Tuesday, 22. September 2026
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Trump-Boykott bei der UN-Generalversammlung

US-Medien boykottieren die Berichterstattung über Trump während der UN-Generalversammlung. Was dahintersteckt und was von seiner Rede zu erwarten ist.

Redaktion · 22. September 2026, 08:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 22.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Zur jährlichen Woche der UN-Generalversammlung in New York sind rund 120 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt angereist. Im Mittelpunkt steht diesmal nicht nur die Diplomatie auf dem Parkett der Vereinten Nationen, sondern auch ein beispielloser Medienboykott gegen US-Präsident Donald Trump. Große amerikanische Nachrichtennetzwerke verweigern die Live-Berichterstattung über ihn – ein Vorgang, der den politischen Betrieb in Washington und New York gleichermaßen aufwühlt. Bundeskanzler Friedrich Merz hingegen bleibt in Berlin und lässt sich bei der Veranstaltung vertreten.

Trump in New York: Treffen mit Selenski und Grönland-Abkommen geplant

Abseits der offiziellen Vollversammlung ist das diplomatische Programm Trumps dicht gedrängt. Der US-Präsident will sich mit dem ukrainischen Staatschef Wolodimir Selenski zu bilateralen Gesprächen treffen. Darüber hinaus ist die Unterzeichnung eines Abkommens über Grönland mit dänischen Vertretern geplant – ein Thema, das Trump seit Monaten als geopolitische Priorität behandelt.

Am Nachmittag sind zudem Gespräche mit Vertretern der Golfstaaten vorgesehen. Diese sollen Trump direkt mitteilen, welche Erwartungen sie an die US-Politik im Nahen Osten knüpfen – insbesondere mit Blick auf den laufenden Irankrieg. Das Treffen gilt als möglicher Gradmesser für den weiteren Verlauf des Konflikts.

Trumps Rede vor der UN: Fokus auf Kriege im Nahen Osten

Alle Augen richten sich auf Trumps Auftritt vor der UN-Generalversammlung. Inhaltlich dürfte der Schwerpunkt seiner Rede auf den laufenden internationalen Konflikten liegen – allen voran dem Irankrieg. Konkrete Ankündigungen werden mit Spannung erwartet, lassen sich im Vorfeld jedoch kaum vorhersagen.

Für eine Randnotiz sorgt bereits im Vorfeld eine Anekdote aus dem Vorjahr: Damals stoppte eine Rolltreppe im UN-Gebäude abrupt, als Trump sie nutzte. Der Präsident hatte diesen Vorfall noch zwei Tage vor seiner diesjährigen Anreise auf Truth Social kommentiert und sich darüber mokiert, „blockiert” worden zu sein.

Medienboykott gegen Trump: Wer macht mit – und warum?

Der wohl brisanteste Aspekt rund um die UN-Woche ist der koordinierte Trump-Boykott amerikanischer Medien. Hintergrund ist Trumps Praxis, kritische Journalisten und Medienhäuser vom Zugang zum Weißen Haus auszuschließen. Als Reaktion darauf verweigern mehrere namhafte Nachrichtenorganisationen nun ihrerseits die reguläre Berichterstattung über den Präsidenten.

  • Große TV-Networks übertrugen Trumps Ankunft in New York kaum oder gar nicht live.
  • Die New York Times ließ zwar Fotos eines Treffens Trumps mit dem Bürgermeister anfertigen, veröffentlichte diese jedoch nicht.
  • CNN, Politico und MSNBC sind direkt von Trumps Medienausschlüssen betroffen und haben rechtliche Schritte eingeleitet.
  • Für den Tag der UN-Rede wird eine gerichtliche Anhörung in dieser Sache erwartet.
  • Trump reagierte auf den Boykott mit Angriffen auf sogenannte „Fake News” über Truth Social.

Die zentrale Frage lautet nun: Werden die großen Netzwerke Trumps Rede vor der UN-Generalversammlung überhaupt live ausstrahlen – oder nur schriftlich aufarbeiten? Das würde einen historischen Bruch in der amerikanischen Medienlandschaft markieren.

Einordnung: Wenn Medien und Präsident im offenen Konflikt stehen

Der Boykott ist mehr als ein Streit über Sendezeiten. Er spiegelt einen tiefgehenden Vertrauensbruch zwischen der Trump-Administration und großen Teilen der amerikanischen Presse wider. Rechtlich ist die Lage ungelöst: Solange Gerichte keine klaren Grenzen für den Ausschluss von Journalisten aus dem Weißen Haus ziehen, dürften beide Seiten ihre Eskalationsstrategie fortsetzen.

Die UN-Generalversammlung wird damit zum Schauplatz eines doppelten Dramas: auf der diplomatischen Bühne der Weltpolitik und im Inneren der amerikanischen Demokratie, wo das Verhältnis zwischen Pressefreiheit und politischer Macht neu verhandelt wird. Wie die Medien auf Trumps Rede reagieren, wird als Lackmustest für diesen Konflikt gelten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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