Monday, 5. October 2026
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Bildungsministerin Prien in Kiew: Solidarität mit Ukraine

Bildungsministerin Karin Prien ist in Kiew eingetroffen. Sie besucht Schulen und eine Gedenkstätte für Kriegsopfer – ein Zeichen deutscher Solidarität mit der Ukraine.

Redaktion · 5. October 2026, 10:05 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Einen Tag nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz ist auch Bundesbildungsministerin Karin Prien in Kiew eingetroffen. Die Reise in die ukrainische Hauptstadt gilt als ein weiteres deutliches Signal der deutschen Solidarität mit der Ukraine. Prien hat ein eigenes, kulturell und humanitär geprägtes Programm – im Mittelpunkt stehen Schulen, Bildungsaustausch und eine bewegende Gedenkstätte für im Krieg getötete Kinder.

Priens Programm: Schulen, Kultur und Gedenken

Während Kanzler Merz am Vortag von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet wurde, steht bei Bildungsministerin Prien ein ganz anderes Programm auf der Agenda. Sie besucht Schulen in Kiew, um sich vor Ort ein Bild von der Lage der ukrainischen Kinder und Jugendlichen inmitten des Krieges zu machen.

Darüber hinaus informiert sie sich über den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Ukraine – ein Bereich, der trotz des anhaltenden Konflikts aktiv gepflegt wird. Den emotionalen Höhepunkt des Besuchs bildet der Gang zu einer Gedenkstätte für im Krieg gestorbene unschuldige Kinder – kein Denkmal für gefallene Soldaten, sondern ein Ort des Gedenkens an die jüngsten und schutzlosesten Opfer des russischen Angriffskriegs.

Dass Prien die gefährliche Reise nach Kiew auf sich genommen hat, wird von Beobachtern als bemerkenswertes Zeichen der Verbundenheit gewertet.

Merz’ Appell an Putin: „Hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf”

Bereits am Vortag hatte Bundeskanzler Friedrich Merz in Kiew einen eindringlichen Appell direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. „Hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf” – diese Mahnung hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.

Konkrete Anzeichen dafür, dass Moskau auf diesen Appell reagieren könnte, gibt es jedoch nicht. Analysten und Korrespondenten vor Ort sind sich einig: So verständlich und menschlich der Appell des Kanzlers auch sei, bleibt die Bereitschaft Putins zu Waffenstillstandsverhandlungen oder gar Friedensverhandlungen bislang nicht erkennbar.

  • Merz forderte Putin direkt zur Beendigung des Krieges auf
  • Eine offizielle russische Reaktion auf den Appell blieb aus
  • Experten sehen derzeit keine konkreten Signale für Verhandlungsbereitschaft Moskaus
  • Die Hoffnung auf ein Ende des Konflikts bleibt groß – belastbare Grundlagen fehlen jedoch

Deutschland setzt auf Präsenz und Unterstützung

Die aufeinanderfolgenden Besuche von Kanzler Merz und Bildungsministerin Prien in Kiew unterstreichen den politischen Willen Berlins, die Ukraine nicht nur mit Worten, sondern auch durch sichtbare Präsenz zu unterstützen. Die Reisen finden trotz erheblicher Sicherheitsrisiken statt – Kiew ist nach wie vor Ziel russischer Angriffe.

Der Besuch Priens zeigt zudem, dass die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit weit über militärische und wirtschaftliche Fragen hinausgeht. Bildung, Kultur und das Gedenken an zivile Opfer rücken damit stärker in den Fokus der bilateralen Beziehungen.

Mit Blick auf die kommenden Monate bleibt die Frage, ob diplomatischer Druck aus Europa – gepaart mit anhaltender Solidarität – Putin tatsächlich zu einem Umdenken bewegen kann. Bis dahin setzt Deutschland auf eine Strategie der klaren Haltung: politisch, humanitär und kulturell an der Seite der Ukraine.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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