Tuesday, 13. October 2026
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Puma im Landkreis Erding: Reiterstaffel im Einsatz

Nach einer Puma-Sichtung im Landkreis Erding durchsucht die Polizei mit Reiterstaffel, Drohnen und Spürhunden das Notzinger Moos – bisher ohne Ergebnis.

Redaktion · 12. October 2026, 13:15 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Im Landkreis Erding läuft seit Tagen ein ungewöhnlicher Großeinsatz: Die bayerische Polizei sucht nach einem Puma, der in der Nähe des Notzinger Moos gesichtet worden sein soll. Ein Jäger filmte das verdächtige Tier spät am Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät – die Aufnahmen nährten den Verdacht, dass es sich um eine große Raubkatze handeln könnte. Seither sind Beamte, Drohnen, Hubschrauber, Spürhunde und zuletzt eine Reiterstaffel im Einsatz. Eine heiße Spur gibt es bislang nicht.

Puma-Sichtung löst Großeinsatz im Notzinger Moos aus

Alles begann mit den Nachtaufnahmen eines Jägers, der im unwegsamen Gelände des Notzinger Moos eine Raubkatze beobachtet haben will. Die Bilder ließen Experten aufhorchen: Die Körpergröße und Silhouette des Tieres deuteten auf einen Puma hin – eine in Bayern nicht heimische Art, die möglicherweise aus einem privaten Gehege oder einem Zoo entkommen sein könnte.

Die Polizei leitete umgehend eine großangelegte Suchaktion ein. Streifenwagen stießen dabei jedoch schnell an ihre Grenzen: Das sumpfige Moorgelände ist für herkömmliche Fahrzeuge kaum passierbar. Auch Drohnen und ein Hubschrauber lieferten trotz stundenlanger Überflüge keine konkreten Hinweise auf den Aufenthaltsort des Tieres.

Reiterstaffel erreicht unwegsames Dickicht

Als bislang effektivstes Mittel zur Geländeerkundung erweist sich die Reiterstaffel der bayerischen Polizei. Pferde können selbst dichtes Unterholz und morastige Abschnitte durchqueren, die für Fahrzeuge und Fußstreifen kaum zugänglich sind. Die berittenen Beamten durchkämmen systematisch das betroffene Gebiet.

Ergänzend wurden Wildkameras an strategischen Punkten im Moos aufgestellt. Auch diese haben bislang jedoch keine verwertbaren Aufnahmen des mutmaßlichen Pumas geliefert. Spürhunde, die auf die Witterung großer Raubkatzen trainiert sind, wurden ebenfalls eingesetzt – bisher ebenfalls ohne Erfolg.

Die eingesetzten Suchmittel im Überblick:

  • Reiterstaffel der bayerischen Polizei
  • Drohnen und Polizeihubschrauber
  • Ausgebildete Spürhunde
  • Neu installierte Wildkameras
  • Regelmäßige Streifen zu Fuß

Polizei mahnt zur Vorsicht – Anwohner bleiben gelassen

Die Polizei hat Spaziergänger und Anwohner im Bereich des Notzinger Moos zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Für Hunde gilt eine strikte Leinenpflicht, um mögliche Begegnungen mit dem Tier zu vermeiden. Eltern werden gebeten, Kinder in der Nähe des Moorgebiets besonders im Blick zu behalten.

Bei vielen Anwohnern überwiegt dennoch die Gelassenheit. Solange niemand zu Schaden komme, sollte man dem Tier seinen Lebensraum lassen, lautet die verbreitete Meinung vor Ort. Tatsächlich meiden Pumas in der Regel den Kontakt zu Menschen und gelten bei ausreichend Abstand als nicht unmittelbar gefährlich.

Ist der Puma noch im Landkreis Erding?

Offen bleibt die zentrale Frage: Hält sich das Tier überhaupt noch in der Region auf? Pumas legen binnen einer Nacht problemlos mehrere Dutzend Kilometer zurück. Es ist daher gut möglich, dass die Raubkatze das Notzinger Moos längst verlassen hat und sich nun in einem anderen Landkreis befindet.

Die bayerische Polizei will die Suche dennoch fortsetzen und die Kontrollen im betroffenen Gebiet aufrechterhalten. Parallel laufen Ermittlungen, um die Herkunft des Tieres zu klären – etwa ob in der Region Gehege oder Privathaltungen von Großkatzen bekannt sind. Bis zur endgültigen Klärung bleibt der Großeinsatz im Landkreis Erding einer der ungewöhnlichsten Polizeieinsätze des Jahres in Bayern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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