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SpaceX plant Mobilfunknetz: Gewinner und Verlierer

SpaceX will ein eigenes Mobilfunknetz mit bis zu 80.000 Türmen aufbauen. Welche Aktien davon profitieren und wer verliert – der Marktüberblick.

Redaktion · 23. October 2026, 14:53 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.10.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der US-Technologiesektor steht unter Druck: Eine ereignisreiche Börsenwoche endet mit Verlusten, angetrieben von aufkeimenden Sorgen über mögliche Übertreibungen im KI-Sektor. Inmitten des allgemeinen Abverkaufs sorgen Berichte über ein geplantes SpaceX Mobilfunknetz für drastische Kursverschiebungen – mit klaren Gewinnern auf der einen und deutlichen Verlierern auf der anderen Seite.

SpaceX will mit bis zu 80.000 Mobilfunktürmen angreifen

Medienberichte zufolge plant SpaceX, ein viertes großes Mobilfunknetz in den USA aufzubauen. Dazu soll das Unternehmen von Elon Musk auf der Suche nach geeigneten Standorten für bis zu 80.000 Mobilfunktürme sein. Der Kapitaleinsatz soll erheblich sein.

Die Nachricht treibt die SpaceX-Aktie nach den Verlusten des Vortages wieder nach oben, auch positive Analystenkommentare stützen die Erholung. Für die etablierten US-Mobilfunkanbieter hingegen ist die Ankündigung ein Schlag: Ein eigenständiges Netz würde bestehende Kooperationsmodelle obsolet machen.

Elon Musk hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ambitionierte Infrastrukturprojekte mit hohem Tempo vorantreiben kann. Genau das beunruhigt die Branche.

AT&T und T-Mobile unter starkem Verkaufsdruck

Die Reaktion der etablierten Telekommunikationskonzerne fiel heftig aus:

  • AT&T verliert vorbörslich rund 6 Prozent – die Perspektive eines weiteren Netzanbieters ohne Kooperationsbedarf trifft das Geschäftsmodell direkt.
  • T-Mobile US gibt ebenfalls rund 5 Prozent nach; eine kurze Erholung der Vortage ist damit vollständig verpufft.
  • Die Auswirkungen strahlen bis nach Deutschland aus: Die Deutsche Telekom zählt im DAX zu den Verlierern des Tages.

Für beide US-Konzerne bedeutet ein unabhängiges SpaceX-Netz den Wegfall potenzieller Roaming- und Kooperationspartner, auf die Analysten zuletzt noch spekuliert hatten.

Mobilfunkturm-Betreiber als klare Profiteure

Auf der Gewinnerseite stehen die Betreiber von Mobilfunktürmen, die von einem massiven Infrastrukturausbau direkt profitieren würden:

  • American Tower, einer der größten Turmnetzbetreiber der USA, steigt vorbörslich um rund 5,5 bis 6 Prozent.
  • Crown Castle, ein weiterer führender Betreiber, legt ebenfalls rund 5 Prozent zu.

Investoren setzen darauf, dass SpaceX entweder bestehende Türme kauft oder langfristige Mietverträge mit den Betreibern abschließt. Beides würde den Unternehmen erhebliche Einnahmen sichern.

Moderna, Western Digital und Bloom Energy: Gute Zahlen helfen nicht

Das schwierige Marktumfeld zeigt sich auch darin, dass selbst starke Quartalsergebnisse Aktien nicht mehr vor Kursverlusten schützen.

Moderna leidet unter enttäuschenden Studiendaten zu einem Hautkrebsimpfstoff – der eigentliche Treiber der Kursrally in den vergangenen Monaten. Obwohl die veröffentlichten Daten weiterhin Fortschritte zeigen, brach die Aktie zeitweise um mehr als 25 Prozent ein.

Western Digital übertraf beim Umsatz die Markterwartungen um rund 5 Prozent und beim Ergebnis je Aktie sogar deutlich stärker – dennoch steht die Aktie unter Druck. Charttechnisch gilt die 200-Tage-Linie als entscheidende Marke; ein Rückfall darunter könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.

Ähnliches gilt für Bloom Energy: Der Brennstoffzellenspezialist meldete einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Dollar und übertraf den Gewinn je Aktie um rund 40 Prozent – und verliert trotzdem. Der Abverkauf im KI- und Energiesektor macht keinen Unterschied zwischen schwachen und starken Zahlen.

Einordnung: KI-Infrastruktur bleibt langfristiger Wachstumstreiber

Die aktuellen Kursverluste bei Energie- und Infrastrukturwerten im KI-Umfeld sind vor dem Hintergrund der starken Kursgewinne der vergangenen 24 bis 36 Monate zu sehen. Die strukturelle Nachfrage bleibt intakt: Rechenzentren und KI-Anwendungen benötigen enorme Mengen an Strom – unabhängig davon, ob dieser aus Brennstoffzellen, Atomkraft oder anderen Quellen stammt.

Wenn die Marktvolatilität abklingt und Anleger nüchterner auf die Fundamentaldaten schauen, dürften sich diese Bewegungen normalisieren. Bis dahin empfiehlt sich Geduld: Wer nicht handeln muss, kann das aktuelle Marktgeschehen auch von der Seitenlinie beobachten und auf einen ruhigeren Einstiegszeitpunkt warten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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