Amokfahrt in Leipzig: Zwei Tote in Fußgängerzone

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Dieses Video wurde am 05.05.2026 von tagesschau auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bei einer Amokfahrt in Leipzig ist am Montagnachmittag ein 33-jähriger Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge in der Innenstadt gerast. Dabei wurden eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann getötet. Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen, zahlreiche Augenzeugen stehen unter Schock. Der Täter wurde noch am Tatort festgenommen. Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass er allein handelte und schließen einen Terroranschlag aus.

Ablauf der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt

Der Vorfall ereignete sich am späten Nachmittag gegen 16:45 Uhr. Der Fahrer raste demnach auf der Grimmaischen Straße los, fuhr über den Augustusplatz und setzte seine Fahrt mehrere hundert Meter durch die Fußgängerzone fort. Erst an Pollern vor einer Bankfiliale kam das Fahrzeug schließlich zum Stehen.

Augenzeugen beschreiben eine Szene des Chaos: Passanten schrien, wichen zur Seite, und das Fahrzeug gab kurz vor dem Stillstand noch einmal Gas. Noch bevor die Rettungskräfte eintrafen, kümmerten sich Passanten um die Verletzten. Videos aus sozialen Netzwerken zeigen unter anderem Reanimationsversuche direkt neben dem beschädigten Fahrzeug.

Wer ist der Täter?

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 33-jährigen deutschen Staatsbürger, der in Deutschland geboren wurde. Recherchen des MDR zufolge soll er erst kurz vor der Tat aus einer psychiatrischen Einrichtung entlassen worden sein. Der sächsische Innenminister hat diese Information bislang weder bestätigt noch dementiert; die Prüfung laufe noch.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Mann wegen:

  • Zweifachen Mordes
  • Mehrfachen versuchten Mordes

Polizei und Staatsanwaltschaft sind sich einig, dass es sich um eine Amokfahrt handelt und nicht um einen politisch motivierten Terroranschlag.

Reaktionen und politische Debatte

Noch während Leipzig unter Schock stand, entbrannte eine politische Diskussion darüber, wie Innenstädte besser gegen solche Angriffe geschützt werden können. Das Bündnis Sahra Wagenknecht, das im sächsischen Landtag vertreten ist, thematisierte die Frage nach wirkungsvolleren Schutzmaßnahmen für Fußgängerzonen.

Viele Anwohnerinnen und Anwohner berichten von einem tiefen Gefühl der Unsicherheit. Eine Augenzeugin schilderte, dass sie sich mit ihrem Kind keine zehn Minuten vor der Tat noch genau an der späteren Unfallstelle aufgehalten hatte.

Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Was bisher bekannt ist

Parallel zur Amokfahrt in Leipzig sorgt ein weiteres Ereignis für Aufsehen: Auf einem Kreuzfahrtschiff wurde das Hantavirus bei einem Passagier nachgewiesen. Der Erkrankte wird in einer Klinik in Südafrika behandelt. Drei weitere Personen an Bord – darunter ein Niederländer und ein Deutscher – sind gestorben, wobei unklar ist, ob ihr Tod mit dem Hantavirus in Zusammenhang steht.

Das Schiff liegt derzeit vor den Kapverdischen Inseln vor der Küste Nordwestafrikas. Die 149 Passagiere dürfen das Schiff nicht verlassen, da der Inselstaat den Landgang aus Seuchenschutzgründen verweigert. Schwer kranke Personen an Bord sollen medizinisch evakuiert und in die Niederlande geflogen werden.

Das Hantavirus wird über Ausscheidungen von Nagetieren wie Mäusen und Ratten übertragen – etwa durch das Einatmen von aufgewirbeltem Staub. Eine Impfung existiert nicht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch nur sehr selten vorkommt. In Deutschland wurden in den vergangenen zehn Jahren jährlich zwischen 140 und rund 1.800 Erkrankungen gemeldet; tödliche Verläufe sind hierzulande extrem selten.

Zirkus Krone und der Streit um Wildtiere

In Landau in Rheinland-Pfalz formiert sich Protest gegen den Zirkus Krone, der ab Mittwoch in der Stadt gastiert. Der Zirkus ist einer der letzten in Deutschland, der noch Vorführungen mit Wildtieren wie Löwen und Tigern zeigt. Plakate wurden mit Slogans wie „Abgesagt wegen Tierquälerei” beschmiert, QR-Codes auf Werbematerial überklebt.

Der Verein Schüler für Tiere hat Demonstrationen zu jeder Vorstellung angekündigt. Ihre Argumente:

  • Wildtiere können im Zirkus keine artgerechten Bedürfnisse ausleben
  • Dressur und ständige Ortswechsel verursachen chronischen Stress
  • Rund 70 Prozent der Deutschen befürworten laut einer repräsentativen Umfrage ein Verbot von Wildtieren im Zirkus

Der Zirkus Krone weist die Vorwürfe zurück, betont verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren und verweist auf regelmäßige amtstierärztliche Kontrollen, zuletzt vor zwei Jahren ohne Beanstandungen. Der Zirkus sieht sich durch weiterhin verkaufte Tickets bestätigt. Andere Häuser wie Zirkus Roncali haben Wildtiervorführungen bereits seit Jahren abgeschafft.

Die drei Themen des Tages – die Amokfahrt in Leipzig, der Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff und der Zirkusstreit – stehen exemplarisch für die Bandbreite gesellschaftlicher Debatten: von akuter Sicherheitspolitik über Gesundheitsvorsorge bis hin zu Tierschutz. In allen drei Fällen werden in den kommenden Tagen weitere Erkenntnisse erwartet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (tagesschau). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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