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Fuji-Fotografin: Megumi Uedas Leben auf dem Gipfel

Megumi Ueda dokumentiert als offizielle Fuji-Fotografin das Leben auf Japans höchstem Berg – täglich, bei jedem Wetter, seit 17 Jahren.

Redaktion · 11. October 2026, 23:31 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 11.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Megumi Ueda ist die offizielle Fuji-Fotografin – und ihr Arbeitsplatz ist einer der außergewöhnlichsten der Welt: der Gipfel des Mount Fuji auf 3.779 Metern Höhe. Die 49-Jährige verbringt jeden Sommer mehrere Monate auf Japans höchstem Berg, dokumentiert das Wetter, unterstützt bei Notfällen und hält ihre Follower über Social Media auf dem Laufenden. Seit 17 Jahren ist sie aus dem Alltag rund um den heiligen Vulkan nicht mehr wegzudenken.

Wettercheck als überlebenswichtige Routine

Mehrmals täglich misst Megumi Ueda Temperatur und Windstärke am Gipfel des Fuji. An einem typischen Septembermorgen empfangen sie Nässe, Kälte und dichte Nebelfelder – Bedingungen, die für unvorbereitete Bergsteiger schnell gefährlich werden können.

Ihre Beobachtungen teilt sie in Echtzeit auf ihrem Social-Media-Kanal, dem über 50.000 Menschen folgen. Webcams existieren am Fuji nicht – Ueda füllt diese Lücke mit eigenen Fotos und Videos vom Smartphone.

„Besonders bei Stürmen kann der Wind so stark sein, dass es für Menschen unmöglich ist zu Fuß zu gehen”, erklärt sie. „Die Leute sollen wissen, dass solche Bedingungen jederzeit möglich sind.”

Massenandrang in der Klettersaison

Jedes Jahr strömen in der Klettersaison tausende Bergsteiger auf den Fuji. In Japan gilt das Sprichwort, jeder Japaner solle mindestens einmal im Leben den Fuji besteigen. Die meisten starten an der fünften Bergstation und bewältigen den rund sechs Kilometer langen, steilen Aufstieg an einem einzigen Tag.

Wie eine Karawane reihen sich die Menschen hintereinander auf dem schmalen Pfad auf. Doch kurz vor dem Gipfel schlägt das Wetter häufig und abrupt um:

  • Dichter Nebel schränkt die Sicht auf wenige Meter ein
  • Eiskalter Wind trifft Bergsteiger unvermittelt
  • Wer den markierten Weg verlässt, kann sich schnell verirren
  • Unterkühlung ist eine der häufigsten medizinischen Notlagen am Gipfel

Megumi Ueda hat in solchen Situationen bereits zahlreiche Male eingegriffen. „Manche Menschen kühlen so stark aus, dass sie sich nicht mehr bewegen können. Wir retten auch Personen, die gestürzt sind und nicht mehr weiterhelfen können”, berichtet sie.

Mission und Zuhause: der heilige Schrein Okumia

Ist der Nebel verzogen, offenbart der Fuji-Gipfel eine atemberaubende Aussicht. Genau dieser Anblick ist es, der Ueda Jahr für Jahr zurückbringt. „Ich habe sogar das Gefühl, es ist meine Mission hier zu sein”, sagt die Fotografin.

Als offizielle Mitarbeiterin des Heiligtums Okumia – dem heiligen Shinto-Schrein auf dem Gipfel – ist sie die einzige Person, die dort auch übernachten darf. Zusätzlich steht ihr eine eigene Küche zur Verfügung, die regulären Bergsteigern verwehrt bleibt. Diese müssen in einer der Berghütten einkehren und anschließend den Abstieg antreten.

Ueda hingegen bleibt bis zum offiziellen Saisonende auf dem Gipfel. Erst dann endet auch ihre Arbeit an diesem einzigartigen Ort.

17 Jahre im Dienst des Fuji

In fast zwei Jahrzehnten hat Megumi Ueda viele tausend Fotos vom Fuji aufgenommen – bei strahlendem Sonnenschein ebenso wie bei extremen Wetterbedingungen. Ihr Werk ist zugleich Dokumentation, Wetterwarndienst und kulturelles Gedächtnis eines der bekanntesten Berge der Welt.

Ihr Beispiel zeigt, wie soziale Medien und traditionelles Erbe zusammenwachsen können: Ueda verbindet den Respekt vor dem heiligen Vulkan mit moderner Öffentlichkeitsarbeit – zum Schutz und zur Information der wachsenden Zahl an Besuchern. Angesichts des anhaltenden Besucheransturms am Fuji dürfte ihre Arbeit in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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