Machtkampf in Kiew: Selenskyj unter Druck

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Dieses Video wurde am 20.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Während die Ukraine den russischen Angriffskrieg militärisch abwehrt, verschärft sich in Kiew der innenpolitische Druck auf Präsident Wolodimir Selenskyj. Ein wachsender Machtkampf zwischen Selenskyj und dem entlassenen Ex-Verteidigungsminister Mychajlo Federow sorgt für neue Turbulenzen — und zieht zunehmend internationale Aufmerksamkeit auf sich. Korruptionsvorwürfe im Umfeld des Präsidenten verstärken die Lage zusätzlich.

Federow: Vom Digitalminister zum Rivalen Selenskyjs

Mychajlo Federow ist 35 Jahre alt und gilt als einer der profiliertesten Technokraten der Ukraine. Von 2019 bis 2026 leitete er das Ministerium für digitale Transformation, bevor er im Januar 2026 zum Verteidigungsminister ernannt wurde. Bereits ein knappes halbes Jahr später wurde er jedoch wieder abgelöst.

Offiziell begründete Selenskyj den Schritt mit anhaltenden Streitigkeiten zwischen Federow und dem damaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Olexandr Sirski. Beide Männer mussten daraufhin ihre Posten räumen. Doch in Kiew kursieren Berichte, die eine andere Motivation nahelegen.

Dem Vernehmen nach soll Selenskyj den Verdacht gehegt haben, dass Federow langfristig das Präsidentenamt anstrebt. Federow selbst hat diese Spekulationen bislang nicht bestätigt — doch sein Verhalten nach der Entlassung befeuert die Gerüchte.

Federow fordert Neuwahlen trotz Kriegszustand

Nach seinem Rauswurf verlangte Federow zunächst seine Wiedereinsetzung als Verteidigungsminister — ein Ansinnen, das Selenskyj kategorisch ablehnte. Kurz darauf veröffentlichte Federow ein Video, in dem er Neuwahlen für die Ukraine fordert, obwohl das Land sich im Kriegszustand befindet und reguläre Wahlen damit rechtlich ausgesetzt sind.

In dem Video argumentierte Federow, die Demokratie der Ukraine dürfe nicht in „russischer Geiselhaft” sein. Gleichzeitig erhob er schwerwiegende Vorwürfe gegen Selenskyj:

  • Vergabe von Regierungsposten nach dem Loyalitätsprinzip statt nach Leistung
  • Vetternwirtschaft im engsten Umfeld des Präsidenten
  • Mangelnde demokratische Rechenschaftspflicht im Kriegszustand

Ukrainische und britische Medien berichten zudem, dass Federow plant, in die USA zu reisen, um dort Rückhalt und politische Unterstützung zu gewinnen.

Korruptionsverdacht belastet das Präsidentenbüro

Parallel zu dem Machtkampf mit Federow sieht sich Selenskyj mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert, die sein engeres Umfeld treffen. Erst kürzlich entließ der Präsident Iryna Mudreieva, die stellvertretende Leiterin des Büros des Präsidenten. Gegen sie besteht der Verdacht der Korruption und Geldwäsche.

Der Fall kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Laut Berichten der Financial Times zeigen sich wichtige westliche Politiker zunehmend besorgt über die wachsende Korruption im Umfeld Selenskyjs. Für einen Präsidenten, der auf die kontinuierliche Unterstützung westlicher Partner angewiesen ist, ist das ein ernstes Signal.

Westen beobachtet die Lage aufmerksam

Wie der Machtkampf zwischen Selenskyj und Federow ausgeht, ist derzeit offen. Klar ist jedoch, dass die Entwicklungen in Kiew auch im Westen genau verfolgt werden. Westliche Regierungen dürften versuchen, Einfluss auf die Stabilisierung der politischen Lage zu nehmen — schon allein deshalb, weil eine geschwächte ukrainische Führung die Kriegsanstrengungen gefährden könnte.

Selenskyj kämpft damit an mehreren Fronten gleichzeitig: militärisch gegen Russland, innenpolitisch gegen einen erstarkenden Rivalen und international gegen den wachsenden Vertrauensverlust bei wichtigen Verbündeten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er diese Herausforderungen meistern kann.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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