Bernd Siggelkow: CDU-Kandidat im Berlin-Wahlkampf

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Dieses Video wurde am 17.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bernd Siggelkow, Gründer des Berliner Kinderprojektes Arche, tritt bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September im Wahlkreis Marzahn-Mitte für die CDU an. Im Interview spricht der bekannte Sozialaktivist über einen aufgeheizten Berliner Wahlkampf, wachsende Frustration in der Bevölkerung, Probleme mit Vermüllung und Kriminalität sowie den starken Zulauf für die Ränder des politischen Spektrums — und erklärt, warum er ein soziales Gewissen in der CDU für unerlässlich hält.

Aufgeheizter Wahlkampf: Frust und Hasskommentare auf der Straße

Der Berliner Wahlkampf ist nach Siggelkows Einschätzung ungewöhnlich emotional aufgeladen. Auf Streifzügen durch seinen Wahlkreis begegnen ihm viele frustrierte Bürgerinnen und Bürger, mitunter auch offene Feindseligkeit in Form von Hasskommentaren. Als Gründer der Arche genießt er zwar einen gewissen Bekanntheitsgrad, der ihm den Zugang erleichtert — doch auch er muss sich unbequemen bundespolitischen Fragen stellen.

Siggelkow übt dabei auch Selbstkritik an den etablierten Parteien: Die sogenannten Altparteien hätten es versäumt, drängenden Problemen laut und klar zu begegnen. Stattdessen seien Menschen aus der Bundespolitik heraus bisweilen als „Nörgler” abgetan worden — ein Fehler, der das Vertrauen in die politische Mitte nachhaltig beschädigt habe.

Berlins Probleme: Müll, Kriminalität und Radikalisierung

Berlin präsentiert sich nach Siggelkows Worten nach außen als Aushängeschild Deutschlands — doch der Alltag vieler Bewohnerinnen und Bewohner sieht anders aus. Er benennt eine Reihe konkreter Missstände:

  • Zunehmende Vermüllung des Stadtbildes
  • Wachsende Clankriminalität
  • Steigende Radikalisierung in Teilen der Bevölkerung
  • Ein verbreitetes Gefühl von Unsicherheit im öffentlichen Raum
  • Angespannter Wohnungsmarkt mit steigenden Mieten

Als Beispiel für politisches Zögern bei der Benennung von Problemen verweist Siggelkow auf einen mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Christopher Street Day: Die Bevölkerung erwarte klare Sprache statt Relativierungen. Gegen Radikalisierung müsse entschieden vorgegangen werden — mit einer klaren politischen Linie und ohne Beschönigungen.

Marzahn-Mitte: Verdichtung, Migration und Wohnungsdruck

Im Wahlkreis Marzahn-Mitte, traditionell geprägt von Plattenbau und einer spezifischen ostdeutschen Identität, beschreibt Siggelkow eine besonders angespannte Stimmungslage. Der Bezirk sehe sich gleich mehreren Belastungen ausgesetzt: Grünflächen und Innenhöfe würden zugebaut, während Freiflächen auf landeseigenen Grundstücken — etwa am Tempelhofer Feld oder am Flughafen Tegel — ungenutzt blieben.

Seit 2015 seien zudem verhältnismäßig viele Geflüchtete in den Bezirk gekommen, was das Stadtbild verändert und den Druck auf den Wohnungsmarkt erhöht habe. Deutsche Familien, die jahrelang auf günstigere oder größere Wohnungen gewartet hätten, seien dabei leer ausgegangen. Diese Wahrnehmung — nicht grundsätzlich feindlich gegenüber Zugewanderten, aber deutlich unzufrieden mit der Verteilungspolitik — präge die Stimmung vor Ort erheblich.

AfD-Aufstieg und die Forderung nach sozialem Gewissen in der CDU

Dass die AfD auch in Marzahn an Zulauf gewinnt, erklärt Siggelkow mit den Fehlern der anderen Parteien: Die AfD habe noch nicht regieren müssen und lebe von großen Parolen — ein struktureller Vorteil, solange die etablierten Kräfte liefern müssten und dabei sichtbar scheiterten. Die politische Mitte verliere an Strahlkraft, während rechte wie linke Ränder zulegen.

Auf die Frage, warum er als Sozialpolitiker ausgerechnet für die CDU antrete, antwortet Siggelkow unmissverständlich: Die Partei brauche ein soziales Gewissen. Er wolle Politik von der Basis her gestalten — nah an den Menschen, nicht getrieben von politischen Beratern oder abstrakten Konzepten. Sein Ziel ist ein Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus, um genau diese Perspektive einzubringen. Die Wahl findet am 20. September statt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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