Herbstwetter in Deutschland: Regen und Kälte kommen
Das Herbstwetter zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite: Tiefdruckeinfluss bringt Regen und Kälteeinbruch – nur der Osten bleibt zunächst verschont.
Dieses Video wurde am 13.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Herbstwetter in Deutschland dreht sich zum Ungemütlichen: Ein herannahender Tiefdruckeinfluss sorgt ab dem 13. Oktober 2026 für graue Wolken, teils kräftigen Regen und einen spürbaren Temperaturrückgang. Wer am Vortag noch die Sonne genossen hat, muss sich nun auf wechselhafte Verhältnisse einstellen. Frost in den Außenbezirken und Temperaturen, die tagsüber kaum über 14 Grad steigen, kennzeichnen den Wetterumschwung – zumindest in weiten Teilen des Landes.
Regen zieht von Westen nach Osten
Die Störung kommt klassisch aus dem Westen: Zunächst ziehen viele Wolken auf, die im Tagesverlauf zunehmend Regen mitbringen. Die Regenfront arbeitet sich dabei schrittweise ostwärts vor, wird den äußersten Osten Deutschlands aber vorerst nicht vollständig erreichen.
Im Osten Bayerns scheint die Sonne am längsten – vorausgesetzt, hartnäckige Nebelfelder lichten sich rechtzeitig. Gerade in Flusstälern und Niederungen können sich solche Nebelfelder über Stunden halten und die Sonnenstunden empfindlich verkürzen.
Im Nordwesten hingegen lockert es nach dem ersten Regen zwischen einzelnen Schauern zwischenzeitlich wieder auf, sodass zumindest gelegentlich die Sonne durchblinzelt.
Temperaturen: Kalt unter den Wolken, milder im Osten
Unter der dichten Wolkendecke und im Regen bleibt es empfindlich kühl. Die Höchstwerte liegen vielerorts nur zwischen 11 und 14 Grad. Wer im Osten noch Sonne abbekommt, kann sich immerhin auf 16 bis 17 Grad freuen.
Eine Ausnahme bildet der Breisgau im Südwesten: Dort können bis zu 21 Grad erreicht werden, da mit der heranströmenden Feuchtigkeit auch ein Schwall wärmerer Luft einfließt.
- Westen und Mitte: 11–14 Grad, grau und regnerisch
- Osten (z. B. Bayern): bis 17 Grad, teils sonnig
- Breisgau/Südwesten: bis 21 Grad durch einströmende Warmluft
- Nacht: örtlich Frost, besonders in Außenbezirken
Aussichten für den Rest der Woche
Der Mittwoch bringt im Osten und Süden nochmals wechselhaftes Wetter, während sich anderswo der gewohnte Mix aus Nebel, Sonne und Wolken fortsetzt. Am Donnerstag soll es dann für alle Regionen freundlicher und auch milder werden – eine kurze Erholung im Herbstkalender.
Leider trüben sich die Aussichten fürs Wochenende erneut ein: Die aktuellen Trends deuten auf spürbar kühlere Temperaturen, Niederschläge und insgesamt wechselhaftes Wetter hin – eine Wiederholung des Musters vom Wochenende zuvor.
Einordnung: Typisch für den Oktober
Der Wetterverlauf ist für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Tiefdruckgebiete aus dem Atlantik bestimmen im Oktober häufig das Wetter in Mitteleuropa und unterbrechen immer wieder kurze, sonnige Phasen. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte auf wettersichere Kleidung setzen und den Donnerstag als bestes Zeitfenster der Woche im Blick behalten. Ob sich die Prognose für das Wochenende noch verbessert, wird die Entwicklung der kommenden Tage zeigen.
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