Thursday, 15. October 2026
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Extremwetter

Unwetter auf Rhodos: 200 Liter Regen, ein Toter

Ein extremes Unwetter trifft Rhodos: Über 200 Liter Regen pro Quadratmeter in wenigen Stunden fordern ein Todesopfer und versetzen die Insel in den Notstand.

Redaktion · 14. October 2026, 20:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 14.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Unwetter auf Rhodos hat die griechische Urlaubsinsel am 14. Oktober 2026 mit voller Wucht getroffen. Im Norden der Insel fielen binnen nur sechseinhalb Stunden mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter – eine Wassermenge, die Straßen in reißende Flüsse verwandelte, Fahrzeuge ins Meer spülte und einen Menschen das Leben kostete. Die Behörden riefen den Notstand aus und forderten die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben.

Extremregen setzt Norden der Insel unter Wasser

Die Regenmengen, die innerhalb weniger Stunden auf den Norden von Rhodos niedergingen, übertrafen alle üblichen Maßstäbe. 200 Liter pro Quadratmeter in sechseinhalb Stunden entsprechen dem, was die Region sonst in mehreren Wochen erlebt. Die Folgen waren verheerend: Straßen wurden vollständig überflutet und verwandelten sich in reißende Wasserströme, die alles mit sich rissen, was sich ihnen in den Weg stellte.

Insgesamt vier Autos wurden von den Wassermassen erfasst und ins Meer gespült. Neben den Überschwemmungen kam es zu weiteren gefährlichen Begleiterscheinungen des Unwetters:

  • Zahlreiche Blitzeinschläge im gesamten Betroffenen Gebiet
  • Steinschlag an Hängen und Straßenabschnitten
  • Eine doppelte Wasserhose vor der Küste der Insel
  • Vollständige Sperrung mehrerer Straßenverbindungen

Das Ausmaß der Naturkatastrophe stellte die lokalen Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen und machte koordinierte Rettungsmaßnahmen notwendig.

62-Jähriger kommt in den Fluten ums Leben

Das schwerste Einzelschicksal des Unwetters traf einen 62-jährigen Hotelangestellten. Der Mann wollte lediglich sein Auto in Sicherheit bringen, als ihn die Wassermassen erfassten und mitreißen. Trotz eines sofortigen Einsatzes der griechischen Küstenwache kam jede Hilfe für ihn zu spät.

Die Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Der tragische Vorfall unterstreicht, wie unterschätzt die Gefahr schnell steigender Wassermassen bei Extremwetterereignissen oft ist – selbst für ortskundige Einheimische. Behörden betonten im Nachgang, wie wichtig es ist, bei Unwetterwarnungen auf keinen Fall das Haus zu verlassen.

Öffentliches Leben auf Rhodos steht still

Mit dem Ausruf des Notstands auf Rhodos griff die Verwaltung zu drastischen Maßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Der öffentliche Nahverkehr wurde vollständig eingestellt – Busse fahren nicht. Schulen blieben geschlossen, damit Kinder nicht auf überfluteten Straßen in Gefahr geraten.

Auch beliebte Sehenswürdigkeiten wurden abgeriegelt: Die Akropolis von Lindos, eines der meistbesuchten Ziele auf der gesamten Insel, sperrte ihre Tore. Touristen und Einheimische wurden gleichermaßen aufgefordert, in ihren Unterkünften zu bleiben und die Lageentwicklung zu verfolgen.

Die Behörden schalteten Krisenstäbe ein und koordinierten die Beseitigung der schlimmsten Schäden an der Infrastruktur, darunter blockierte Straßen und beschädigte Brücken.

Einordnung: Extreme Wetterereignisse nehmen zu

Das verheerende Unwetter auf Rhodos reiht sich in eine Serie extremer Wetterereignisse im östlichen Mittelmeer ein. Griechenland und die umliegenden Regionen sind in den vergangenen Jahren zunehmend von Starkregen, Überschwemmungen und heftigen Gewittern betroffen – Phänomene, die Klimaforscher mit der fortschreitenden Erderwärmung in Verbindung bringen. Warme Meeresoberflächen im Mittelmeer liefern die Energie für solche Extremereignisse.

Für die Insel Rhodos, die als eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen Europas gilt, bedeuten solche Ereignisse nicht nur menschliches Leid, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Schäden. Wie schnell sich die Infrastruktur und der Tourismusbetrieb erholen können, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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