Monday, 19. October 2026
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NRW-Umfrage: CDU stürzt auf 26 Prozent, AfD holt auf

Eine neue NRW-Umfrage zeigt die CDU von Hendrik Wüst bei nur noch 26 Prozent – ein Einbruch um acht Punkte. Die AfD rückt auf 21 Prozent vor, Schwarz-Grün verliert die Mehrheit.

Redaktion · 18. October 2026, 14:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 18.10.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Eine neue Insa-Umfrage im Auftrag der Bild-Zeitung sorgt in Nordrhein-Westfalen für politischen Zündstoff: Die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst bricht demnach auf nur noch 26 Prozent ein – ein Verlust von acht Prozentpunkten gegenüber dem Frühjahr. Gleichzeitig legt die AfD um vier Punkte auf 21 Prozent zu. Der Abstand zwischen den beiden Parteien schmilzt auf gerade noch fünf Punkte. Die Landtagswahl in NRW findet am 25. April 2027 statt – und die Umfragezahlen alarmieren die Regierungskoalition.

Schwarz-Grün verliert rechnerische Mehrheit

Das wohl folgenreichste Ergebnis der Erhebung: Die schwarz-grüne Koalition käme gemeinsam nur noch auf 42 Prozent – und damit nicht mehr auf eine parlamentarische Mehrheit. Wüst wäre im Falle einer Wahl gezwungen, sich neue Koalitionspartner zu suchen oder ein Dreierbündnis zu schmieden.

Die übrigen Parteien im Überblick:

  • SPD: 18 Prozent (unverändert)
  • Grüne: 16 Prozent
  • Linke: 10 Prozent
  • AfD: 21 Prozent (+4 Punkte)
  • CDU: 26 Prozent (–8 Punkte)

Auffällig ist, dass SPD, Grüne und Linke zusammen fast eine eigene Mehrheit erreichen würden – eine Verschiebung hin zu den politischen Rändern, die das politische Zentrum unter Druck setzt.

AfD wächst – auch im Westen Deutschlands

Noch bei der letzten Landtagswahl war die AfD in NRW mit rund fünf Prozent knapp in den Landtag eingezogen. Seitdem hat sie sich in der Wählergunst nahezu vervierfacht. Das zeigt: Die AfD ist längst keine reine Ostpartei mehr. Gerade im Ruhrgebiet, dem industriellen Herz Nordrhein-Westfalens, verzeichnet sie starken Zulauf.

Analysten sehen darin eine klassische Wählerwanderung von der CDU zur AfD. Traditionelle Unionswähler wenden sich ab – trotz oder gerade wegen des politischen Kurses von Wüst, der auf einen betont moderaten, mitte-orientierten Kurs setzt. Kritiker werfen ihm vor, mit dieser Ausrichtung weder das konservative Lager zu bedienen noch im linken Spektrum wirklich zu punkten.

Insa-Chef Hermann Binkert macht dabei auch Bundeskanzler Friedrich Merz mitverantwortlich: Der Kanzler ziehe die CDU nach unten. Landtagswahlen fungieren stets auch als Referendum über die aktuelle Bundespolitik.

Wüsts Kurs zwischen Kritik und Koalitionszwängen

Hendrik Wüst steht vor einem politischen Dilemma. Sein Image als ehemals stockkonservativer Politiker, der sich in den vergangenen Jahren deutlich zur Mitte verschoben hat, wird ihm nun von mehreren Seiten zum Verhängnis. Konservative Wähler zieht es zur AfD, während das linke Lager geschlossen bei SPD, Grünen und Linken bleibt.

Die sogenannte Brandmauer-Debatte – also die Frage, ob CDU und AfD jemals kooperieren könnten – gewinnt in diesem Kontext neue Brisanz. Wüst gilt zwar nicht als derjenige, der die Brandmauer aktiv einreißen würde. Doch politische Beobachter verweisen darauf, dass er als pragmatischer Politiker bekannt ist, der seinen Kurs bereits mehrfach angepasst hat.

Hinzu kommt die innerparteiliche Debatte: In der Union läuft bereits das sogenannte Blame Game – die Suche nach dem Schuldigen für die schlechten Umfragewerte. Dabei stehen sowohl Wüst als auch Merz in der Kritik.

Ausblick: Knappes halbes Jahr bis zur Wahl

Bis zur Landtagswahl am 25. April 2027 verbleiben noch rund sechs Monate. Für Wüst ist das eine knappe, aber noch nicht hoffnungslose Zeitspanne. Entscheidend dürfte sein, ob die CDU ihren Abwärtstrend stoppen kann und welchen Einfluss die Berliner Bundespolitik weiter auf das Stimmungsbild in NRW ausübt.

Ob die Union in Nordrhein-Westfalen wieder Boden gut macht oder die AfD ihren Aufholkurs fortsetzt, wird nicht zuletzt davon abhängen, ob sich die thematischen Schwerpunkte – allen voran Migration, Wirtschaft und soziale Sicherheit – zugunsten oder zulasten der Regierungsparteien entwickeln. Das bevölkerungsreichste Bundesland mit rund 17 Millionen Einwohnern bleibt damit ein zentrales Barometer für die politische Stimmung in Deutschland.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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