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Starlink-Drosselung für Ukraine aufgehoben

Die Starlink-Drosselung für die Ukraine soll laut Trump aufgehoben sein. Doch ukrainische Soldaten melden weiterhin uneinheitliche Lage an der Front.

Redaktion · 23. October 2026, 10:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Drosselung des Satelliten-Internetdienstes Starlink für die ukrainischen Streitkräfte soll nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wieder aufgehoben worden sein. Damit könnten ukrainische Einheiten den Dienst — militärisch bekannt als Starshield — wieder uneingeschränkt nutzen, unter anderem für den Einsatz von Kamikaze-Drohnen gegen russische Ziele. Ob Trump SpaceX-Chef Elon Musk persönlich zu diesem Schritt aufgefordert hat, ließ er offen. Eine offizielle Bestätigung aus Kyiv steht bislang aus.

Uneinheitliche Lage an der Front

Berichte von ukrainischen Soldaten direkt aus dem Frontgebiet zeichnen ein gemischtes Bild. Einige Einheiten melden, sie hätten nie nennenswerte Probleme mit dem Dienst gehabt. Andere sprechen von massiven Einschränkungen, die zum Teil noch immer anhalten. Eine dritte Gruppe gibt an, inzwischen wieder zur gewohnten Normalität zurückgekehrt zu sein.

Diese unterschiedlichen Einschätzungen erklären sich zum Teil durch die verschiedenen Anforderungen der einzelnen Einheiten. Eine Drohneneinheit, die hohe Datenübertragungsraten benötigt, ist auf eine stabile und schnelle Verbindung angewiesen — während andere Verbände mit geringerer Bandbreite auskommen können.

Festzuhalten bleibt: Einheiten, die auf hohe Übertragungsgeschwindigkeiten angewiesen sind, hatten zum Zeitpunkt der Berichte noch nicht wieder vollen Zugriff. Eine flächendeckende Wiederherstellung der Starlink-Kapazitäten war damit noch nicht vollständig eingetreten.

Starshield: Zentrale Bedeutung für ukrainische Drohnenangriffe

Starshield ist für die ukrainischen Streitkräfte von strategisch hoher Bedeutung. Der Dienst wird nicht nur zur Kommunikation genutzt, sondern ist direkt in die Steuerung von Kamikaze-Drohnen eingebunden, mit denen die Ukraine sowohl feindliche Angriffe abwehrt als auch eigene Offensivoperationen auf russischem Territorium durchführt.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt öffentlich kritisiert, dass die Einschränkungen des Dienstes ukrainische Drohnenoperationen erheblich behindert hätten — sowohl bei der Abwehr russischer Angriffe als auch bei eigenen Einsätzen tief im russisch kontrollierten Gebiet.

  • Starshield wird zur Echtzeitkommunikation an der Front genutzt
  • Der Dienst ist entscheidend für die Steuerung von FPV- und Kamikaze-Drohnen
  • Einschränkungen betrafen vor allem Einheiten mit hohem Bandbreitenbedarf
  • Eine vollständige Wiederherstellung war zum Berichtszeitpunkt noch nicht bestätigt

Selenskyjs Medienoffensive: Kampf um internationale Aufmerksamkeit

Parallel zur Diskussion um Starlink fällt auf, dass Selenskyj zuletzt eine intensive Medienoffensive gestartet hat. Allein in den vergangenen acht Tagen gab der ukrainische Präsident zahlreiche Interviews — national wie international, kurze Statements ebenso wie ein ausführliches Gespräch von fast zwei Stunden.

Dahinter steckt eine doppelte Strategie: Zum einen sollen politische Botschaften gezielt Entscheidungsträger in westlichen Hauptstädten erreichen. Zum anderen kämpft Selenskyj darum, dass die Geschichte seines Landes in einer zunehmend reizüberfluteten Medienlandschaft nicht in Vergessenheit gerät.

Besonders auffällig ist das Timing: Kurz vor den US-Zwischenwahlen intensiviert Selenskyj seinen diplomatischen und öffentlichen Auftritt spürbar. Die Aufmerksamkeitsspanne der Öffentlichkeit für einen nunmehr seit Jahren andauernden Krieg in der Ukraine lässt naturgemäß nach — dagegen stemmt sich der Präsident mit bemerkenswerter Konsequenz.

Ausblick: Abhängigkeit von westlicher Technologie bleibt

Der Streit um die Starlink-Drosselung verdeutlicht einmal mehr, wie stark die Ukraine von westlicher Technologie und politischen Entscheidungen in Washington abhängig ist. Ob die Kapazitäten tatsächlich vollständig wiederhergestellt werden und dauerhaft verfügbar bleiben, hängt letztlich von der Haltung der US-Regierung und von SpaceX ab. Die ukrainischen Streitkräfte dürften unterdessen verstärkt daran arbeiten, Alternativen zu entwickeln, um ihre Operationsfähigkeit langfristig abzusichern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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