Es gehe darum, der Bevölkerung den Alltag zu nehmen und die Stadt funktionsunfähig zu machen.

  • Angriffe auf Brücken und Versorgungsnetze sollen Kiew lähmen
  • Die Zivilbevölkerung soll durch anhaltenden Druck zur Flucht gezwungen werden
  • Russland nutzt Infrastrukturzerstörung als strategisches Mittel zur Gebietsgewinnung
  • Die Reaktionszeit für Luftwarnungen schrumpft durch schnellere Drohnen drastisch

Kiew bereitet sich laut Klitschko auf verschiedene Szenarien vor – darunter auch den Worst Case: einen erneuten Vorstoß russischer Truppen auf die Hauptstadt, etwa aus der Richtung von Belarus. Klitschko hält einen solchen Angriff zwar für wenig erfolgversprechend für Russland, schließt ihn aber nicht kategorisch aus.

Interne Spannungen: Klitschko kritisiert Korruption im Kriegsumfeld

Neben dem äußeren Feind belastet ein innenpolitischer Konflikt die Ukraine. Klitschko und Präsident Wolodymyr Selenskyj gelten seit Jahren als Rivalen. Der Bürgermeister übt offen Kritik an Korruptionsfällen im Umfeld des Präsidenten.

Seine Worte sind scharf: Korruption im Krieg sei Gift für das Land. Das Wichtigste, was die Ukraine von ihren internationalen Partnern brauche, sei Vertrauen – und dieses dürfe unter keinen Umständen verspielt werden.

Klitschko sieht Transparenz und Integrität damit nicht als innenpolitisches Detail, sondern als strategische Voraussetzung für den Fortbestand der westlichen Unterstützung.

Europas Unterstützung als Schlüssel zum Überleben

Für Klitschko entscheidet sich die Zukunft der Ukraine nicht allein an der Front. Die europäische Solidarität sei ebenso entscheidend wie militärische Stärke. Nur wenn die westlichen Partner geschlossen hinter der Ukraine stünden, könnten die Ukrainer den Widerstand aufrechterhalten.

Die Lage in Kiew verdeutlicht dabei exemplarisch, was auf dem Spiel steht: Eine Stadt, die täglich beschossen wird, deren Infrastruktur systematisch angegriffen wird und deren Bevölkerung mit immer schnelleren Waffen konfrontiert ist – und die dennoch standhält. Ob das langfristig möglich bleibt, hängt nach Klitschkos Überzeugung nicht zuletzt von den Entscheidungen in den europäischen Hauptstädten ab.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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