Friday, 6. November 2026
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Altersvorsorge

Altersvorsorgedepot: Die drei Varianten im Überblick

Das neue Altersvorsorgedepot gibt es in drei Varianten: Standard, individuell oder Garantieprodukt. Welche geförderte Privatvorsorge zu wem passt, zeigt dieser Überblick.

Redaktion · 6. November 2026, 14:12 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 06.11.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Mit dem neuen Altersvorsorgedepot können Sparerinnen und Sparer ihre private Altersvorsorge staatlich fördern lassen – doch das Produkt ist nicht einheitlich. Zwischen verschiedenen Anbietern und drei grundlegenden Produktvarianten können Interessierte wählen. Die staatliche Förderung bleibt dabei stets gleich, richtet sich jedoch nach den individuellen Lebensumständen und der Höhe der eigenen Einzahlungen. Wer also das passende Modell für sich finden möchte, sollte die Unterschiede kennen.

Standarddepot: Einfacher Einstieg in die geförderte Altersvorsorge

Die erste Variante ist das Standarddepot. Hier übernimmt der Anbieter die wesentlichen Anlageentscheidungen: Er wählt zwei Fonds sowie eine voreingestellte Aufteilung aus. Je näher der Rentenbeginn rückt, desto risikoärmer wird das Kapital automatisch umgeschichtet – sofern keine eigene Festlegung getroffen wird.

Das Standarddepot richtet sich vor allem an Menschen, die wenig Erfahrung mit der Geldanlage haben und sich nicht regelmäßig um ihr Portfolio kümmern möchten. Die einfache Handhabung macht es zu einem geeigneten Einstiegsprodukt für alle, die eine unkomplizierte, aber dennoch staatlich geförderte Lösung suchen.

Individuelles Depot: Mehr Flexibilität für erfahrene Anleger

Die zweite Variante ist das individuelle Depot. Wie beim Standarddepot wird das Geld am Kapitalmarkt investiert – allerdings bestimmen die Anlegerinnen und Anleger selbst, in welche Produkte. Das bietet deutlich mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung der eigenen Anlagestrategie.

Chancen und Risiken hängen dabei unmittelbar von den gewählten Anlageklassen ab. Wer beispielsweise stark auf Aktien-ETFs setzt, kann höhere Renditen erzielen, trägt aber auch ein größeres Schwankungsrisiko. Diese Variante empfiehlt sich daher vor allem für Personen, die bereits Erfahrung mit der Geldanlage mitbringen und ihre Vorsorge aktiv mitgestalten möchten.

Garantieprodukt: Sicherheit mit Abstrichen bei der Rendite

Die dritte Variante ist das Garantieprodukt. Es bietet eine Mindestgarantie: Zu Beginn der Auszahlungsphase stehen mindestens 80 oder 100 Prozent der eingezahlten Beiträge inklusive der staatlichen Zulagen zur Verfügung – je nach Vertrag.

Diese Sicherheit hat jedoch ihren Preis. Anbieter lassen sich die Garantie durch höhere Kosten bezahlen, was die langfristigen Renditechancen erheblich schmälert. Experten empfehlen das Garantieprodukt daher eher Sparerinnen und Sparern, bei denen der Renteneintritt bereits absehbar ist und die ihr angespartes Kapital nicht mehr größeren Marktschwankungen aussetzen möchten.

Die drei Varianten im Vergleich

Zusammenfassend lassen sich die drei Modelle des Altersvorsorgedepots wie folgt einordnen:

  • Standarddepot: Automatisierte Anlage, ideal für Einsteiger ohne Börsenkenntnisse
  • Individuelles Depot: Flexible Eigengestaltung, geeignet für erfahrene Anlegerinnen und Anleger
  • Garantieprodukt: Kapitalschutz mit Mindestgarantie, empfohlen für Sparer kurz vor der Rente

Unabhängig von der gewählten Variante gilt: Die staatliche Förderung ist bei allen drei Modellen identisch strukturiert. Sie hängt von den persönlichen Lebensumständen – etwa Familienstand und Kinderzahl – sowie von der Höhe der eigenen Einzahlungen ab.

Mit dem Altersvorsorgedepot will der Gesetzgeber eine breitere Beteiligung am Kapitalmarkt ermöglichen und die private Vorsorge stärken. Wer sich für eine Variante entscheidet, sollte seinen Anlagehorizont, seine Risikobereitschaft und sein Vorwissen sorgfältig abwägen – am besten mit unabhängiger Beratung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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