Wednesday, 14. October 2026
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Eurofighter begleiten Ferienflieger: Großeinsatz Nürnberg

Notsignal an Bord: Eurofighter fangen einen Ferienflieger aus Korfu über Franken ab. Der Flughafen Nürnberg stellt den Betrieb ein – jetzt ermittelt die Polizei.

Redaktion · 13. October 2026, 17:15 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 13.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Notsignal im Cockpit löste am Flughafen Nürnberg einen der größten Sicherheitseinsätze der jüngeren Zeit aus. Zwei Eurofighter der Bundeswehr stiegen auf, um einen aus Korfu kommenden Passagierjet abzufangen und sicher nach Nürnberg zu geleiten. Der Airport stellte den gesamten Betrieb sofort ein, mehrere Maschinen mussten auf andere Flughäfen ausweichen. Inzwischen hat die Polizei Entwarnung gegeben – die Ermittlungen zur genauen Ursache laufen jedoch noch.

Eurofighter steigen auf: Abfangmanöver über Franken

Nachdem im Cockpit des Ferienfliegers ein Notsignal ausgelöst wurde, reagierten die Sicherheitsbehörden sofort. Die Bundeswehr schickte zwei Eurofighter in die Luft, die das Passagierflugzeug auf seinem Weg über Franken abfingen und bis zur Landung in Nürnberg eskortierten. Solche Abfangmanöver – in der Fachsprache als Scramble bezeichnet – werden eingeleitet, wenn ein ziviles Flugzeug keine reguläre Funkkommunikation mehr führt oder ein Notzeichen sendet.

Der betroffene Jet war auf dem Rückflug von der griechischen Insel Korfu nach Deutschland. Über die genaue Anzahl der Passagiere an Bord wurden zunächst keine offiziellen Angaben gemacht. Die Maschine landete schließlich sicher auf dem Nürnberger Flughafen.

Flughafenbetrieb sofort eingestellt – Ausweichflüge nach München und Frankfurt

Die Sicherheitslage zwang den Airport Nürnberg dazu, den laufenden Betrieb vollständig zu unterbrechen. Mehrere Maschinen, die planmäßig in Nürnberg landen oder starten sollten, wurden umgeleitet:

  • Flüge wichen auf den Flughafen München aus
  • Weitere Maschinen wurden nach Stuttgart geleitet
  • Einzelne Flüge landeten in Frankfurt

Die Sperrung des Flughafens sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen im Reiseverkehr und betraf zahlreiche Passagiere, die auf Anschlussflieger oder Abholungen angewiesen waren.

SEK am Rollfeld und Drohne in den frühen Morgenstunden

Dem Einsatz verlieh eine weitere Entwicklung zusätzliche Brisanz: Nach Informationen der BILD rückte das Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Flughafen aus, um die gelandete Maschine direkt auf dem Rollfeld abzusichern. SEK-Kräfte werden bei solchen Einsätzen eingesetzt, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich an Bord eine Bedrohungslage befindet.

Unabhängig davon hatte die Grenzpolizei bereits in den frühen Morgenstunden desselben Tages Alarm geschlagen: Eine gemeldete Drohne über dem Flughafengelände hatte eine umfangreiche Suche ausgelöst. Ob zwischen dem Drohnenvorfall und dem späteren Notsignal des Ferienfliegers ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar.

Polizei gibt Entwarnung – Ermittlungen zur Ursache laufen

Nach Abschluss der unmittelbaren Sicherungsmaßnahmen gab die Polizei Entwarnung: Von dem gelandeten Flugzeug ging keine Gefahr aus. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt.

Nun prüfen die Ermittlungsbehörden, wie es zu dem Vorfall kam. Im Raum stehen zwei Hauptthesen: Entweder lag ein technischer Defekt an den Bordsystemen vor, der das Notsignal irrtümlich auslöste, oder ein menschliches Versehen – etwa das unbeabsichtigte Aktivieren des Transponder-Notcodes – war die Ursache. Die Ergebnisse der Untersuchung dürften auch für die Luftsicherheitsbehörden von Bedeutung sein, um künftige Fehlalarme besser zu verhindern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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