Friday, 2. October 2026
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Scheunenbrand in Schleswig-Holstein: 100 Kälber tot

Bei einem Scheunenbrand in Henstolzburg starben rund 100 Kälber in den Flammen. Drei Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen. Der Schaden geht in die Millionen.

Redaktion · 2. October 2026, 10:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 02.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein verheerender Scheunenbrand in Schleswig-Holstein hat in der Nacht in Henstolzburg eine Scheune und ein Reetdachhaus vollständig erfasst. Rund 100 Kälber kamen in den Flammen ums Leben, drei Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, der Sachschaden geht in die Millionen Euro. Die Brandursache ist bislang ungeklärt.

Feuer erfasst Scheune und Reetdachhaus

In der Nacht schlugen meterhohe Flammen in den Himmel über Henstolzburg. Sowohl eine Scheune als auch ein benachbartes Reetdachhaus brannten lichterloh. Dichter Qualm zog über das gesamte Gelände und erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich.

Im brennenden Gebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs noch zwei Personen. Die Freiwillige Feuerwehr rettete beide umgehend aus der unmittelbaren Gefahr. Dennoch erlitten insgesamt drei Bewohner Rauchgasvergiftungen und mussten medizinisch versorgt werden.

Rund 100 Kälber sterben im Stall

Für die Tiere im angrenzenden Stall kam jede Hilfe zu spät. Rund 100 Kälber verendeten in den Flammen – eine Rettung war aufgrund der rasanten Ausbreitung des Feuers nicht mehr möglich.

Das Ausmaß des Tierverlustes macht diesen Brand zu einem der schwersten landwirtschaftlichen Unglücke der Region in jüngster Zeit. Neben dem emotionalen Schaden für die betroffene Familie bedeutet der Verlust der Tiere auch einen erheblichen wirtschaftlichen Einschnitt für den Betrieb.

Mehr als 100 Feuerwehrleute im Großeinsatz

Die Löscharbeiten gestalteten sich als äußerst aufwendig. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Glutnester, die sich tief im Reetdach festgesetzt hatten. Reet ist als Baustoff bekannt dafür, Glut über lange Zeit zu speichern und immer wieder aufzuflammen.

Um an die hartnäckigen Glutnester im Inneren zu gelangen, wurde ein THW-Radlader eingesetzt, mit dem Teile des Gebäudes kontrolliert eingerissen wurden. Folgende Kräfte waren an dem Einsatz beteiligt:

  • Freiwillige Feuerwehr aus mehreren umliegenden Ortschaften
  • Technisches Hilfswerk (THW) mit schwerem Gerät
  • Rettungsdienst zur Versorgung der verletzten Bewohner
  • Polizei zur Absicherung des Geländes

Millionenschaden – Brandursache noch unklar

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere Millionen Euro beziffert. Sowohl das Reetdachhaus als auch die Scheune wurden durch das Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen oder vollständig zerstört.

Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Die Ermittlungen laufen, wobei die Polizei alle Möglichkeiten – von einem technischen Defekt bis hin zu Fahrlässigkeit – in Betracht zieht.

Das Unglück in Henstolzburg wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die besonderen Brandrisiken historischer Reetdachgebäude und landwirtschaftlicher Anlagen. Experten fordern seit Jahren bessere Frühwarnsysteme und Sprinkleranlagen in solchen Strukturen, um sowohl Menschenleben als auch Nutztiere besser schützen zu können.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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