Friday, 18. September 2026
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F-35 für Deutschland: Pistorius trifft Pentagon-Chef

Verteidigungsminister Pistorius empfängt in Texas die erste F-35 mit deutschen Hoheitsabzeichen. Deutschland setzt auf eigene Rüstungsproduktion statt reinen Import.

Redaktion · 16. September 2026, 11:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 16.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius hat bei seinem Besuch in Washington und Texas einen wichtigen rüstungspolitischen Meilenstein gesetzt. Nach einem Treffen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm Pistorius in Texas die erste F-35 mit deutschen Hoheitsabzeichen offiziell in Empfang. Das Treffen der beiden Minister verlief deutlich harmonischer als im Vorfeld befürchtet – und endete mit einer klaren Botschaft zur Zukunft der deutsch-amerikanischen Rüstungskooperation.

Pistorius trifft Hegseth: Mehr Anerkennung als Kritik

Im Mai hatte ein geplantes Treffen zwischen Pistorius und Hegseth noch nicht stattgefunden – offiziell aus Termingründen. Hinter den Kulissen kursierten jedoch Gerüchte, der amerikanische Verteidigungsminister habe wenig Interesse an einem Gespräch mit seinem deutschen Amtskollegen. Davon war bei dem nun erfolgreich absolvierten Besuch nichts zu spüren.

Die Unterredung dauerte 45 Minuten – länger als ursprünglich geplant. Pistorius zeigte sich nach dem Gespräch zufrieden: Er habe kein kritisches Wort zu Deutschland gehört, dafür aber viel Anerkennung für die Rolle, die Deutschland in Europa übernehme, sowie Dankbarkeit für das deutsche Engagement. Ein gutes Zeichen für die bilateralen Beziehungen.

Erste F-35 mit deutschem Hoheitsabzeichen übergeben

Der symbolische Höhepunkt des Besuchs fand in Texas statt: Pistorius nahm dort die erste F-35 mit deutschen Hoheitsabzeichen in Empfang. Insgesamt 35 Maschinen des modernsten Kampfflugzeuges der Welt sind für die Bundeswehr geplant. Die F-35 gilt als Schlüsselkomponente der zukünftigen deutschen Luftverteidigung und soll die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr erheblich stärken.

Die Übergabe markiert einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Bundeswehr und unterstreicht die enge sicherheitspolitische Verflechtung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten.

Deutschland will nicht nur kaufen – sondern selbst produzieren

Pistorius machte während seines Besuchs unmissverständlich klar, dass Deutschland künftig nicht allein als Käufer amerikanischer Rüstungsgüter auftreten will. Die Botschaft lautet: Wer an Deutschland verkaufen möchte, muss auch bereit sein, in Deutschland produzieren zu lassen.

Konkrete Beispiele für diese neue Strategie der Rüstungskooperation:

  • Für Patriot-Abfangraketen liegt bereits ein Abkommen über die Produktion von 1.000 Stück vor.
  • Der Lieferengpass bei Tomahawk-Marschflugkörpern verdeutlicht, wie riskant eine einseitige Importabhängigkeit ist.
  • Eine unterzeichnete Absichtserklärung zur stärkeren Verzahnung von Rüstungsprojekten soll die gemeinsame Produktion vertiefen.
  • Nationale Industrien beider Länder sollen gezielt von der Kooperation profitieren.

Pistorius betonte, dass die Steuerzahler in beiden Ländern ein berechtigtes Interesse daran hätten, dass ihre jeweiligen nationalen Industrien von Rüstungsgeschäften profitieren – eine Argumentation, die sonst vor allem aus dem Weißen Haus zu hören ist. Diesmal dreht Deutschland den Spieß um.

Einordnung: Erfolg mit strategischer Signalwirkung

Der Besuch von Pistorius in Washington und Texas darf als diplomatischer und rüstungspolitischer Erfolg gewertet werden. Die unterzeichnete Absichtserklärung zur Rüstungskooperation sendet ein klares Signal: Deutschland will in der europäischen Sicherheitspolitik eine aktivere Rolle einnehmen und dabei die heimische Verteidigungsindustrie stärken. Ob die vereinbarten Ziele zur gemeinsamen Produktion tatsächlich in konkrete Verträge münden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Weichen dafür sind gestellt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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