Dieses Video wurde am 05.05.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ein Quereinstieg im Job ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine attraktive Option, um beruflich neu durchzustarten – ganz ohne klassische Ausbildung oder passendes Studium. Jobcoach Johannes Wilbert, der bereits viele Menschen auf dem Weg in einen neuen Beruf begleitet hat, erklärt, welche Branchen besonders gute Chancen bieten, welche Fähigkeiten wirklich gefragt sind und wie man über den richtigen Weg an offene Stellen gelangt.
Welche Branchen eignen sich für den Quereinstieg?
Nicht jeder Bereich ist gleichermaßen offen für Bewerberinnen und Bewerber ohne einschlägige Qualifikation. In einigen Berufsfeldern – etwa bei Ärzten oder Rechtsanwälten – sind formale Abschlüsse nach wie vor unverzichtbar. In anderen Branchen hingegen zählen Motivation, praktische Erfahrung und persönliche Stärken mehr als Zeugnisse.
Besonders vielversprechend für den beruflichen Neuanfang sind laut Experten folgende Bereiche:
- Handwerk: Hoher Bedarf, viele Betriebe bilden Quereinsteiger gezielt aus
- Pflege: Strukturierter Einstieg über Anpassungsqualifikationen möglich
- IT: Stark wachsender Sektor mit Fokus auf Fähigkeiten statt Abschlüssen
- Logistik: Breites Stellenangebot, schnelle Einarbeitung häufig möglich
- Vertrieb: Kommunikationsstärke und Menschenkenntnis wichtiger als Fachstudium
Welche Fähigkeiten zählen wirklich?
Je nach Zielbranche sind unterschiedliche Kompetenzen gefragt. Wer etwa als IT-Projektmanager einsteigen möchte, sollte ein technisches Grundverständnis mitbringen, eine Affinität zu Zahlen sowie ein ausgeprägtes Organisationstalent. Ein abgeschlossenes Informatikstudium ist dagegen keine zwingende Voraussetzung.
Im Vertrieb hingegen stehen zwischenmenschliche Fähigkeiten im Vordergrund. Gefragt sind Menschen, die andere verstehen, überzeugend kommunizieren und ein belastbares Netzwerk aufbauen können. Der sogenannte Netzwerkbildner-Typ hat hier beste Chancen.
Übergreifend gilt: Entscheidend sind ein passendes Persönlichkeitsprofil sowie der eigene Antrieb. Wer glaubhaft zeigen kann, warum er oder sie in einem neuen Feld arbeiten möchte, überzeugt Arbeitgeber oft mehr als jemand mit Zertifikaten ohne innere Überzeugung.
Der versteckte Stellenmarkt: Kontakte sind das A und O
Ein entscheidender Tipp vom Profi betrifft die Jobsuche selbst. Ein erheblicher Teil offener Stellen wird nie öffentlich ausgeschrieben – sie werden über persönliche Empfehlungen und informelle Kontakte vergeben. Wer sich ausschließlich auf Stellenbörsen verlässt, verpasst einen Großteil der Möglichkeiten.
Sinnvoll ist es daher, aktiv Kontakte in der Wunschbranche zu knüpfen – etwa über soziale Netzwerke wie LinkedIn oder XING. Wer frühzeitig in Gespräch kommt, kann von Empfehlungen profitieren, bevor eine Stelle überhaupt ausgeschrieben wird. Dieses sogenannte Beziehungsvermittlungsgeschäft funktioniert oft schneller und zuverlässiger als der offizielle Bewerbungsprozess.
Fazit: Mit der richtigen Strategie zum neuen Beruf
Ein erfolgreicher Quereinstieg erfordert mehr als nur den Wunsch nach Veränderung. Wer die eigenen Stärken kennt, die passende Branche wählt und gezielt ein berufliches Netzwerk aufbaut, erhöht seine Chancen erheblich. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels in Bereichen wie IT, Pflege und Handwerk dürften die Möglichkeiten für Quereinsteiger in den kommenden Jahren sogar weiter wachsen – ein guter Zeitpunkt also, den eigenen Karrierewechsel ernsthaft in Angriff zu nehmen.
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