Dieses Video wurde am 05.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Bei einer Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt sind am Montagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 33-jähriger deutscher Staatsangehöriger fuhr mit einem Fahrzeug vom Augustusplatz über die Grimmaische Straße bis in den Bereich des Marktes und raste dabei in eine belebte Fußgängerzone. Dabei wurden neben den zwei Todesopfern mindestens drei Menschen schwer und zahlreiche weitere Personen verletzt. Der Täter wurde noch am Tatort im Fahrzeug festgenommen und befindet sich im Zentralen Polizeigewahrsam der Polizeidirektion Leipzig.
Tatablauf: Fahrzeug rast durch die Fußgängerzone
Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhr der Täter mit seinem Fahrzeug vom Augustusplatz kommend über die Grimmaische Straße in Richtung Markt. Es kam zu zwei schweren Kollisionen, bei denen zwei Personen vor Ort verstarben. Mehrere weitere Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert und kämpfen dort noch um ihr Leben.
Hinweise auf eine Messerstecherei im zeitlichen Vorlauf oder auf bekannte Beziehungen zwischen dem Täter und den Opfern konnten die Behörden nicht bestätigen. Ob das Fahrzeug am Ende der Fahrstrecke zum Stehen kam, weil es nicht mehr fahrbereit war oder aus einem anderen Grund, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat ein Verfahren wegen Mordes in zwei vollendeten Fällen sowie wegen versuchten Mordes in mindestens zwei weiteren Fällen eingeleitet, zusätzlich zu weiteren Delikten.
Einsatzkräfte und Ersthelfer im Großeinsatz
Die Einsatzkräfte reagierten schnell auf den Massenanfall von Verletzten. Die Hauptfeuerwache liegt in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes, was eine rasche Reaktion ermöglichte.
- 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz
- 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übernahmen die Verletztenversorgung
- Landes- und Bundespolizei sicherten gemeinsam den weiträumigen Tatort
- Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes übernahm die umfangreiche Spurensicherung
- Ein Kriseninterventionsteam betreut Opfer und Angehörige; ein Stützpunkt wurde in der Oper eingerichtet
Zahlreiche Passanten leisteten spontan erste Hilfe, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Auch Sachsens Innenminister und Polizeipräsident sprachen diesen Ersthelfern ihren ausdrücklichen Dank aus.
Behörden: Einzeltäter, keine weitere Gefahr
Die Behörden gehen nach aktuellem Stand mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Einzeltäter aus. Es gebe keinerlei Anhaltspunkte für eine andere Lesart oder für eine Beteiligung weiterer Personen. Sachsens Innenminister betonte auf der Pressekonferenz ausdrücklich, dass Leipzig sicher sei und die Bevölkerung die Fußgängerzone wieder gefahrlos betreten könne.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 33-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der in Leipzig geboren und wohnhaft ist. Über ein mögliches Tatmotiv oder eine psychische Vorgeschichte machten die Behörden zunächst keine gesicherten Angaben. Spekulationen über eine psychische Labilität des Täters wollten weder Innenminister noch Staatsanwaltschaft kommentieren – dies sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die leitende Oberstaatsanwältin war rasch vor Ort und koordinierte gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten die Sicherung von Beweismitteln. Alle Beteiligten lobten das reibungslose Zusammenwirken der Sicherheitskräfte als wichtiges Zeichen für die Handlungsfähigkeit der Behörden bei solchen Lagen.
Trauer und Unterstützung für Opfer und Angehörige
Sowohl Leipzigs Stadtspitze als auch Vertreter der Sächsischen Staatsregierung – darunter Ministerpräsident Michael Kretschmer – sprachen den Hinterbliebenen und Verletzten ihr tief empfundenes Beileid und ihre Genesungswünsche aus. Die Opferbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung ist eingebunden; Angehörige können sich direkt an sie wenden. Die entsprechenden Kontaktdaten sind auf der Seite der Sächsischen Staatsregierung abrufbar.
Die Identitäten der Todesopfer wurden auf der Pressekonferenz noch nicht bekanntgegeben, um die Angehörigen zunächst persönlich zu informieren. Die Ermittlungen dauern an. Über neue Erkenntnisse zu Tatmotiv und Hintergrund des Täters wollen die Behörden zeitnah informieren.
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