Saturday, 10. October 2026
AfD

AfD erreicht 40 Prozent in Brandenburg

Laut einer neuen Insa-Umfrage erreicht die AfD in Brandenburg 40 Prozent – doppelt so viel wie die SPD. Auch bundesweit liegt die AfD vor der Union.

Redaktion · 10. October 2026, 18:15 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 10.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Höhenflug der AfD in Ostdeutschland setzt sich fort: In Brandenburg kommt die Partei laut einer neuen Insa-Umfrage auf 40 Prozent und verdoppelt damit ihren Wert gegenüber der SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die Sozialdemokraten verlieren deutlich an Boden, während auch CDU, Linke und Grüne schwächeln. Das Ergebnis spiegelt einen bundesweiten Trend wider, der die politische Landschaft in Deutschland zunehmend verschiebt.

AfD in Brandenburg: Historischer Umfragewert

Mit 40 Prozent erreicht die AfD in Brandenburg einen Wert, der bislang für eine einzelne Partei in dem östlichen Bundesland kaum für möglich gehalten wurde. Das entspricht dem doppelten Ergebnis der SPD, die mit erheblichen Verlusten zu kämpfen hat.

Die Sozialdemokraten unter Ministerpräsident Dietmar Woidke verlieren laut der Umfrage 4 Prozentpunkte und landen bei nur noch 20 Prozent. Das ist ein deutliches Warnsignal für die Regierungspartei in Potsdam.

Die übrigen Parteien erzielen folgende Werte:

  • CDU: 9 Prozent
  • Linke: 9 Prozent
  • Grüne: 7 Prozent

Sowohl CDU als auch Linke und Grüne bewegen sich damit im einstelligen Bereich – ein Zeichen dafür, wie stark die politische Mitte und das linke Lager in Brandenburg unter Druck geraten sind.

SPD und Union verlieren massiv

Die Verluste der Sozialdemokraten in Brandenburg sind Teil eines größeren Musters: In vielen ostdeutschen Bundesländern kämpft die SPD darum, ihre einstige Rolle als Volkspartei zu verteidigen. Der Rückgang um 4 Prozentpunkte auf 20 Prozent verdeutlicht, dass klassische Stammwählergruppen zunehmend zur AfD abwandern.

Auch die CDU kann von den SPD-Verlusten nicht profitieren. Mit lediglich 9 Prozent bleibt sie weit hinter ihren bundesweiten Ambitionen zurück. In Brandenburg spielte die Union traditionell eine untergeordnete Rolle, doch das aktuelle Ergebnis zeigt, dass eine Erholung in absehbarer Zeit nicht in Sicht ist.

Die Linke, einst stark in den neuen Bundesländern verwurzelt, kommt ebenfalls nur noch auf 9 Prozent. Die einstige Dominanz der Partei in Ostdeutschland scheint endgültig gebrochen.

AfD auch bundesweit vor der Union

Der Trend aus Brandenburg ist kein regionales Phänomen. Auch auf Bundesebene liegt die AfD laut aktuellen Umfragen vor der Union: Die Partei erreicht 28 Prozent, während CDU und CSU gemeinsam auf nur noch 20 Prozent kommen.

Damit stellt sich die AfD erstmals dauerhaft als stärkste Kraft in nationalen Umfragen dar – ein Ergebnis, das die politische Debatte in Berlin und in den Landeshauptstädten weiter anheizen dürfte.

Für die etablierten Parteien stellt sich damit eine zentrale Frage: Wie kann verlorenes Vertrauen in der Wählerschaft zurückgewonnen werden, während die AfD in Ost wie West zulegt?

Einordnung: Politische Verschiebung im Osten

Die aktuellen Umfragewerte sind Ausdruck einer tiefgreifenden politischen Verschiebung in den ostdeutschen Bundesländern. Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist die Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien messbar hoch – und die AfD profitiert davon wie keine andere Kraft.

Ob sich die Umfragewerte bei tatsächlichen Wahlen bestätigen, bleibt abzuwarten. Bisherige Erfahrungen zeigen jedoch, dass die AfD im Osten ihre Umfragestärke oft in reale Wahlergebnisse übersetzen kann. Für SPD, CDU und die kleineren Parteien wird es darauf ankommen, inhaltliche Antworten auf die Sorgen der Bevölkerung zu liefern – sonst droht ein weiterer Rechtsruck bei den nächsten Landtagswahlen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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