Goldpreis-Rally: Feuerwerk bei Minen erwartet

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Dieses Video wurde am 18.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Goldpreis hat in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Rally hingelegt: Innerhalb von knapp vier Wochen stieg er von rund 4.000 auf 4.400 US-Dollar je Unze – ein Plus von etwa 10 Prozent. Silber legte sogar noch stärker zu, und der Minenindex GDX verzeichnete einen Anstieg von rund 30 Prozent. Marktbeobachter sehen den Edelmetallsektor vor einem möglichen Feuerwerk – warnen aber zunächst vor einer Korrekturphase, die Nerven kosten könnte.

Goldpreis Rally: Zahlen und Hintergründe

Die jüngste Aufwärtsbewegung beim Gold ist in ihrer Dynamik ungewöhnlich. Ein Anstieg von 10 Prozent in weniger als einem Monat ist auch an den Rohstoffmärkten keine Selbstverständlichkeit. Der gesamte Edelmetallsektor hat sich dabei breiter zurückgemeldet, als viele Anleger erwartet hatten.

Beim Silberpreis fiel die Bewegung prozentual noch größer aus: Von rund 55 bis 56 Dollar je Unze kletterte der Preis auf etwa 66 bis 67 Dollar – ein Anstieg von annähernd 20 Prozent. Zum Vergleich: Das Jahreshoch hatte bei rund 120 Dollar gelegen, sodass der aktuelle Anstieg im Langfristchart noch moderat wirkt, in absoluten Zahlen aber deutlich zu Buche schlägt.

  • Goldpreis: +10 % in unter vier Wochen (von ~4.000 auf ~4.400 USD/Unze)
  • Silberpreis: +15 bis 20 % (von ~55 auf ~66–67 USD/Unze)
  • Minenindex GDX: +30 % im gleichen Zeitraum
  • Viele Minenwerte noch weit von ihren Allzeithochs entfernt – Potenzial über 100 % bei einigen Titeln

Korrektur erwartet – aber kein Grund zur Panik

Nach einer solch steilen Aufwärtsbewegung gilt eine technische Konsolidierung als wahrscheinlich. Erfahrungsgemäß können Rücksetzer im Edelmetallsektor kurzfristig und heftig ausfallen – häufig im Bereich von 5 bis 7 Prozent innerhalb weniger Handelstage. Das schreckt viele Anleger ab, die dann das Nachsehen haben, wenn die Notierungen danach neue Höchststände markieren.

Beim Silber etwa könnte ein Rückfall in die Region um 60 Dollar folgen. Ein solcher Rücksetzer wäre kein Zeichen für einen gescheiterten Ausbruch, sondern eher eine klassische Gegenbewegung nach einem starken Anstieg. Wer in diesem Bereich kauft, könnte mittelfristig von weiteren Kursgewinnen profitieren – vorausgesetzt, die übergeordnete Aufwärtsbewegung setzt sich fort.

Die Einschätzung lautet: Bis Ende 2025 und in die erste Jahreshälfte 2026 hinein dürften sowohl Gold als auch Silber und insbesondere Goldminenaktien deutlich höhere Kurse erreichen. Viele Produzenten und seriöse Explorationsunternehmen könnten neue Allzeithochs erzielen.

Einzelwerte: Pan American Silver und Oceana Gold im Fokus

Pan American Silver meldete Quartalszahlen, die leicht unter den Erwartungen lagen. Hauptgrund ist die Mine Jacobina in Brasilien, wo seismische Aktivitäten im Untertagebau zu einem angepassten Abbauplan geführt haben. Dabei handelt es sich nicht um ein Erdbeben, sondern um Spannungsverschiebungen im Gestein, die durch unverfüllte Abbaukammern entstanden. Die Folge: Im zweiten Quartal wurden rund 10.000 Unzen weniger produziert, und auch für den Rest des Jahres ist die Prognose etwas niedriger angesetzt.

Die Aktie reagierte mit Kursverlusten, doch das Unternehmen bleibt operativ intakt. Ein prozyklischer Wiedereinstieg bietet sich an, sobald der Kurs wieder über das zuletzt markierte Hoch steigt.

Ebenfalls im Blick: Die Silbermine Terronera in Mexiko von Pan American Silver, bei der eine Anwohnergemeinde die Zufahrtsstraße blockiert. Die Forderungen betreffen Straßeninstandhaltung, medizinische Versorgung und eine höhere finanzielle Beteiligung. Aus Erfahrung lösen sich solche Konflikte in Mexiko meist durch Verhandlungen und Zugeständnisse. Die Mine arbeitet derzeit mit reduzierter Belegschaft weiter.

Oceana Gold gab unterdessen eine Übernahme bekannt: Das Unternehmen kauft den australischen Entwickler Ausgold, der in Westaustralien über ein Projekt mit einer Jahreskapazität von rund 120.000 bis 130.000 Unzen verfügt. Die Transaktion wird überwiegend in Aktien abgewickelt. Ausgold-Aktionäre können nach einem Kurssprung von 24 bis 25 Prozent am Tag der Bekanntgabe Gewinne mitnehmen – oder in Oceana-Aktien investiert bleiben.

Uransektor und Genehmigungen: Weitere Themen am Markt

Der Uransektor zeigt erste zaghafte Lebenszeichen. Im Mittelpunkt steht die wachsende Nachfrage durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Kleine modulare Reaktoren (SMR) gelten als mögliche Antwort auf den steigenden Energiebedarf – die Branche ist jedoch noch weit von einer breiten Marktreife entfernt und bleibt hochvolatil.

Equinox Gold erhielt für sein Projekt South Railroad in Nevada nach jahrelangem Genehmigungsverfahren die behördliche Zustimmung des Bureau of Land Management. Das Projekt soll mittels kostengünstiger Haufenlaugung rund 120.000 bis 150.000 Unzen Gold pro Jahr produzieren und ist Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens Richtung 1,8 Millionen Unzen Jahresproduktion.

Insgesamt bleibt die Stimmung im Edelmetallsektor konstruktiv. Wer eine mögliche Korrektur als Einstiegsgelegenheit nutzt, könnte in den kommenden Monaten an einem breiten Kursfeuerwerk teilhaben – sofern die fundamentalen Treiber intakt bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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