Wednesday, 4. November 2026
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Elon Musk verzockt 470 Mio. Dollar im Wahlkampf

Elon Musk investierte über 470 Millionen Dollar in den US-Wahlkampf – und scheiterte. Seine republikanischen Favoriten verloren in Texas und New Mexico.

Redaktion · 4. November 2026, 13:26 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.11.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Über 470 Millionen Dollar soll Elon Musk laut der New York Times in den US-Wahlkampf investiert haben – doch der erhoffte Erfolg blieb aus. Der Tech-Milliardär unterstützte gezielt republikanische Kandidaten, darunter den texanischen Senator Ken Paxton. Doch weder in Texas noch in New Mexico konnten sich Musks Favoriten durchsetzen. Statt Ernüchterung zeigte Musk auf der Plattform X jedoch Galgenhumor.

Niederlage in Texas: Paxton unterliegt Tellerico

Allein im Bundesstaat Texas soll Musk mehr als 160 Millionen Dollar in den Wahlkampf für den republikanischen Kandidaten Ken Paxton gepumpt haben. Vergeblich: Der demokratische Herausforderer James Tellerico gewann den Senatssitz.

Tellerico hatte bereits vor der Wahl offen gewarnt, worum es bei diesem Rennen wirklich geht. Er formulierte es so: „Bei dieser Wahl geht es darum, ob ihr einen Senator wollt, der euch Geld in die Tasche bringt oder sich selbst. Es geht um einen Senator, der euch dient oder seinen Megaspendern.” Der Sieg gilt als deutliche Botschaft der texanischen Wählerinnen und Wähler gegen den Einfluss externer Großspender auf politische Entscheidungen.

Auch New Mexico: Millionenflut hält Demokraten nicht auf

Texas war nicht der einzige Rückschlag für Musk und seine republikanischen Verbündeten. Auch in New Mexico setzte sich ein demokratischer Kandidat durch – trotz massiver finanzieller Unterstützung für die Gegenseite.

Der demokratische Sieger sprach nach der Wahl Klartext: „Monatelang haben sie uns jeden Tag mit Geld, Angriffswerbung und Lügen überzogen – aber wir haben sie trotzdem geschlagen.” Namentlich nannte er Donald Trump, Elon Musk sowie Großkonzerne als Geldgeber hinter der Kampagne gegen ihn.

Die Ergebnisse zeigen, dass selbst außergewöhnlich hohe Wahlkampfausgaben keine Garantie für politischen Erfolg darstellen. Kritiker sehen darin eine Bestätigung, dass Millionenbeträge Wählerentscheidungen nicht einfach erkaufen können.

Musk reagiert mit Galgenhumor auf X

Der SpaceX- und Tesla-Chef ließ sich nach den Niederlagen nicht lange bitten und meldete sich auf X zu Wort – mit einem humorvollen Seitenhieb. Er schrieb sinngemäß: „Schätze, meine wahlbeeinflussenden Weltraumer haben dieses Mal nicht funktioniert. Rechenzentren im Weltraum sehen gerade ziemlich attraktiv aus.”

Der Kommentar ist eine Anspielung auf den wachsenden Widerstand gegen gigantische KI-Rechenzentren, die auch in den USA zunehmend auf Kritik stoßen. Die wesentlichen Einwände:

  • Enormer Stromverbrauch, der lokale Netze belastet
  • Hohe Kosten für Kommunen und Steuerzahler
  • Negative Umweltauswirkungen durch Kühlwasserbedarf und CO₂-Emissionen
  • Widerstand aus der lokalen Bevölkerung gegen Neubauprojekte

Mit seinem Tweet deutete Musk an, dass ihm ein Ort ohne demokratische Kontrolle attraktiver erscheinen könnte – eine Aussage, die in sozialen Medien für Diskussionen sorgte.

Einordnung: Grenzen des politischen Einflusses durch Kapital

Die Wahlniederlagen in Texas und New Mexico werfen grundsätzliche Fragen über die Wirksamkeit von politischen Megaspenden in der US-Demokratie auf. Während Millionenbeträge zweifellos Reichweite und Medienpräsenz erhöhen, scheinen sie das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler nicht automatisch zu gewinnen – im Gegenteil. In beiden Fällen nutzten die demokratischen Gewinner die Millionen ihrer Gegner als Argument gegen diese.

Für Musk bedeuten die Ergebnisse nicht nur einen finanziellen Verlust in beispielloser Höhe, sondern auch einen Dämpfer für sein politisches Selbstverständnis. Ob der Milliardär seine Strategie in künftigen Wahlkämpfen anpassen wird, bleibt abzuwarten. Die Debatte um den Einfluss privaten Reichtums auf politische Prozesse in den USA dürfte durch diese Ereignisse neuen Auftrieb erhalten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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