Tuesday, 13. October 2026
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Bärbel Bas tritt zurück: CDU-Politiker Biadacz reagiert

CDU-Arbeitsmarktpolitiker Biadacz zeigt sich überrascht vom Rücktritt von Bärbel Bas und fordert, das Rentenpaket zügig umzusetzen.

Redaktion · 12. October 2026, 13:16 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Rücktritt von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat in der Großen Koalition für Überraschung gesorgt. Marc Biadacz, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, bezeichnete den Schritt als vollkommen unerwartet — sowohl für ihn persönlich als auch für die gesamte Fraktion. Gleichzeitig dankte er Bas für die stets konstruktive Zusammenarbeit auf Arbeitsebene und wünschte ihr Kraft für die schwierige Zeit. Die Koalition aus CDU, CSU und SPD steht nun vor der Aufgabe, wichtige sozialpolitische Projekte ohne sie fortzuführen.

Rentenpaket bleibt oberste Priorität

Biadacz betont, dass der Rücktritt von Bärbel Bas die politische Arbeit nicht bremsen darf. Als dringlichstes Vorhaben nennt er das Rentenpaket mit seinen 33 Maßnahmen, die die Rentenkommission einstimmig beschlossen hat. Ziel ist es, das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent zu sichern und dauerhaft zu verbessern.

Zu den zentralen Elementen des Pakets zählen:

  • Die Verankerung der Kapitalrente in der ersten Säule des Rentensystems
  • Weitere strukturelle Maßnahmen zur Stabilisierung des Rentenniveaus
  • Umfassende Arbeitsmarktreformen zur Sicherung von Beschäftigung

Biadacz macht deutlich, dass alle 33 Punkte als Gesamtpaket zu verstehen sind. Einzelne Maßnahmen herauszulösen würde das gesamte Konzept gefährden. Parlamentarische Beratungen seien selbstverständlich vorgesehen, an den grundsätzlichen Empfehlungen der Kommission solle jedoch nicht gerüttelt werden.

Alexander Schweizer als möglicher Nachfolger

Als potenzieller Nachfolger von Bas wird Alexander Schweizer, ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, gehandelt. Biadacz machte deutlich, dass die Personalentscheidung allein bei der SPD liegt. Sollte Schweizer das Amt übernehmen, sei die Union bereit, umgehend die Zusammenarbeit aufzunehmen und die gemeinsam vereinbarten Vorhaben fortzusetzen.

Für Biadacz steht fest: Deutschland benötige ein „wichtiges Update” — nicht nur beim Thema Rente, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Angesichts täglich verlorener Arbeitsplätze, besonders im Industriesektor, dürfe keine Zeit verloren gehen.

Kritik an Koalitionspartnern: Bas nannte Angriffe als Rücktrittsgrund

Bärbel Bas hatte bei ihrem Rücktritt öffentliche Angriffe auf ihre Person als mitentscheidenden Faktor angeführt — darunter auch Attacken aus den Reihen der Union. Biadacz wies diese Kritik für seinen Bereich zurück. In der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der Unionsfraktion habe man stets ein „vertrauensvolles Arbeitsverhältnis” gepflegt und strittige Themen im persönlichen Dialog gelöst.

Er erinnerte daran, dass Unionspolitiker Bas im Bundestag sogar verteidigt hatten, als die AfD ihre Abberufung forderte. Dennoch räumte er ein, dass es Berichte gegeben habe, die möglicherweise nicht zutreffend gewesen seien. Seine Kritik an einem raueren Ton richte sich ausdrücklich an die politischen Ränder — links wie rechts.

Debattenkultur im Bundestag unter Druck

Biadacz sprach sich grundsätzlich für eine sachlichere Debattenkultur im Deutschen Bundestag aus. Politik bedeute zwar Wettbewerb der Ideen und Streit in der Sache — aber kein gegenseitiges „Stechen und Hauen”. Er appellierte an alle Fraktionen, den Ton auch in harten Auseinandersetzungen menschlich zu halten.

Mit dem Rücktritt von Bärbel Bas steht die Koalition an einem heiklen Punkt. Ob der Übergang zur neuen Führung im Arbeitsministerium reibungslos gelingt und das Rentenpaket wie geplant zügig durch den Bundestag gebracht werden kann, wird in den kommenden Wochen entscheidend sein für den Zusammenhalt der Regierung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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