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Secondhand verkaufen: So viel steckt im Kleiderschrank

Wer alte Kleidung verkauft, kann bis zu 300 Euro im Jahr verdienen. Welche Plattformen sich lohnen und worauf man beim Secondhand verkaufen achten muss.

Redaktion · 25. September 2026, 12:40 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 25.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Jedes Jahr sortieren Deutsche 1,1 Millionen Tonnen Kleidung aus – und verschenken dabei bares Geld. Laut einer Auswertung der Stiftung Warentest lässt sich durch Secondhand verkaufen durchschnittlich 300 Euro pro Jahr erzielen, wenn man etwa zwölf Kleidungsstücke veräußert. Ob über klassische Online-Plattformen oder spezialisierte Ankaufservices: Der gebrauchte Kleiderschrank birgt echtes Potenzial – vorausgesetzt, man geht es richtig an.

Welche Plattformen eignen sich zum Secondhand verkaufen?

Die Wahl der richtigen Plattform hängt vor allem davon ab, wie viel Aufwand man bereit ist zu investieren. Grundsätzlich lassen sich zwei Modelle unterscheiden:

  • Selbst verkaufen auf Plattformen wie eBay, Kleinanzeigen oder Vinted – hier fällt keine automatische Verkaufsprovision an, dafür ist mehr Eigenarbeit nötig.
  • Verkaufen lassen über Ankaufservices wie Momox oder Sellpie – bei Sellpie etwa bestellt man eine Versandtasche für zwei Euro, schickt die Kleidung ein und lässt den Rest erledigen.
  • Für hochwertige Marken und Luxusmode gibt es spezialisierte Plattformen, die gezielt Design-Käufer ansprechen.

Wer den Komfortweg wählt, muss allerdings mit höheren Provisionen rechnen, da die Plattform ebenfalls verdienen muss. Der Erlös fällt entsprechend geringer aus als beim Direktverkauf.

Fotos und Preise: Worauf es beim Selbstverkauf ankommt

Wer auf Plattformen wie Vinted selbst aktiv wird, sollte vor allem bei den Produktfotos keine Abstriche machen. Das Angebot ist groß, Käufer haben die Wahl – wer auffallen will, braucht helle, gut ausgeleuchtete Bilder, möglichst nicht im dunklen Schlafzimmer aufgenommen.

Auch die Preisgestaltung erfordert Recherche. Statt sich am ursprünglichen Kaufpreis zu orientieren, sollte man schauen, wie viele vergleichbare Artikel gerade auf dem Markt sind. Ist das Angebot hoch, sinken realistischerweise die erzielbaren Preise. Realistische Preisvorstellungen und die Bereitschaft, sich etwas herunterhandeln zu lassen, erhöhen die Verkaufschancen deutlich.

Hinzu kommt: Wer selbst verkauft, muss kommunikationsbereit sein. Käufernachrichten freundlich und zügig zu beantworten ist ein unterschätzter Erfolgsfaktor im Secondhand-Handel.

Sicherheit beim Secondhand-Kauf und -Verkauf

Beim Versand wertvoller Stücke empfiehlt sich unbedingt ein Versand mit Sendungsnummer, um den Verbleib der Ware nachverfolgen zu können. Auch die Zahlungsabwicklung sollte über die plattformeigenen Bezahlwege erfolgen – diese bieten in der Regel einen gewissen Käufer- und Verkäuferschutz.

Wer selbst als Käufer auf Secondhand-Plattformen unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig sein: Externe Links oder QR-Codes in privaten Nachrichten können auf Phishing-Seiten führen. Transaktionen sollten ausschließlich innerhalb der jeweiligen Plattformumgebung abgewickelt werden.

Nachhaltigkeit als zusätzlicher Gewinn

Neben dem finanziellen Aspekt spricht auch ein ökologisches Argument für den Secondhand-Markt: Kleidung, die einen zweiten Besitzer findet, belastet die Umwelt deutlich weniger als neu produzierte Ware. Nachhaltig konsumieren und gleichzeitig Geld verdienen – das macht den Weiterverkauf von Altkleidung zu einer doppelt attraktiven Option.

Angesichts des wachsenden Angebots auf Plattformen wie Vinted und Co. dürfte der Secondhand-Markt für Kleidung weiter zulegen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher lohnt es sich, den eigenen Kleiderschrank kritisch zu durchforsten – nicht nur fürs Gewissen, sondern auch fürs Portemonnaie.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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