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Bärbel Bas

Klingbeil verteidigt Bärbel Bas: „Das ist unanständig”

SPD-Chef Lars Klingbeil verurteilt die Angriffe auf Bärbel Bas scharf. Er warnt vor einer vergifteten politischen Kultur und dem Kalkül der extremen Rechten.

Redaktion · 12. October 2026, 14:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

SPD-Chef Lars Klingbeil hat die politischen Angriffe auf Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas scharf verurteilt. In einer öffentlichen Stellungnahme bezeichnete er es als „unanständig”, eine Politikerin in Zeiten persönlichen Leids und persönlicher Trauer politischen Attacken auszusetzen. Klingbeil forderte eine grundlegende Debatte über den Zustand der politischen Kultur in Deutschland und warnte vor einer gezielten Strategie der extremen Rechten, demokratische Kräfte gegeneinander auszuspielen.

Bas habe deutlich gemacht: Die Grenzen sind erreicht

Klingbeil machte deutlich, dass Bärbel Bas selbst signalisiert habe, an eine persönliche Grenze gestoßen zu sein. Dass sie in einer Phase des persönlichen Leids und der Trauer politischen Angriffen ausgesetzt worden sei, sei nicht hinnehmbar.

„Das ist unanständig und niemand in unserem Land sollte das ertragen müssen”, sagte Klingbeil. Er betonte, dass hinter jedem politischen Amt zunächst ein Mensch stehe – und dass die Krisen der Zeit, die politische Polarisierung sowie Hass und Hetze auch an Politikerinnen und Politikern nicht spurlos vorübergingen.

Besonders betroffen seien dabei Frauen in herausgehobenen Führungspositionen, die solche Angriffe überproportional häufig und mit wachsender Intensität erleben müssten. Dies sei, so Klingbeil, schlicht nicht akzeptabel.

Vergifteter Diskurs: Klingbeil fordert echte Reflexion

Der SPD-Vorsitzende richtete seinen Appell an alle politischen Akteure. Er wünsche sich, dass die Vorgänge der vergangenen Wochen zu echter Selbstreflexion führten – und nicht nur zu kurzlebigen Instagram-Posts oder Erklärungen, die nach zwei Tagen wieder vergessen seien.

„Das vergiftet den politischen Diskurs”, sagte Klingbeil mit Blick auf die Art und Weise, wie die Auseinandersetzung geführt worden sei. Er unterschied dabei klar zwischen notwendigem politischen Streit einerseits und persönlicher Diffamierung andererseits:

  • Politischer Wettbewerb und Streit zwischen Parteien seien notwendig und legitim.
  • Eine Kultur des Respekts müsse jedoch parallel dazu bestehen bleiben.
  • Persönliche Angriffe, insbesondere in Momenten menschlicher Verletzlichkeit, überschritten eine klare Grenze.
  • Besonders Frauen in Spitzenpositionen seien unverhältnismäßig stark betroffen.

Klingbeil äußerte die Sorge, dass die Politik zunehmend Menschen verliere, die feinfühlig, empathisch und ehrlich seien – genau jene, die in Zeiten des Umbruchs besonders gebraucht würden.

Kalkül der extremen Rechten im Visier

Klingbeil benannte auch eine politische Dimension hinter den Angriffen. Er verwies auf das, was er als „Playbook der extremen Rechten” bezeichnete: Die demokratischen Kräfte sollten sich gegenseitig zerlegen, die politische Mitte geschwächt und die gesellschaftlichen Gräben vertieft werden.

„Am Ende bleibt dann eben nur noch der Hass”, so Klingbeil. Er rief die politische Mitte dazu auf, dieses zerstörerische Spiel nicht mitzumachen und stattdessen füreinander einzustehen – gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt besonders wichtig sei.

Der Appell richtete sich ausdrücklich an alle demokratischen Parteien, nicht nur an die eigene. Eine Kultur des Respekts im politischen Miteinander sei keine Schwäche, sondern eine Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie.

Ausblick: Debatte über politische Kultur in Deutschland

Der Vorfall rund um Bärbel Bas und die anschließende Reaktion Klingbeils werfen grundsätzliche Fragen über den Zustand des politischen Klimas in Deutschland auf. Die Debatte über den Umgang mit Politikerinnen – insbesondere in Führungspositionen – dürfte in den kommenden Wochen anhalten. Ob Klingbeils Forderung nach echtem Umdenken bei den politischen Mitbewerbern Gehör findet, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Grenze zwischen hartem, aber fairem politischen Streit und persönlicher Diffamierung steht erneut im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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