Dieses Video wurde am 05.05.2026 von DER SPIEGEL auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Eine Amokfahrt in Leipzig hat am Nachmittag die Innenstadt in einen Schockzustand versetzt. Ein 33-jähriger deutscher Staatsbürger raste mit einem weißen VW Taigo durch die belebte Grimmische Straße, kollidierte dabei mindestens zweimal mit Passantinnen und Passanten und kam schließlich vor dem Eiscafé Pascucci zum Stehen. Zwei Menschen starben noch am Tatort, rund 20 weitere wurden teils schwer verletzt. Die Polizei nahm den Fahrer kurz darauf fest – von einem Terroranschlag geht sie nicht aus.
Amokfahrt mitten im Feierabendverkehr
Um 16:45 Uhr befand sich die Einkaufsstraße im Herzen Leipzigs voller Passanten. Der Fahrer raste auf einer Strecke von rund 500 Metern durch die Menschenmenge, bevor sein Fahrzeug zum Stehen kam. Augenzeugen beschreiben die Szene als chaotisch und erschreckend.
„Ich habe einen Knall gehört – das kann nicht wahr sein, dass hier ein Auto mit einem Affenzahn fährt”, schilderte eine Anwohnerin. Eine andere Zeugin berichtete, sie habe nur noch den Motor gehört, dann das Schreien der Menschen gesehen und sei weggerannt. Mehrere Ersthelfer versorgten die Opfer direkt am Tatort, noch bevor der Rettungsdienst eintraf.
Erste Videos kursierten bereits kurz nach der Tat in den sozialen Medien und zeigten das Fahrzeug sowie die unmittelbaren Folgen des Aufpralls.
Zwei Tote, dutzende Verletzte – Staatsanwaltschaft ermittelt
Die Bilanz der Tat ist erschreckend: Zwei Menschen starben noch am Unfallort, rund 20 weitere wurden verletzt, einige davon schwer. Rettungskräfte und Notärzte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die zuständige Staatsanwältin trat noch am Abend vor die Presse und erläuterte die rechtliche Einordnung:
- Einleitung eines Verfahrens wegen Mordes in zwei vollendeten Fällen
- Zusätzlich Ermittlungen wegen versuchten Mordes in mindestens zwei weiteren Fällen
- Weitere Tatvorwürfe im Zusammenhang mit den zahlreichen Verletzten nicht ausgeschlossen
Die hohe Zahl der Opfer machte das sofortige Einleiten eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens notwendig, so die Staatsanwältin.
Täter festgenommen – Motiv weiterhin unbekannt
Der mutmaßliche Täter, ein 33-jähriger deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Leipzig, wurde noch am Tatort festgenommen. Ein Video zeigt, wie er sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen lässt.
Über das Motiv der Tat war zunächst nichts bekannt. Die Ermittlungsbehörden betonten jedoch ausdrücklich, dass es keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe. Ob psychische Erkrankung, persönliche Konflikte oder andere Ursachen eine Rolle spielten, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Das Fahrzeug – ein weißer VW Taigo – wurde sichergestellt und wird kriminaltechnisch untersucht.
Einordnung: Auto als tödliche Waffe
Die Tat in Leipzig reiht sich in eine traurige Serie von Fahrzeuganschlägen und Amokfahrten ein, bei denen Autos gezielt oder im Wahn als Waffe gegen Menschen eingesetzt wurden. Die Innenstadt, zum Tatzeitpunkt mit Einkaufenden und Spaziergängern gefüllt, bot dem Fahrer eine dicht gedrängte Menschenmenge als Angriffsfläche.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Leipzig laufen auf Hochtouren. Für die Bevölkerung der Stadt und die Angehörigen der Opfer bleibt die zentrale Frage nach dem Warum vorerst unbeantwortet. Psychosoziale Krisenteams wurden eingesetzt, um Betroffene und Augenzeugen zu betreuen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER SPIEGEL). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

