Friday, 2. October 2026
AfD

Merz-Umfrage: Union fällt auf 20 %, AfD vorn

Nur 10 % zufrieden mit Kanzler Merz – ein historischer Tiefstwert. Die Union sackt auf 20 %, die AfD bleibt mit 27 % stärkste Kraft.

Redaktion · 2. October 2026, 09:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 02.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die aktuelle Merz-Umfrage von Infratest dimap zeichnet ein düsteres Bild für den Bundeskanzler und seine Partei: Nur noch 10 Prozent der Befragten geben an, sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit von Friedrich Merz zu sein. Damit erreicht der CDU-Politiker den schlechtesten jemals in dieser Erhebung gemessenen Zustimmungswert. Gleichzeitig verliert die Union aus CDU und CSU einen Prozentpunkt und kommt nur noch auf 20 Prozent – während die AfD unangefochten an der Spitze verbleibt.

Historischer Tiefstwert für Kanzler Merz

Ein Zufriedenheitswert von 10 Prozent ist in der Geschichte der Infratest-dimap-Erhebungen beispiellos. Kein amtierender Bundeskanzler hatte in dieser Umfrage zuvor einen derart niedrigen Wert zu verzeichnen. Das Ergebnis signalisiert einen massiven Vertrauensverlust in der Bevölkerung gegenüber dem Regierungschef.

Die persönlichen Beliebtheitswerte eines Kanzlers haben in der Regel eine direkte Wechselwirkung mit den Parteienwerten seiner Regierungspartei. Der aktuelle Einbruch bei Friedrich Merz dürfte daher auch die schwachen Umfragezahlen der Union mitbeeinflussen.

Union verliert – AfD bleibt stärkste Kraft

Die CDU/CSU büßt in der aktuellen Erhebung einen weiteren Prozentpunkt ein und landet bei lediglich 20 Prozent. Die AfD hingegen hält ihren Wert stabil bei 27 Prozent und bleibt damit die stärkste politische Kraft in der Umfrage – ein Zustand, der die politische Debatte in Deutschland weiter anheizt.

Die Zahlen im Überblick:

  • AfD: 27 % (unverändert)
  • CDU/CSU: 20 % (minus 1 Punkt)
  • Grüne: Platz 3 mit leichten Gewinnen
  • SPD: Platz 4
  • Linkspartei: Platz 5

Dass die Union als einstige Volkspartei hinter der AfD auf den zweiten Platz zurückfällt, ist politisch bemerkenswert und stellt die strategische Ausrichtung der Parteiführung vor grundlegende Fragen.

Grüne gewinnen, SPD und Linke dahinter

Während Union und Kanzler Merz in der Gunst der Befragten sinken, können die Grünen leicht zulegen und behaupten ihren dritten Platz im Parteienranking. Sie verweisen damit die SPD auf Rang vier und die Linkspartei auf den fünften Platz.

Für die Sozialdemokraten ist die Situation ebenfalls unbequem: Als früherer Regierungspartner in der Großen Koalition und zuletzt als führende Kraft unter Olaf Scholz kämpft die SPD um Profil und Wählerrückhalt. Ein vierter Platz in der Sonntagsfrage spiegelt die anhaltenden Orientierungsprobleme der Partei wider.

Einordnung: Was bedeuten diese Zahlen?

Umfragewerte sind Momentaufnahmen und kein verlässlicher Indikator für den Ausgang künftiger Wahlen. Dennoch geben sie wichtige Hinweise auf die politische Stimmungslage im Land. Ein Kanzler mit 10 Prozent Zustimmung steht vor der Herausforderung, seine politische Agenda glaubwürdig zu vertreten und die eigene Partei zu mobilisieren.

Ob sich der Abwärtstrend für CDU/CSU und Kanzler Merz fortsetzt oder ob es gelingt, durch politische Weichenstellungen gegenzusteuern, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Die anhaltende Stärke der AfD stellt das gesamte demokratische Parteienspektrum vor strategische Herausforderungen, die weit über einzelne Umfragewerte hinausgehen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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