Dieses Video wurde am 07.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Spanien offiziell gebeten, ein Kreuzfahrtschiff auf den Kanarischen Inseln anlanden zu lassen. Spaniens Gesundheitsministerin bestätigte den Vorgang und erläuterte, dass die WHO die Kanaren im Rahmen der internationalen Gesundheitsvorschriften als geeignetsten und nächstgelegenen Hafen eingestuft habe. An Bord wurden drei symptomatische Fälle festgestellt, die zur medizinischen Versorgung in die Niederlande evakuiert werden sollen. Alle übrigen Passagiere und Besatzungsmitglieder gelten derzeit als symptomfrei.
WHO bewertet Kanaren als sicheren Anlaufhafen
Die WHO traf ihre Entscheidung auf Grundlage der internationalen Gesundheitsvorschriften, die festlegen, wie Staaten bei grenzüberschreitenden Gesundheitsrisiken zusammenarbeiten müssen. Demnach ist derjenige Hafen anzusteuern, der die nötige Infrastruktur für eine sichere Anlandung bietet und gleichzeitig das Risiko für die öffentliche Gesundheit minimiert.
Die spanische Gesundheitsministerin erklärte, dass die Kanaren und Spanien alle Voraussetzungen erfüllten, um sowohl Passagiere und Besatzung als auch die lokale Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Die Entscheidung, den Hafen anzulaufen, fiel demnach in enger Abstimmung mit der internationalen Behörde.
Drei symptomatische Fälle an Bord identifiziert
Ein Team von Epidemiologen hat die Lage an Bord des Schiffes eingehend bewertet. Dabei wurden drei Personen identifiziert, die Krankheitssymptome aufweisen. Diese drei Fälle sollen umgehend in die Niederlande ausgeflogen und dort medizinisch versorgt werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Lagebeurteilung im Überblick:
- Drei symptomatische Fälle an Bord festgestellt
- Betroffene Personen werden zur Behandlung in die Niederlande evakuiert
- Alle anderen Passagiere und Besatzungsmitglieder sind aktuell symptomfrei
- Das Schiff liegt vor Gran Canaria bzw. im Bereich der Kanarischen Inseln
Die Behörden betonen, dass das Risiko für die übrigen Personen an Bord sowie für die Bevölkerung der Kanaren derzeit als gering eingestuft wird.
Internationale Gesundheitsvorschriften als rechtlicher Rahmen
Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung der internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO, die seit ihrer Überarbeitung im Jahr 2005 einen verbindlichen Rahmen für den Umgang mit gesundheitlichen Notlagen an Bord von Schiffen und Flugzeugen bilden. Unterzeichnerstaaten sind verpflichtet, auf entsprechende Anfragen der WHO zu reagieren und geeignete Maßnahmen einzuleiten.
Spanien als WHO-Mitgliedsstaat kam dieser Verpflichtung nach und stellte die notwendigen Kapazitäten bereit. Die enge Kooperation zwischen nationalen Behörden und der WHO gilt in solchen Situationen als entscheidend, um eine unkontrollierte Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.
Weiteres Vorgehen und Ausblick
Nach der Evakuierung der drei symptomatischen Personen in die Niederlande wird die Situation an Bord weiter beobachtet. Ob und wann die übrigen Passagiere das Schiff verlassen dürfen, hängt von den weiteren Untersuchungsergebnissen sowie den Anweisungen der spanischen Gesundheitsbehörden ab.
Der Fall zeigt exemplarisch, wie internationale Institutionen und nationale Regierungen bei potenziellen Gesundheitsrisiken auf hoher See zusammenarbeiten. Die Kanaren fungieren dabei nicht zum ersten Mal als wichtiger Anlaufpunkt für Schiffe in Notlagen im östlichen Atlantik. Wie sich die Lage weiterentwickelt und welche Erkrankung hinter den drei Fällen steckt, bleibt Gegenstand laufender Ermittlungen.
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