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China-USA-Beziehungen

Trump und Xi: Echte Annäherung oder nur Show?

China-Experte Frank Sieren sieht in der Trump-Xi-Annäherung echten politischen Willen – und erklärt, warum beide Weltmächte aufeinander angewiesen sind.

Redaktion · 25. September 2026, 15:16 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 25.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

US-Präsident Donald Trump empfing den chinesischen Staatschef Xi Jinping mit großem Aufwand und sprach demonstrativ von einer großartigen Freundschaft. Doch ist das Aufeinandertreffen der beiden mächtigsten Staatsmänner der Welt wirklich eine politische Zeitenwende – oder bloßes Theater? China-Experte Frank Sieren ordnet den Gipfel ein und kommt zu einem klaren Befund: Die Trump-Xi-Annäherung ist kein reines Schauspiel, sondern Ausdruck eines echten, wenngleich noch fragilen, gemeinsamen Willens zur Zusammenarbeit.

Zweites Treffen als Signal: Mehr als nur Symbolpolitik

Bereits zum zweiten Mal trafen Trump und Xi binnen weniger Monate aufeinander – das erste Gespräch fand in Seoul statt. Für Sieren ist allein diese Kontinuität ein starkes Indiz, dass es sich um substanzielle Diplomatie handelt. Beide Seiten zeigen erkennbar den Willen, miteinander zu reden und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

In einer Welt, die zunehmend auseinanderfällt, sei das keine Kleinigkeit, betont der Experte. Es bedeute zwar nicht, dass alle Konflikte sofort gelöst seien. Aber die Bereitschaft, sich an einen Tisch zu setzen, sei an sich schon eine bedeutsame politische Botschaft – und ein Signal der Stabilität in einem zunehmend multipolaren System.

Warum beide Seiten aufeinander angewiesen sind

Der Sinneswandel auf amerikanischer Seite hat laut Sieren einen klaren Grund: Trump habe erkannt, dass China keine Mittelmacht ist, die man einfach „herumschupsen” kann. Die Volksrepublik sei inzwischen eine zweite Weltmacht auf Augenhöhe – und müsse auch so behandelt werden.

Auf chinesischer Seite überwiegt die Einsicht, dass auch Peking die drängenden globalen Fragen nicht im Alleingang lösen kann. Sieren nennt konkrete Beispiele für Themen, die nur gemeinsam angegangen werden können:

  • Die Kriege in der Ukraine und im Iran
  • Regulierung und Risiken der Künstlichen Intelligenz
  • Globaler Umwelt- und Klimaschutz
  • Offene Handelskonflikte zwischen den USA und China

All diese Themen verlangen multilaterale Lösungen – und die sind ohne die beiden größten Volkswirtschaften der Welt schlicht nicht denkbar.

KI-Wettbewerb: Augenhöhe statt klarer Sieger

Trump verkündete beim Gipfel selbstbewusst, die USA lägen bei Künstlicher Intelligenz vorne – und wer die KI gewinne, gewinne alles. Sieren relativiert diese Einschätzung deutlich. Beide Länder hätten unterschiedliche Stärken, die sich de facto gegenseitig ergänzten.

So seien amerikanische Halbleiter zwar leistungsfähiger, doch China habe bei der Vernetzung vieler Chips in Echtzeit die Nase vorn. Auch im Bereich KI gelte daher: Kooperation ist effizienter als Konfrontation. Besonders dringend sei es, gemeinsame Regeln zu entwickeln, um Risiken unkontrollierbarer KI-Entwicklungen einzudämmen – ein Ziel, das ausdrücklich im Interesse beider Mächte liegt.

Dass Trump beim Gipfel-Bankett gezielt die Chefs der großen US-Technologiekonzerne einlud, wertet Sieren als bewusstes Machtdemonstration gegenüber Peking. Die Chinesen seien jedoch in der Lage, dies realistisch einzuschätzen – und ließen sich davon nicht beeindrucken.

Einordnung: Ein Schritt in die richtige Richtung

Trotz aller Differenzen und offenen Streitpunkte sieht Sieren im aktuellen Gipfel ein positives Zeichen. Die Welt stehe vor Herausforderungen, die keines der beiden Länder allein bewältigen kann. Dass Washington und Peking nun schrittweise gemeinsame Lösungswege suchen, sei daher mehr als nur Diplomatie-Routine.

Ob aus dieser Annäherung dauerhafte Stabilität erwächst, bleibt offen. Doch der Grundstein eines neuen, pragmatischen Miteinanders scheint gelegt – und das, so Sieren, dürfe man in der gegenwärtigen Weltlage nicht unterschätzen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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