Papst Leo XIV vereidigt 28 neue Schweizergardisten

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Dieses Video wurde am 07.05.2026 von euronews Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Im Vatikan hat Papst Leo XIV. am 6. Mai 2026 insgesamt 28 neue Mitglieder der Päpstlichen Schweizergarde vereidigt. Die feierliche Vereidigung der Schweizergardisten gehört zu den bedeutendsten Traditionsritualen des Heiligen Stuhls und findet jährlich am Jahrestag des Sacco di Roma statt – zur Erinnerung an jene Gardisten, die im Jahr 1527 ihr Leben für den Schutz von Papst Klemens VII. gaben.

Der Eid – ein Versprechen in drei Sprachen

Der Kern der Zeremonie ist der feierlich geleistete Eid, den jeder neue Gardist persönlich spricht. In den überlieferten Worten verpflichten sich die Rekruten, alles „gewissenhaft und treu zu halten” – so wie es ihnen vorgelesen wurde. Die Formel wird traditionell in mehreren Sprachen abgelegt, darunter Deutsch und Französisch, was die multikulturellen Wurzeln der Garde unterstreicht.

Dabei hält jeder Gardist mit der linken Hand die Fahne der Garde und streckt die rechte Hand mit drei ausgestreckten Fingern als Symbol der Heiligen Dreifaltigkeit aus. Der Schwur endet mit dem Anrufen Gottes und der heiligen Patrone als Zeugen des Versprechens.

Die Schweizergarde: Tradition seit über 500 Jahren

Die Päpstliche Schweizergarde ist eine der ältesten stehenden Armeen der Welt. Sie wurde im Jahr 1506 von Papst Julius II. offiziell gegründet und besteht bis heute ausschließlich aus Schweizer Staatsbürgern. Ihre unverwechselbare Uniform in den Farben Blau, Rot und Gelb gilt weltweit als Symbol des Vatikans.

Um Gardist werden zu dürfen, müssen die Bewerber strenge Voraussetzungen erfüllen:

  • Schweizer Staatsbürgerschaft und katholischer Glaube
  • Abgeschlossene Grundausbildung in der Schweizer Armee
  • Mindestalter von 19 und Höchstalter von 30 Jahren
  • Mindestgröße von 174 Zentimetern
  • Einwandfreier Leumund und unverheirateter Status bei Dienstbeginn

Die Garde umfasst regulär rund 135 Mitglieder, die rund um die Uhr für den Schutz des Heiligen Vaters und der Vatikanischen Anlagen im Einsatz sind.

Papst Leo XIV. und seine Rolle bei der Zeremonie

Für Papst Leo XIV. war die diesjährige Vereidigung ein bedeutender Anlass, die enge Verbundenheit zwischen dem Pontifex und seiner Ehrengarde öffentlich zu bekräftigen. Als Oberbefehlshaber der Schweizergarde nimmt der Papst eine zentrale Rolle in der Zeremonie ein und empfängt den Treueeid der neuen Gardisten persönlich.

Die Vereidigung im Vatikan ist nicht nur ein militärisches Ritual, sondern auch ein religiöses und kulturelles Ereignis, das jährlich zahlreiche Gläubige, Angehörige der Rekruten und internationale Besucher in den Vatikan zieht. Sie symbolisiert die lebendige Kontinuität einer Institution, die seit mehr als fünf Jahrhunderten unverändert ihren Dienst am Papst versieht.

Ausblick: Stabiler Pfeiler des Vatikans

Mit der Vereidigung der 28 neuen Gardisten sichert der Vatikan den Fortbestand einer seiner traditionsreichsten Institutionen. In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels gilt die Schweizergarde als stabiles Symbol päpstlicher Kontinuität und gelebter Glaubenstradition. Für die jungen Schweizer Männer beginnt mit dem Eid ein Dienst, der weit über eine militärische Aufgabe hinausgeht – er ist Berufung, Ehre und historische Verantwortung zugleich.

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