Dieses Video wurde am 06.05.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die angekündigte Feuerpause Ukraine ist gescheitert, bevor sie begonnen hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski erklärte bereits am Dienstag, dass Russland den eigens angekündigten Waffenstillstand nicht einhält. Daraufhin machte das ukrainische Verteidigungsministerium unmissverständlich klar: Die Ukraine werde die von Russland angebotene Feuerpause am 8. und 9. Mai ebenfalls nicht respektieren. Die Lage an der Front bleibt damit angespannt – und die Diplomatie steckt fest.
Russlands Feuerpause blieb ein leeres Versprechen
Russland hatte eine Waffenruhe für den Zeitraum rund um den 9. Mai angekündigt – den Tag, an dem Moskau traditionell mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz den Sieg über Nazi-Deutschland feiert. Doch schon in den ersten Stunden nach dem angekündigten Beginn der Feuerpause meldete Kiew weitere russische Angriffe.
Für die Ukraine war damit die Geschäftsgrundlage entfallen. Das Verteidigungsministerium in Kiew begründete seine Ablehnung des Waffenstillstands klar mit dem russischen Verhalten: Wer selbst nicht aufhört zu schießen, kann keine Feuerpause von der Gegenseite erwarten.
Die Entwicklung bestätigt Einschätzungen, die bereits im Vorfeld geäußert wurden: Eine echte, beidseitig eingehaltene Waffenruhe war unter den gegebenen Umständen nicht realistisch.
Drohung gegen die Parade am 9. Mai
Mit dem Scheitern des Waffenstillstands rückt ein brisantes Szenario in den Fokus: Russland muss nun damit rechnen, dass die Ukraine die Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau zum Ziel eines Angriffs macht. Kiew hat sich dazu offiziell nicht festgelegt, aber die Möglichkeit ist im Raum.
Moskau hat seinerseits bereits mit schweren Vergeltungsschlägen auf Kiew gedroht, sollte die ukrainische Seite die Parade angreifen. Die wechselseitigen Drohungen verschärfen die ohnehin gefährliche Lage rund um den symbolisch aufgeladenen russischen Nationalfeiertag erheblich.
- Russland kündigte Feuerpause für 8. und 9. Mai an
- Ukraine wirft Russland vor, die Feuerpause selbst sofort gebrochen zu haben
- Kiew kündigt an, seinerseits keine Waffenruhe einzuhalten
- Angriff auf Moskauer Militärparade nicht ausgeschlossen
- Russland droht mit massiven Gegenschlägen auf Kiew
Telefongespräch zwischen Lawrow und Rubio ohne Durchbruch
Parallel zu den militärischen Entwicklungen telefonierten der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein amerikanischer Amtskollege miteinander. Das russische Außenministerium bezeichnete das Gespräch als „sachlich” und „konstruktiv” – Formulierungen, die in der Diplomatiesprache bewusst neutral gehalten sind und keinerlei Wärme oder Annäherung signalisieren.
Bemerkenswert ist, was nicht kommuniziert wurde: Weder die Dauer des Gesprächs noch ein konkreter Zeitplan für weitere Kontakte wurden genannt. Vor allem aber fiel kein Wort über mögliche trilaterale Verhandlungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine – also jenes Format, das für einen ernsthaften Friedensprozess notwendig wäre.
Stattdessen war lediglich von möglichen bilateralen Gesprächen zwischen Washington und Moskau die Rede – und selbst dafür wurde kein Termin in Aussicht gestellt.
Keine Verhandlungslösung in Sicht
Die Gesamtlage lässt wenig Raum für Optimismus: Die Feuerpause ist gescheitert, die Fronten sind militärisch wie diplomatisch verhärtet, und ein Format für ernsthafte Friedensverhandlungen unter Einbeziehung der Ukraine existiert derzeit nicht. In naher Zukunft ist keine Verhandlungsrunde zu erwarten, die einen substanziellen Schritt Richtung Kriegsende darstellen könnte.
Der 9. Mai wird damit zu einem hochriskanten Datum – sowohl auf dem Schlachtfeld als auch auf dem Roten Platz. Wie die Ukraine auf die Parade in Moskau reagiert und ob Russland tatsächlich massive Vergeltungsschläge führt, dürfte die kommenden Tage im Ukrainekrieg maßgeblich prägen.
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