Dieses Video wurde am 19.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Wetter in Deutschland zeigt sich Mitte August von seiner wechselhaften Seite. Während der Norden und die Mitte des Landes mit Regen, Schauern und kurzen Gewittern kämpfen, hält der Hochsommer im Südwesten noch eisern durch. Im Breisgau werden bis zu 32 Grad gemessen – ein starker Kontrast zu den gerade einmal 21 Grad in Berlin. Der Sommer macht also nicht überall Pause, sondern verteilt sich deutlich ungleich über das Land.
Norddeutschland: Regen und Gewitter bestimmen das Bild
Vom Emsland und Nordrhein-Westfalen bis nach Berlin-Brandenburg dominieren am heutigen Tag Regenwolken, hartnäckiger Regen sowie kurze Gewitter das Wettergeschehen. Das Schwitzen hat damit für weite Teile des Landes ein vorläufiges Ende gefunden.
Am Nachmittag bessert sich die Lage zumindest an den Küsten: Die Nordsee darf sich auf freundlichere Abschnitte freuen, auch an der Ostsee sind vereinzelt helle Momente möglich. Abseits der Küsten bleibt es jedoch wechselhaft.
Die Höchstwerte fallen heute bescheiden aus:
- Kiel und norddeutsche Tieflagen: rund 19 Grad
- Berlin: maximal 21 Grad
- Dresden: bis zu 24 Grad
- In den Bergen: lediglich 13 bis 18 Grad
Selbst London zeigt sich mit bis zu 24 Grad wärmer als die Bundeshauptstadt – ein ungewöhnliches Bild für einen Augusttag.
Süddeutschland: Sommer noch voll im Gange
Deutlich freundlicher präsentiert sich die Lage südlich des Erzgebirges und der östlichen Mittelgebirge. Dort sorgt ein trockener Mix aus Wolken und Sonnenschein für einen echten Sommertag. Während auf der Zugspitze nur 11 Grad gemessen werden, klettern die Temperaturen im Flachland auf sommerliche Werte.
In Oberfranken werden rund 23 Grad erwartet, im Breisgau sind sogar bis zu 32 Grad möglich. München kommt auf 29 Grad und hält damit den Anschluss an die europäischen Hitze-Hotspots: In Athen sind es 31 Grad, in Rom 34 Grad und in Madrid sogar 35 Grad.
Wetterausblick: Wochenverlauf und kommendes Wochenende
Im Westen und Osten Deutschlands bleibt es bis Freitag weitgehend trocken. Das gibt Teilen des Landes eine kurze Verschnaufpause vom unbeständigen Wetter. Am Samstag zeigt sich das Wetter dann sowohl im Norden als auch im Süden von seiner freundlicheren Seite.
Ab Sonntag erfasst das Schauerwetter jedoch auch den Süden Deutschlands. Die Temperaturen bewegen sich dann zwischen 18 Grad an den Küsten und bis zu 27 Grad in Teilen Bayerns. Ein klassisches Spätsommer-Bild: angenehm warm, aber mit zunehmend unbeständigen Phasen.
Insgesamt bleibt der August 2026 damit seiner Rolle als Übergangsmonat treu. Der Hochsommer verliert schrittweise seinen Griff auf Deutschland – zumindest vorübergehend. Ob sich die Hitzewelle vor dem meteorologischen Herbstbeginn noch einmal zurückmeldet, bleibt abzuwarten.
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