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Benjamin Netanjahu

Netanjahu bei der UNO: Diplomaten verlassen den Saal

Bei Netanjahus Rede vor der UN-Vollversammlung verließen Dutzende Diplomaten den Saal. Der Premier schlug zurück – und nannte sie „moralische Feiglinge".

Redaktion · 25. September 2026, 11:40 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 25.09.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York den militärischen Kurs seines Landes energisch verteidigt. Noch bevor er zu sprechen begann, verließen Dutzende Diplomaten aus Protest den Saal. Netanjahu reagierte scharf und bezeichnete die ausgetretenen Vertreter als „moralische Feiglinge”. Die Rede fiel in eine Phase wachsender diplomatischer Isolation Israels und war von Protesten auf den Straßen New Yorks begleitet.

Netanjahu verteidigt Israels Kriegskurs vor der Weltgemeinschaft

In seiner Ansprache ließ Netanjahu keinen Zweifel an der Entschlossenheit Israels. „Wir werden gewinnen. Wir haben keine andere Wahl”, erklärte er mit Blick auf die laufenden militärischen Auseinandersetzungen. Der israelische Regierungschef wandte sich dabei direkt gegen Kritik aus dem Ausland und warf den Staats- und Regierungschefs westlicher Länder vor, „antisemitischen Mobs nachzugeben”.

Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, der Netanjahu zuvor öffentlich als Kriegsverbrecher bezeichnet hatte, wurde vom israelischen Premier des Antisemitismus bezichtigt. Mamdani wies den Vorwurf umgehend zurück. Die verbale Auseinandersetzung verdeutlichte die aufgeheizte Stimmung rund um den UN-Auftritt.

Diplomatische Isolation Israels wächst

Der Auftritt vor der Vollversammlung fand vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden außenpolitischen Lage Israels statt. Wegen eines bestehenden Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) kann Netanjahu zahlreiche Länder nicht besuchen, ohne eine Verhaftung zu riskieren.

Zudem hatten zuletzt einstige enge Verbündete ihren Kurs geändert. Großbritannien, Frankreich und Kanada verhängten Sanktionen gegen israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland – ein deutliches Signal der Distanzierung, das die Isolation Israels auf dem internationalen Parkett weiter verstärkt.

  • Haftbefehl des IStGH schränkt Netanjahus Reisefreiheit erheblich ein
  • Großbritannien, Frankreich und Kanada verhängten Sanktionen gegen Siedlungen
  • Dutzende Diplomaten verließen die UN-Vollversammlung vor Redebeginn
  • Westliche Regierungen werfen Israel zunehmend unverhältnismäßiges Vorgehen vor

Proteste vor dem UN-Gebäude – Prominente festgenommen

Parallel zur Rede im Inneren des UN-Gebäudes versammelten sich in New York mehrere Hundert Menschen zu Protestkundgebungen gegen die israelische Politik. Die Polizei nahm vor dem UN-Hauptsitz mindestens 30 Personen fest.

Unter den Festgenommenen befanden sich prominente Gesichter: die Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon sowie die Emmy-Gewinnerin Hannah Einbinder wurden ebenso in Gewahrsam genommen wie lokale Politiker. Organisiert wurde die Kundgebung von Jewish Voice for Peace, einer jüdisch-amerikanischen Aktivistengruppe, die sich für palästinensische Rechte einsetzt.

Die Festnahmen sorgten für zusätzliche mediale Aufmerksamkeit und unterstrichen, wie breit der gesellschaftliche Widerstand gegen Israels Vorgehen inzwischen auch in den USA aufgestellt ist.

Einordnung: Wachsender Druck auf alle Seiten

Netanjahus Auftritt vor der UN-Vollversammlung zeigt das Dilemma, in dem sich Israel befindet: Trotz fortgesetzter militärischer Operationen schwindet der internationale Rückhalt spürbar. Die zunehmende Isolation, symbolisiert durch leere Diplomatensitze im UN-Saal, dürfte den Druck auf Jerusalem in den kommenden Wochen weiter erhöhen. Gleichzeitig machen die Festnahmen prominenter Aktivistinnen in New York deutlich, dass das Thema auch in der westlichen Zivilgesellschaft an Brisanz gewinnt. Wie Israel und seine verbliebenen Partner auf diesen wachsenden Druck reagieren, wird die diplomatische Agenda der nächsten Monate maßgeblich prägen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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