Dieses Video wurde am 08.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die von Russland einseitig ausgerufene Waffenruhe im Ukraine-Krieg für den 8. und 9. Mai zeigt keinerlei Wirkung. Die Kämpfe gehen nach Beobachtungen aus Kiew mit unveränderter Vehemenz weiter – als ob es die 48-stündige Feuerpause gar nicht gäbe. Im Mittelpunkt der russischen Bemühungen steht die Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau, bei der Präsident Wladimir Putin am 9. Mai den sowjetischen Sieg über Nazideutschland feiern will. Der Kreml fürchtet dabei vor allem eines: Drohnenangriffe auf die Hauptstadt.
Waffenruhe wird von beiden Seiten gebrochen
Russland hatte die Waffenruhe offiziell für den 8. und 9. Mai proklamiert – doch bereits in den ersten Stunden wurde deutlich, dass sie auf dem Schlachtfeld keine Wirkung entfaltet. Die Gefechte entlang der Frontlinie setzen sich mit voller Intensität fort, Berichte über Verstöße häufen sich.
Beobachter in Kiew berichten, dass die militärische Lage de facto unverändert ist. Die Waffenruhe gilt damit bestenfalls als symbolische Geste, die für die Parade-Inszenierung in Moskau gedacht war – nicht als ernsthafter Schritt in Richtung Deeskalation.
Moskaus Horrorszenario: Drohnen am Roten Platz
Das größte Sicherheitsproblem für den Kreml ist die Gefahr ukrainischer Drohnenangriffe auf Moskau während der Feierlichkeiten. Bilder von Drohnen über dem Roten Platz oder fliehenden Soldaten während der Parade wären ein beispielloser Imageschaden für Putin und das russische Militär.
Russland hat deshalb massive Drohungen ausgesprochen. Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte unmissverständlich: Sollten die Ukrainer die Parade oder die Feierlichkeiten in Moskau stören, werde Russland das Zentrum von Kiew angreifen – einschließlich des Büros von Präsident Selenskyj.
Das Ausmaß einer möglichen russischen Vergeltung dürfte dabei direkt vom Erfolg und Schaden etwaiger ukrainischer Angriffe abhängen.
Was Putin auf der Parade sagen könnte
Traditionsgemäß hält Putin auf der Parade eine Rede von fünf bis zehn Minuten. Dabei stehen in der Regel der Ruhm der sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg und aktuelle politische Botschaften im Vordergrund. Auch diesmal wird eine Stellungnahme zur aktuellen Kriegslage erwartet.
Einen Hinweis auf die möglichen Inhalte lieferte bereits Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow. Er erklärte, Friedensgespräche mit der Ukraine und den USA seien derzeit sinnlos – quasi Zeitverschwendung. Als Vorbedingung für Verhandlungen nannte er konkret:
- Vollständiger Rückzug der Ukraine aus der Provinz Donezk
- Räumung der Provinz Luhansk, die bereits fast vollständig unter russischer Kontrolle steht
- Erst danach sei ein Weg zu Friedensgesprächen denkbar
Analysten werten Uschakows Aussagen als mögliche Vorbereitung auf Putins Parade-Rede, in der der Kreml-Chef diese Maximalpositionen öffentlich bekräftigen könnte.
Ausblick: Ruhe oder Eskalation am 9. Mai?
Ob die Ukraine tatsächlich versucht, die Parade zu stören, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen. Genauso möglich ist ein ruhiger Verlauf der Feierlichkeiten in Moskau – ein Szenario, das weder bestätigt noch ausgeschlossen werden kann.
Klar ist: Der Tag des Sieges hat für den Kreml enorme symbolische und innenpolitische Bedeutung. Ein reibungsloser Ablauf der Parade wäre ein wichtiges Signal der Stärke nach innen. Gleichzeitig verdeutlichen die ausbleibende Waffenruhe und die russischen Drohungen gegen Kiew, dass Friedensverhandlungen in weiter Ferne liegen. Die kommenden Stunden dürften zeigen, ob der Ukraine-Krieg rund um den 9. Mai eine neue Eskalationsstufe erreicht.
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